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Geissen und Raab sind die Silvester-Gewinner

4. Januar 2009 um 08:33 Uhr

Stefan Raab präsentierte auch dieses Jahr seine TV-Total-Silvestershow. Diesmal hatte er aber keine Gäste auf der Couch, sondern zeigte noch einmal Highlights aus seiner Show. Die Krönung war dabei die Persiflage auf Vincent Raven. Auch wenn man schon alles kannte war die Mischung gelungen.

Die richtige Wahl hatte auch Oliver Geissen mit den Apres Ski-Hits in seiner ultimativen Chart-Show. DJ Ötzi gewann das Ranking souverän mit Anton aus Tirol. Die kurzweilige Show bot auch viel Unterhaltung auf dem Sofa mit den Gästen. Nur warum zeigt SAT1 ein paar Tage später auch eine Chart-Show mit Apres Ski-Hits? Schlechtes Timing.

ARD und ZDF konzentrierten sich eher auf die ältere Generation mit dem Silversterstadl und deutschen Schlagern. RTL2 war live auf der Berliner Feier-Meile.

Insgesamt bot das Fernsehen also gute Unterhaltung am letzten Tag des Jahres 2008.

Uri Geller: Achad, Shtaim, Shalosh, Aliens

17. November 2008 um 08:18 Uhr

Da hat sich ProSieben wohl mehr Zuschauer erwartet. Nicht mal 2 Millionen wollten das große Ereignis sehen, als erstmals in der Geschichte des Fernsehens Außerirdische Kontakt mit den Erdlingen aufnehmen.

93% glauben an Außerirdische. So das Umfrageergebnis bei den Zuschauern. Ist aber logisch: die Ungläubigen haben die Sendung wohl eh nicht geschaut und sich eher für das “realistische” Supertalent oder den Dokumentarfilm “Der König von Narnia” entschieden.

Die Nachrichten an die Aliens wurden über ein großes Teleskop in der Ukraine verschickt. Antworten kamen nicht an. Logisch: der Empfänger stand in Norditalien. Dabei weiß doch jeder Handy-Benutzer: man sollte zum Hören an der gleichen Stelle stehen wie der Handy-Lautsprecher zum Empfangen von Nachrichten.

Die Sendung war mutig. So wurde mit Hypnose bewiesen, dass ständig Menschen “entführt” werden. Beim Rücktransport wird ihnen ein Implentat im Ohr eingepflanzt. Wir Menschen machen das schließlich genauso, wenn wir Tiere erforschen. Und so verglich auch von Dänicken die Menschheit mit einem Ameisenhaufen. Auch eine Ameise glaubt nicht unbedingt an Außerameisen (also z.B. Menschen).

Gezeigt wurden einige echte UFO-Bilder und -Filme. Die eingesandten Fotos der Zuschauer waren aber wohl nur Partyballons. Der Roswell-Absturz bekam durch die Sendung auch wieder Nahrung. Zumindest kamen einige unbeantwortete Fragen auf. Z.B. warum bestellte man damals Kindersärge und entsorgte alle Beweismittel, obwohl es doch angeblich nur Wetterballons waren?

Die Ankunft der Aliens am 22.12.2012 wurde belegt. Allerdings nur, wenn der heutige Kalender stimmt und der Tag tatsächlich mit dem Ende des Mayakalenders übereinstimmt. Uri Geller erläuterte logisch, warum sie friedlich sein müssen. Sonst hätten sie uns schon alle zerstört.

Nur Nina Hagen war peinlich. Eigentlich gilt sie als UFO-Fan, zumal sie schon mal eines gesehen hat. Doch sie hat eine große Abneigung gegen Außerirdische. Sie würde sich wehren, wenn sie ihr zu nahe kommen. Ich glaube, sie macht vieles nur auf Show.

Insgesamt war die Show durchaus unterhaltsam und informativ. Leider traf sie das falsche Publikum. Diejenigen, die daran glauben und sich ernsthaft auf ein Zusammentreffen vorbereiten, wussten wohl schon alles vorher. Die ewigen Skeptiker wurden wohl nicht überzeugt und machen sich durch den scheinbaren Mißerfolg des Nachrichtenversandes noch mehr lustig.
Und dann heißt es - wie bei der Finanzkrise - dass man vorher nicht ahnen konnte….

ESC: Die No Angels sind zumindest nicht alleine

25. Mai 2008 um 14:53 Uhr

Riesenerfolg für die No Angels: sie sind nicht alleine auf dem letzten Platz beim Eurovision Song Contest gelandet. Der langweilige Song teilt sich Platz 23 mit dem ebenfalls gähnreichen Werk aus Polen und dem üblen Werk aus England. Am Ende ist also alles ok.

Und oben? Russland hat gewonnen. Man gewöhnt sich ja an alles. Je öfters ich den Song von Dima Bilan “Believe” höre, desto erträglicher wird er. War er zunächst eher eine Mischung aus belanglosen Werken von Take That und US5, so geht es jetzt zumnidest in die Richtung eines DSDS-Siegertitels, geschrieben von Dieter Bohlen.
Trotzdem bleibt es beim wohl schlechtesten Sieger seit Jahrzehnten.

Dahinter Ukraine: optisch großartig, musikalisch aber zu hart.
Aserbaidschan und die Türkei sind mit ihren Hardrock-Werken viel zu gut weggekommen.

Griechenland ist vorne ebenfalls zu finden, doch der Song ist viel zu gewöhnlich. Bester Song unter den Top 5: “Quele Qele” aus Armenien.
Serbien kam nicht schlecht weg, hätte aber gewinnen müssen.

Die Punkteschieberei im Osten und Skandinavien ging natürlich fröhlich weiter. Und auch die Aussiedler punkteten eifrig für das Land, aus dem sie eigentlich geflüchtet sind. Der Nationalstolz wird also höher gewertet als sein eigener persönlicher Geschmack. Ein Armutszeugnis für die Betroffenen.

Ich bin mir schon wichtiger als mein Land. Daher trauere ich auch nicht um die No Angels, sondern eher um falschen Werte vieler Menschen.

Der Eurovision Song Contest hat endgültig den Charme der früheren Jahre verloren. Er ist weiterhin eine gute Unterhaltungssendung und eine gute Chance, exotische Songs kennenzulernen. Doch das war’s auch schon.

Doch Kapitulieren - wie Italien oder Österreich - wäre der falsche Ansatz.
Schickt Schnappi oder Schnuffel nächstes Jahr nach Moskau und alles wird gut….

Eurovision Song Contest: Kein Vodka in Belgrad

24. Mai 2008 um 09:36 Uhr

Die beiden Halbfinalsendungen sind vorbei und es gab wieder viele Enttäuschungen. Am Dienstag flog bereits der irische Truthahn raus wie auch die wunderbare Weise aus Belgien, der hochkarätige Beitrag aus Zypern und noch weitere gute Songs.

Am Donnerstag ging die Katatstrophe weiter: die beiden besten Beiträge aus Zypern und Malta (”Vodka”) dürfen am Samstag nicht im Grand Prix-Finale in Belgrad antreten.
Dafür sind aber solche üblen Werke aus der Türkei oder die Langweiler aus Aserbaidschan oder Russland dabei.

Viel bleibt nicht übrig.
Lediglich das Weiterkommen von Portugal war eine positive Überraschung. Schließlich hat das Land keine Lobby.
Nur 6 Titel kann ich wirklich als gut bezeichnen. Das ist die schlechteste Quote seit 1983.

Serbien ist mein Favorit. Erfreulicherweise hat er durch die Ost-Allianz auch gute Chancen zum Sieg. Doch danach wird ihn wieder keine deutsche Plattenfirma veröffentlichen.

Und die No Angels? Mehr als Platz 15 wäre schon eine große Überraschung und ein Erfolg.

Warten wir’s ab…

Hier meine persönliche Wertung der Finalsongs: 
1 SER Jelena Tomasevic - Oro (die Gastgeber mit einem gefühlvollen Megawerk, das wie ein Soundtrack wirkt)
2 POR Vânia Fernandes - Senhora do mar (beim Hören liegt man am Meer, folkloristischer Hochgenuss)
3 ARM Sirusho - Qele Qele (Die Ruslana kommt diesmal aus Armenien, ethischer Pop-Rock-Kracher)
4 FRA Sebastien Tellier - Divine (sehr “technischer” moderner Song, recht ungewöhnlich für den ESC, klingt etwas nach schnelleren R. Sanderson-Songs)
5 ISL Eurobandið - This is my life (Ungewohnte Klänge aus dem hohen Norden: Eurodance vom Feinsten)
6 LET Pirates of the Sea - Wolves of the sea (Eine Mischung aus DJ Bobo, DJ Ötzi und Dschinghis Khan)
7 BSH Elvir Lakovic Laka - Pokusaj (der Bananensong, Pop, Spaß und Folkore)
8 KRO Kraljevi Ulice and 75 cents - Romanca (Akkordeonfeeling)
9 SWE Charlotte Perrelli - Hero (Song klingt auch nach Hero, gut, aber nichts neues)
10 GRE Kalomoira - Secret Combination (Euro-Griechenerz, leider in englisch)
11 DEN Simon Mathew - All night long (Gute Laune-Song für ein Filmende)
12 GER No Angels - Disappear (kennen wir ja)
13 ISR Bo’az Ma’uda - Ke’ilo kan (mittelmässiger Gefühlssong)
14 FIN Teräsbetoni - Missä miehet ratsastaa (noch härterer Hardrock)
15 GEO Diana Gurtskaya - Peace will come (einer der besseren der langweiligen Songs)
16 ESP Rodolfo Chikilicuatre - Baila el chiki chiki (sehr eigenwillig)
17 POL Isis Gee - For life (hausbacken)
18 ROM Nico & Vlad Mirita - Pe-o margine de lume (für Klassikfreunde)
19 RUS Dima Bilan - Believe (sehr schnulzig)
20 ALB Olta Boka - Zemren e lame peng (etwas zu belangloser Herzschmerz)
21 UKR Ani Lorak - Shady lady (viel Geschrei im Disco-Pop-Song, geht so)
22 NOR Maria Haukaas Storeng - Hold on, be strong (gewöhnlicher Radiohit)
23 AZE Elnur Hüseynov and Samir Javadzadeh - Day after day (bedeutungslos)
24 TRK Mor ve Otesi - Deli (Türkische Elemente fehlen komplett)
25 GBR Andy Abraham - Even if (im Stile George Michaels)

Eurovision Song Contest: Ein Truthahn für Irland

20. Mai 2008 um 09:16 Uhr

Am heutigen Dienstag (20.5.08) beginnt endlich der Eurovision Song Contest 2008 aus Belgrad. Diesmal gibt es zwei Halbfinalsendungen. Der NDR überträgt in seinem dritten Programm ab 21 Uhr live. Am Donnerstag folgt der 2.Teil, allerdings nur als Aufzeichung ab 00:45 Uhr in der Nacht zum Freitag.

Heute treten folgende Interpreten auf:

1 Montenegro: Stefan Filipovic  - Zauvijek volim te
2 Israel: Bo’az Ma’uda - Ke’ilo kan 
3 Estland: Kreisiraadio - Leto svet 
4 Moldawien: Geta Burlacu - A century of love 
5 San Marino: Miodio - Complice
6 Belgien: Ishtar - O julissi na jalini 
7 Azerbaidschan: Elnur Hüseynov & Samir Javadzadeh - Day after day
8 Slowenien: Rebeka Dremelj - Vrag naj vzame-
9 Norwegen: Maria Haukaas Storeng - Hold on, be strong 
10 Polen: Isis Gee - For life 
11 Irland: Dustin the Turkey - Irlande, douze pointe 
12 Andorra Gisela - Casanova
13 Bosnien & Herzegovina: Elvir Lakovic Laka - Pokusaj-
14 Armenien: Sirusho - Qele Qele
15 Niederlande: Hind - Your heart belongs to me 
16 Finland: Teräsbetoni - Missä miehet ratsastaa 
17 Rumänien: Nico & Vlad Mirita - Pe-o margine de lume
18 Russland: Dima Bilan - Believe
19 Griechenland: Kalomoira - Secret combination

Meine persönlichen Lieblingssongs sind die Werke aus Irland, Belgien und Armenien. Auch Niederlande und Griechenland ist nicht schlecht.

Der Hammer kommt wohl aus Irland. Für dieses Land tritt ein Truthahn an, der auch gleich 12 Punkte für Irland fordert. Trash pur. Macht Spaß.
Belgien bietet mit Ishtar ein folk-angehauchten Song, der an die 50er erinnert. Sehr schräg, aber gut.
Sirusho aus Armenien ist die diesjährige Ruslana. Viel Lärm, aber klasse.

Finnland bietet wieder Hardrock und Rumänien macht auf Oper. Bosnien und Estland bieten auch Spaß, aber mit weniger Qualität.

Bei den Grand Prix-Experten liegen Russland, Armenien und Griechenland vorne. Warum liegen Belgien und die Niederlande so schlecht bei euch? Ich denke mal wieder, dass sich die ehemaligen Ostblockstaaten die Punkte gegenseitig wieder zuschustern. Könnte also knapp für Irland und Belgien werden. Also anrufen !!!

Unsere besten TV-Momente

27. April 2008 um 08:27 Uhr

Am Freitag gab es eine schöne TV-Sendung im ZDF, in der Kerner an die bewegendsten TV-Momente erinnerte.
Die Zuschauer wählten so:
50 Königshochzeit in Schweden 19.6.76
49 Henry Maske vs. Virgil Hill 23.11.96 - 31.3.07 Revanche
48 Der Streit von Tic, Tac, Toe - 21.11.97
47 Das Millionenspiel 18.10.70
46 Steffi Graf Golden Slam 11.9.88
45 Brandts Knopfdruck fürs Farbfernsehen 25.8.67
44 Der Axtmann 3.12.71
43 Romy Schneiders Flirt 30.10.74
42 Dinner for One 8.3.63
41 Das Wembley-Tor 30.7.66
40 Katarina Witts Carmen-Kür 27.2.88
39 Deutsche Fußball-Weltmeisterinnen 30.9.07
38 Krönung von Königin Elisabeth 2.6.53
37 Rudi Völler vs. Waldemar Hartmann 6.9.03
36 Der Putzmann in der Tagesschau 17.2.00
35 Halmich vs. Raab 22.3.01
34 Knuts erster Auftritt 23.3.07
33 Wer wird Millionär mit Horst Schlämmer 29.5.06
32 Das aktuelle Sportstudio - der schweigende Boxer 21.6.69
31 Dagmar Berghoffs Lachkrampf 2.4.88
30 Nicoles Grand Prix Sieg 24.4.82
29 Gerd Müllers Siegtor 7.7.74
28 Casting-Sieg der No Angels 2.1.01
27 Der Hüpfer in Dalli Dalli 15.1.77
26 Trapattonis Flasche leer 10.3.98
25 Live Aid 13.7.85
24 Wünsch dir was 27.3.71
23 Die Beatles in München 23.6.66
22 Das umgefallene Fußballtor 1.4.98
21 Nenas Musikladen Auftritt 21.8.82
20 Der erste bemannte Raumflug 12.4.61
19 Die Hamburger Sturmflut 16.2.62
18 Boris Becker gewinnt Wimbledon 7.7.85
17 Hape Kerkeling als Beatrix 25.4.91
16 Wetten dass Brustzucker 4.11.06
15 Rudi Carrells Abschied 2.2.06
14 Das Wunder von Bern 4.7.54
13 Loriots Nudelsketch 16.5.77
12 Michael Schumacher Pressekonferenz der Tränen 10.9.00
11 Wetten dass Karlheinz Böhms Spendenaufruf - Menschen für Menschen 16.5.81
10 Der einsame Kaiser in Rom - 8.7.90
9 Willy Brandts Kniefall 7.12.70
8 Die Sonnenfinsternis 11.8.99
7 Das Wunder von Lengede 7.11.63
6 Hochzeit Lady Di & Prinz Charles 29.7.81
5 Fußball-WM 2006 9.6. - 9.7.06
4 JFK - Ich bin ein Berliner 26.6.63
3 Kardinal Ratzinger wird Papst 19.4.05
2 Die Mondlandung 20.7.69
1 Der Mauerfall 9.11.89

Schöne Erinnerungen, z.B. an “Flasche leer”, Nenas Minirock und diverse Sportereignisse. Auch das Rahmenprogramm mit Günter Jauch, Marcel Reif, Inka und Kati Witt war durchaus gelungen.

Wok-WM: Georg Hackl bleibt eine Klasse für sich

10. März 2008 um 04:42 Uhr

Dieses Jahr fand die Wok-WM in Altenberg statt. Trotz der sehr gefährlichen und anspruchsvollen Wok-Bahn kam es zu keinen dramatischen Unfällen. Rainer Calmund löste seine Wette ein, machte aber zur Hälfte schlapp.

Georg Hackl war trotz neuen Reglements mit 130 kg Maximalgewicht der Konkurrenz um Lichtjahre voraus. Joey Kelly und Stefan Raab fuhren auch wieder gut im Einzel, doch diesmal konnte der Österreicher Christian Clerici die beiden überholen. Hervorragende leistung im Viererwok und im Qualifying bot Fiona Erdmann. Als Rodlerin enttäuschte jedoch Sylke Otto.

Das TV-Event war mit knapp 5 Stunden Länge wieder ein Highlight.

Das Resultat:
1er Wok
1 Georg Hackl
2 Christian Clerici
3 Joey Kelly
4 Stefan Raab
5 Das Bo
6 Brösel
7 Elton
8 Sylke Otto
9 Alida Lauenstein
10 Jan Stecker

4erWok
1 Frosta Gold-Wok: Christoph Langen, Susi Erdmann, Silke Kraushaar, Felix Loch
2 SEAT Weltmeister-Wok: Georg Hackl, Sven Hannawald, Christina Surer, Wildcard-Gewinner Alex Wiedemann
3 HRS TV-Wok: Jürgen Milski, Klaas Heufer-Umlauf, Alexander Hold, Ralf Zacherl
4 Burger King Elton & Friends: Elton, Pierre Geisensetter, Estefania Küster, Axel Stein
5 Neckermann.de Ladies-Wok: Fiona Erdmann, Ruth Moschner, Tialda, Alida Lauenstein
6 Vitalis Sport-Wok: Björn Dunkerbeck, Frank Buschmann, Susi Kentikikian, Sven Ottke
7 ProSieben Star Force: Stefan Gödde, Nils Julius, Silvia Incardona, Verena Wriedt
8 TV Total: Stefan Raab, Herb, Alfonso, Dominik
9 Merkur Comedy-Wok: Tom Gerhardt, Carolin Kebekus, Serdar Somunucu, Olaf Schubert
10 Mister*Lady Musik-Wok: Patrick Nuo, LaFee (ersetzt durch Sascha von Room 2012), Stefanie Heinzmann, Ben

Bundesvision Song Contest: Sieg für Brandenburg

16. Februar 2008 um 11:01 Uhr

War das spannend und überraschend: Mit nur einem Punkt Vorsprung gewann Subway to Sally am Donnerstag den Bundesvision Song Contest von Stefan Raab für Brandenburg.
Die Band gehörte zwar zum erweiterten Favoritenkreis, zumal Oomph im letzten Jahr gewonnen hatte, aber eigentlich hatten man Culcha Candela oder die Sportfreunde Stiller ganz oben gesehen.
Diese schnitten aber gar nicht mal so gut ab. “Chica” ist ja auch nicht gerade ein guter Song.

Dagegen überraschte mich der Absturz der Sportfreunde mit ihrem “Antinazibund” schon wesentlich mehr. Psychologisch könnte man sogar sagen, dass sich eine rechtsradikale Tendenz im Hintergrund bemerkbar macht, der durch diese Wahl zum Vorschein kommt. Denn an der Songqualität kann es kaum liegen.

Ganz knapp auf Rang 2 lief der sympathische Clueso für Thüringen ein. Überhaupt kam der Ostteil des Landes sehr gut weg, was auch daran lag, dass sich die früheren DDR-Länder sich gegenseitig die Punkte zuschoben. Aber die Songs waren auch insgesamt gesehen am besten. Das lag insbesondere für die Newcomer Down Below aus Sachsen-Anhalt und Jennifer Rostock, die an Nenas Erfolge anschliessen könnte. 

Insgesamt war die Show sehr unterhaltsam, auch wenn die Hälfte der Songs doch recht banal waren. Aber das ist ja Geschmacksache.
NRW sollte vielleicht mal Karnevalsgruppen wie Brings oder die Höhner an den Start schicken. Erneut bekamen sie als einziges Land nicht die volle Punktzahl von den eigenen Bürgern.
Saarland und Sachsen wurden von keinen anderen Ländern bepunktet. Hat auch was tragisches an sich.

Das Endergebnis:
1. Brandenburg: Subway to Sally / Auf Kiel 147
2. Thüringen: Clueso / Keinen Zentimeter 146
3. Sachsen-Anhalt: Down Below / Sand in meiner Hand 96
4. Niedersachsen: Madsen / Nachtbaden 94
5. Mecklenburg-Vorpommern: Jennifer Rostock / Kopf oder Zahl 79
6. Schleswig-Holstein: Panik / Was würdest du tun 75
7. Berlin: Culcha Candela / Chica 66
8. Hessen: Rapsoul / König der Welt 51
9. Baden-Würtemberg: Laith Al-Deen / Du 46
10. Bayern: Sportfreunde Stiller / Anti-Nazibund 32
11. Bremen: Paulsrekorder / Anna 20
12. Hamburg: Das Bo / Ohne Bo 19
13. Rheinland-Pfalz : Peilomat / Jenny 17
14. NRW: Sisters / Unite 16
15. Saarland: Casino Zero / Gib mir einen Blick 12
16. Sachsen: Far East Band / Unfassbar 12
 

Alles typisch: nur noch sonntags

um 10:22 Uhr

Nur dreimal hielt SAT1 durch. Dann wurde “Alles typisch” auf den Sonntagnachmittag degradiert.

Wir werden uns auch etwas mit Kommentaren zurückziehen. Hier noch mal einige Klischees aus der Sendung:
7 Frauen können nicht werfen und fangen - ja, bestätigt
6 Hunde sehen aus wie ihre Herrchen - ja
5 Pokerspieler verziehen keine Miene - nein
4 Fußballer können keine Interviews geben - ja
3 dieses Klischee lassen wir weg, da wir Massenmördern hier keine Plattform bieten wollen
2 Frauen können kein Abseits erklären - ja
1 Bodybuilder haben nichts im Hirn - ja

Ingo Oschmann und Collien Fernandez führten diesmal die Testaufgaben durch.

Stars auf Eis: Uri Geller sah die Sieger voraus

um 10:18 Uhr

Die Sieger im Eistanzwettbewerb von Kati Witt stehen fest.
Im Halbfinale kam es zunächst zu folgendem Ergebnis:
Susanne Pätzold + Maurizio Margaglio 16,5/16,6 = 33,1 + 17,6/18,0 = 35,6, Total: 68,7 (4 + 3 = 7)
Patrick Nuo + Pauline Schubert 16,3/16,6 = 32,9 + 16,5/17,0 = 33,5, Total: 66,4 (2 + 4 = 6)
Frank Matthée, der Weddingplaner + Mikkeline Kierkgaard 16,0/17,6 = 33,6 + 16,9/17,6 = 34,5, Total: 68,1 (3 + 2 = 5)

Raus sind:
Christina Surer + Norman Jeeschke 16,2/16,8 = 33,0 + 16,2/16,7 = 32,9, Total: 65,9 (1 + 1 = 2)

Im Finale kam es zu folgendem verdienten Ranking:
Susanne Pätzold + Maurizio Margaglio 17,0/17,3 = 34,3 + 17,5/17,7 = 35,2, Total: 68,3 (3 + 3 = 6)
Patrick Nuo + Pauline Schubert 16,2/17,3 = 33,5 + 17,4/17,7 = 35,1, Total: 68,6 (1 + 2 = 3)
Frank Matthée, der Weddingplaner + Mikkeline Kierkgaard 16,7/17,2 = 33,9 + 17,0/17,8 = 34,8, Total: 68,1 (2 + 1 = 3)

Susanne von “Switch Reloaded” wirklich während der gesamten Show den besten Eindruck. Die freche Pauline und Patrick Nuo kamen sich anscheinend persönlich etwas näher. Weddingplaner Frank überzeugte vor allem durch Humor.

Auf Susanne Pätzold und Maurizio als Siegerin hätte ich also auch als Siegerpaar getippt. Das tat auch Uri Geller, der die Namen auf einen Löffel schrieb. Ein Trick konnte nicht dabei sein, da er bei der Auflösung nicht vor Ort war. War es also tatsächlich Voraussehung oder nur ein nicht unbedingt sehr gewagter Tipp?
Er sollte den Test wiederholen: alle Olympiasieger voraussehen. Dann würden wohl auch die größten Skeptiker leiser werden.

“Stars auf Eis” hingegen sollte eher in Rente gehen. Die Luft ist raus, auch wenn es beachtlich ist, was Laien in so kurzer Zeit auf die Kufe kriegen.

The next Uri Geller: Deutschland gibt das Rauchen auf

31. Januar 2008 um 12:09 Uhr

Was Ärzte, Eltern, Lehrer, Freunde, Schockbilder, Lungenkrebs, Asthma und tägliche Todesfälle nicht geschafft haben, hta Uri Geller am Dienstag vollbracht.

Er zeigte dem Publikum eine Lunge eines Nichtrauchers und die eines Rauchers, die eher Kot glich, der gerade unter eine Teermaschine gekommen ist.

Mit tief bewegenden energie-behafteten Worten forderte er das deutsche Publikum auf, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Ist ja auch logisch. Nur ohne diese Droge ist der Mensch in der Lage, etwas zu bewegen.

Und er hat es geschafft. Nahezu ganz Deutschland raucht nun nicht mehr.

Die Mentalisten boten diesmal sehr viel ähnliches.
Alexander Hartmann mit seiner Hochfriseur, die er nächstes Mal abschneiden soll, kam auf erstaunliche Weise auf das Nudholz-Massaker in Sydney, das Kermit der Frosch beging. Diese Vorhersage lag in einem Eisblock, den Oli P. zerhackte.

Leo Martin malte wie Senna von Monrose ein Haus und Farid liess beim Paintball beschießen. In einer Kiste lagen die vorhergesehenen Einschüsse von Regina Halmich und den anderen Promis.
Thorsten Strotmann verlor das Voting. Der Stein der Wahrheit nutzte ihm nichts.

Die Show bleibt ein Highlight im TV-Programm.

Stars auf Eis: kein Mitleid für Patrick Bach

29. Januar 2008 um 06:21 Uhr

Patrick Bach und die letzte Woche gestürzte Denise Biellmann mussten zu Beginn gegen Karsten Spengemann und Susanne Peters ran.  Sie gewannen, aber am Ende hatten sie gegen die übrigen LäuferInnnen keine Chance.

Das Ergebnis:
Susanne Pätzold + Maurizio Margaglio 17,4/17,7 = 35,1 (5 + 5 = 10)
Christina Surer + Norman Jeeschke 16,0/16,5 = 32,5 (3 + 4 = 7)
Patrick Nuo + Pauline Schubert 16,7/16,9 = 33,6 (4 + 1 = 5)
Frank Matthée, der Weddingplaner + Mikkeline Kierkgaard 15,6/15,9 = 32,5 (2 + 3 = 9)
raus: Patrick Bach + Denise Biellmann 14,6/15,5 = 30,1 (1 + 2 = 3)

Im Showblock trat Bürger Lars Dietrick mit Gipsbein auf und präsentierte seine neue Single. Außerdem fand Uri Geller auf dem Eis ein verstecktes Plüschtier. 

Alles typisch: Mercedes-Fahrer haben keine eingebaute Vorfahrt

um 06:17 Uhr

Dank Oli P. und Gülcan war die zweite Ausgabe der Show “Alles typisch” schon besser. Auch die Klischees boten diesmal mehr Möglichkeiten zum Nachweis.

Zu Beginn gleich das Beste:
“Taxifahrer sind bei Kurzstrecken unfreundlich”. Oli testete das in Köln. Würden sie eine 250-Meter-Strecke fahren? Die meisten sagten nein und stänkerten richtig rum. Klischee voll bestätigt und die Taxifahrer haben mächtig am Image verloren.

“Frauen können keinen Stadtplan lesen”: der Test verlief für die Frau grauenvoll.
” Rentner mit Hut fahren langsam”. Das Rentnerrennen bestätigte das Vorurteil.
“Motorradfahrer sind Rocker”: nein, sie sind oftmals sehr sanft.
“Frauen können keine Reifen wechseln”: stimmt.

“Mercedes-Fahrer haben die eingebaute Vorfahrt”. Hier testete Oli das Klischee an einem Zebrastreifen und auf einer zweipurigen Fernverkehrsschnellstraße (das Wort mit “A” darf man ja nicht mehr nennen). Aber die meisten Benzfahrer hielten sich einigermassen an die Verkehrsregeln.

Das Vorurteil Nr. 1 “Frauen können nicht einparken” wurde natürlich bestätigt. Von irgendwo muss der Spruch ja kommen.

Alles typisch: Endlich mal bestätigte Klischees

22. Januar 2008 um 08:01 Uhr

Was ist typisch an Klischees? Man darf sie politisch korrekt gar nicht äußern, weil sie Vorurteile schüren. Doch was ist, wenn diese Klischees wirklich stimmen?
An diese Frage traut sich SAT1.

In der ersten Folge ging es um starke Männer.
7. Automechaniker haben Pin-Up-Bilder im Spind (glauben 46%) - bestätigt
6. Echte Kerle haut nichts um (48%) - na ja, beim Flugexperiment wurde das nicht gerade bestätigt. Die haben ganz schön gejammert.
5. Brummifahrer tragen Holzfällerhemden (56%) - ja
4. Kleine Männer fahren große Autos (70%) - nein
3. Bauarbeiter können auf 10 versch. Arten eine Bierflasche öffnen (74%) - ja
2. Rocker sind tätowiert (88%) - ja
1. Echte Männer kennen keinen Schmerz (89%) - nein, sie klagen beim Haarwachsen

Im Ansatz eine gute Showidee. Die Umsetzung ist durch Moderatorin Janina Kunze aber noch nicht so gut gelungen. Sie wirkt zu albern.    

Die ultimative Chartshow: Schlagerstars

16. Januar 2008 um 09:09 Uhr

Was war das für eine schöne Schwelgshow. Die DDR-Sängerin Inka saß mit im Studio. Und sie wirkte mit ihren über 40 Jahren hübscher als damals mit 20.
Ansonsten war Party im Studio. Tolle Erinnerungen mit folgender Liste: 

30 Rex Gildo
29 Wolfgang Petry
28 Andrea Jürgens
27 Costa Cordalis
26 Marianne Rosenberg
25 Katja Ebstein
24 Nino de Angelo
23 Christian Anders
22 Bata Illic
21 Frank Farian
20 Heino
19 Jürgen Drews
18 Mireille Mathieu
17 Ulli Martin
16 Juliane Werding
15 Nicole
14 Dschinghis Khan
13 Chris Roberts
12 Roy Black
11 Jürgen Marcus
10 Tony Marshall
9 DJ Ötzi
8 Udo Jürgens
7 Michael Holm
6 Peter Maffay
5 Roland Kaiser
4 Howard Carpendale
3 Peter Alexander
2 Bernd Clüver
1 Vicky Leandros

Die nervigsten Deutschen 2007

10. Januar 2008 um 17:12 Uhr

Wie jedes Jahr präsentierte ProSieben wieder die Anti-Stars des Jahres.
Aber wo war Ingolf Lück?
Diesmal moderierten Elton, Oli P. und Ingo Appelt.

Die meisten Namen sind nicht unerwartet, auch wenn ich andere weiter oben gesehen hätte wie z.B. Schäuble, Kerner, Schönenberger oder Barbara Meier.

Die Reihenfolge:
1 Gülcan Kamps
2 Bill Kaulitz
3 Knut
4 Dieter Bohlen
5 Bushido
6 Detlef D! Soost
7 Mark Medlock
8 Eva Herman
9 Yvonne Catterfeld
10 Hartmut Mehdorn
11 Boris Becker
12 LaFee
13 Jimi Blue Ochsenknecht
14 Claudia Effenberg
15 Sido
16 Angela Merkel
17 Prinz Foffi von Hohenzollern
18 Lorenzo
19 Stefan Raab
20 Jan Ullrich
21 Frederic von Anhalt
22 Uli Hoeneß
23 Oliver Pocher
24 Gabriele Pauli
25 Monrose
26 Lothar Matthäus
27 Tim Mälzer
28 Mario Barth
29 Manfred Schell
30 Roger Cicero
31 Heidi Klum
32 Erik Zabel
33 Elton
34 Fiona Erdmann
35 Max Buskohl
36 Stefan Effenberg
37 Nadja Abd El Farrag
38 Ben Becker
39 Sarah Connor
40 Wolfgang Schäuble
41 Ralf Schumacher
42 Thomas Gottschalk
43 Oliver Petszokat
44 Cinema Bizarre
45 Olivia Jones
46 Veronica Ferres
47 Johannes B. Kerner
48 Jürgen Drews
49 Katarina Witt
50 Peyman Amin
51 Lukas Pudolski
52 Oliver Geissen
53 Verona Poth
54 Harald Schmidt
55 Herbert Grönemeyer
56 Barbara Meier
57 Michael Wendler
58 Nena
59 Miroslav Klose
60 Gunter Gabriel
61 Florian Silbereisen
62 Mickie Krause
63 Regina Halmich
64 Marianne & Michael
65 Christoph Daum
66 Harald Glöökler
67 Djamila Rowe
68 Verena Kerth
69 Franziska von Almsick
70 Edmund Stoiber
71 Monica Ivancan
72 Lisa Bund
73 Matthias Reim
74 Anne Will
75 Heino
76 Michaela Schaffrath
77 Ursula von der Leyen
78 Rolf Zuckowski
79 Kim Frank
80 Kurt Beck
81 Henry Maske
82 Papst Benedikt
83 Katja Ebstein
84 Maxi Arland
85 Klaus Wowereit
86 Kai Ebel
87 No Angels
88 Caroline Beil
89 Florian Henckel von Donnersmarck
90 Florian
91 Thomas Hackenberg
92 Marcus Eberhardt
93 Oliver Beerhenke
94 Katja Riemann
95 Marco Schreyl
96 Susanne Fröhlich
97 Horst Seehofer
98 Barbara Schöneberger
99 Oliver Kahn
100 Sebastian Kamps

Menschen 2007 und Bilder und Emotionen: ein Vergleich

um 16:19 Uhr

Wie üblich holen sich ZDF und RTL zum Jahresende noch mal alle wichtigen Leute des Jahres ins Studio.
Wer war besser. Wir vergleichen:

Moderatoren:
Günther Jauch (RTL) ist ein Garant für gute Unterhaltung und Information.
Johannes B. Kerner (ZDF) hatte einen herben Aussetzer in seiner Herman-Sendung. Mittlerweile hat er sich dafür zwar entschuldigt, doch der Punkt geht klar an Jauch.

Musik:
Das ZDF holte DJ Ötzi mit dem Hit des Jahres “Ein Stern”. Dazu kam als besonderes Schmankerl die wohl älteste Band der Welt: die Zimmers - die Seniorenband aus England.
RTL hatte mit Herbert Grönemeyer ein ganz heißes Eisen im Rennen. Seal war jedoch nicht so der Reißer.
Die Hits des Jahres werden im ZDF von Passanten gesungen, bei RTL von den Prinzen als Medley.
Im direkten Vergleich gibt es ein Unentschieden.

Persönlichkeiten:
ZDF: Veronica Ferres, Bruce Darnell, Joachim Fuchsberger (80), deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft
RTL: Cordula Stratmann, Heiner Brand, Mark Medlock & Dieter Bohlen, Franz Müntefering, Florian Graf Henckel von Donnersmarck, Maria Furtwängler, Fabian Hambüchen, Harald Schmidt & Oliver Pocher, Henry Maske
Blacky und Bruce sind zwar zwei Schwergewichte, die Kerner aufbot, doch die Masse und teilweise die Qualität zählt für RTL.

Geschichten:
ZDF:
Knut
Überlebender, eines Fallschirmsprungs aus 4500 Meter
Wesley, der U-Bahn-Held
Bürger buddeln für Telekom DSL-Leitung
Dr. Michael Nagel, Anwalt von Marco, der im türkischen Gefängnis sitzt
Ehepaar, dessen Haus durch LKWs erstört wurde
Lohmeyer, Hotel-Manager gegen NPD-Versammlung

RTL:
Sydney-Fehlflieger
die “Wetten dass”-Brust-Zucker
Kambodscha-Heirat trotz HIV
Phuket-Flugzeugunglück
Kleinste Baby
Jan Hofer und die Frau, die falsch einparkte
Taliban-Geisel
Döner-Mafia-Aufdecker

Bei den originellen Geschichten des Jahres lag das ZDF vorne. Insgesamt jedoch ein kleiner Vorsprung für das Jauch-Spektabel.

Bambi: Kulturpreis für Hape Kerkeling

um 15:56 Uhr

Hape konnte es ja nicht fassen, dass ihm Harald Schmidt den Kultur-Bambi für seinen hervorragenden Bestseller “Ich bin dann mal weg” übergab.
Große Rührung auch beim Auftritt von Andrea Boccelli und Sarah Brightman zum Abschied von Henry Maske. “Time to say goodbye”.
Die weiteren Showacts waren James Blunt, Rihanna, Eros & Ricky Martin.
Im Vorfeld gabe es ja eine Menge Trubel um Tom Cruise. Davon war auf der Veranstaltung dann wenig zu spüren.

Hier folgen nun alle Huldiger und Preisträger:
Veronica Ferres: Armin Müller-Stahl
Hannes Jännecke: Ilvan Ingloria, Desperate Housewives-Star (TV-Serie int.)
Hans Dietrich Genscher: Königin von Jordanien (Ehre)
Heiner Lauterbach: Henry Maske (Comeback)
Hape Kerkelig (Kultur)
Heike Makatsch & Sebastian Koch: Matthias Schweighöfer, Katja Riemann (Film national)
Ulrich Wickert: Maybrit Illner (Information)
Bunte-Chefredakteurin: Johannes Heesters
Günter Netzer & Johannes B. Kerner: Dt. Frauenteam (Sport)
Eva Herzegova: Christopher Bailey (Mode)
Eva Padberg: Bon Jovi (Musik)
Sabine Christiansen: Dr. Markus Dewender (Engagement)
Tatort-Schauspieler: Die Flucht
Axel Milberg: Contergan-Film
Dr. Frank Schirmmacher: Tom Cruise (Courage)

Unsere Besten: Grönemeyer ist beliebtester Künstler

um 15:49 Uhr

Das ZDF hat mal wieder seine Zuschauer gebeten, die beliebtesten im weitesten Sinne deutschen Stars, zu wählen.

Das Ergebnis:
50 Sportfreunde Stiller
49 Michael Holm
48 Dschinghis Khan
47 Scooter
46 Katja Ebstein
45 Nicole
44 Hildegard Knef
43 Wir sind Helden
42 DJ Ötzi
41 Rio Reiser
40 Silbermond
39 Comedian Harmonists
38 Roland Kaiser
37 Rammstein
36 Ute Freudenberg
35 Hans Albers
34 Johann Sebastian Bach
33 DJ Bobo
32 Reinhard Mey
31 Peter Alexander
30 No Angels
29 Scorpions
28 Udo Lindenberg
27 Sasha
26 Die Fantastischen Vier
25 Böhse Onkelz
24 Die Prinzen
23 Tokio Hotel
22 BAP
21 Richard Wagner
20 Puhdys
19 Howard Carpendale
18 Die Toten Hosen
17 Falco
16 Pur
15 Die Ärzte
14 Schürzenjäger
13 Modern Talking
12 Rosenstolz
11 Höhner
10 Andre Rieu
9 Xavier Naidoo
8 Sarah Connor
7 Roy Black
6 Ludwig van Beethoven
5 Nena
4 Peter Maffay
3 Wolfgang Amadeus Mozart
2 Udo Jürgens
1 Herbert Grönemeyer

Erfreulich ist das hervorragende Abschneiden von Udo Jürgens, der ja eigentlich Österreicher ist.
Mozart ist meiner Ansicht zu überbewertet. Heutzutage hätte er wohl kaum eine Single in den Charts.
Überraschend, dass z.B. Westernhagen oder Jeanette fehlen. Aber auch nicht tragisch.
Von den DDR-Band hätte ich mir noch Karat und Karussell gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.

Domino Day oder Pannen Day

20. November 2007 um 09:18 Uhr

Erstmals gab es keinen neuen Rekord beim Domino Day. Fast bei jedem Element blieben diesmal tausende Dominosteine stehen. Auch die Challenges funktionierten nur selten.
Die Enttäuschung war den Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Dabei haben sie sich wieder so viel Mühe mit den Motiven gegeben. Das ist schon sehenswert. 

Wetten dass: Herrchen schleckt Hundenapf

um 08:51 Uhr

Eins muss man dem Gottschalk lassen: es gibt immer wieder neue Higlights in seiner Wetten dass - Show. Diesmal war es eindeutig der Kandidat, der im Wettkampf mit seinem Hund einen Napf wegschlabberte. Der Hund hatte etwas Vorteil, weil in seinem Napf Wurstwasser drin war. Die Wette gewann zwar der Hund mit klarem Vorsprung, aber sein Herrchen wurde trotzdem Wettkönig.

Dahinter folgte die Fahrt über einen See mit einem ausgehöhlten Kürbis, was auch sehenswert war. Das Erkennen von Flascheninhalten von unten und das Nageln von Eiern hatten weniger Chancen.

Gottschalk stand diesmal eher manchmal auf dem Schlauch. So verstand er die Anspielung des Österreichers auf Cordoba 1978 nicht mal, als er es erklärte. Er dachte, Deutschland hätte Österreich besiegt.

Im Musikpart merkte ich, dass Rihanna optisch wesentlich besser aussieht als sie singt. Ansonsten war es nicht gerade erste Interpretenauswahl.

Auch bei den Kandidaten gab es schon bessere Zeiten. Boris Becker konnte zwar überzeugen, Michael Mittermeier hielt sich aber zu sehr zurück. Auch Inka war letztes Mal bei der Außenwette lustiger als jetzt auf dem Sofa. Und Alice Schwarzer kehrt so langsam wieder in ihre Hardcore-Phase zurück. Einige Scherze konnte sie nur schwer verknusen.

Luca Toni war als Gast auch vorgesehen. Doch die 1:3-Niederlage gegen Stuttgart konnte er wohl nicht verschmerzen. Peinlich, deshalb nicht zur Show zu kommen. Aber was will man von einem italienischen Fußballer auch erwarten? Hust… und er fällt um. 

 

Kaya Yanar testet Deutschland

um 08:42 Uhr

War eine ganz unterhaltsame Show am Immigranten-Tag des ZDF. Kaya Yanar holte sich einige ausländische Prominente ins Studio, die schon länger in Deutschland leben. Sie durften dann Fragen beantworten.

Da ging es z.B. um die Frage, bei welchem Verein die meisten Ausländer spielen. Es ist der VfL Wolfsburg.

Spannend war es, zu erfahren, wie Ausländer über Deutsche denken. “Wir” sind nämlich bei weitem nicht so beliebt, wie es viele anscheinend denken.
Die Chinesen: Deutsche sind langsam
Die Tschechen: Deutsche sind arrogant
Die Amerikaner: Deutsche sind freizügig

Bayer verbot 1965 den Song “Marmor, Stein und Eisen bricht” von Drafi Deutscher. Der Grund: ein Grammatikfehler leigt vor. Jo, host ‘mi ???

Amüsant auch das Beamtendeutsch: eine Personenvereinzelungsanlage ist ein Drehkreuz. Und ein Baum heißt auf beamtisch: raumübergreifendes Großgrün.

Der deutsche Comedypreis: Switch Reloaded gekürt

3. November 2007 um 06:14 Uhr

In diesem Jahr fehlten leider einige Künstler aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen, z.B. Hape Kerkeling, Dirk Bach und Loriot. Dadurch litt die Show ein wenig. Dafür sorgte Oliver Pocher mit seiner Mario Barth-Parodie für einen Glanzpunkt.

Die Preisträger im Einzelnen:

Schauspieler: Christoph Maria Herbst

Comedy-Show: Frei Schnauze XXL
In dieser Kategorie wurde auch “Extreme Activity” nominiert, die beste Show. Sie hätte den Preis verdient gehabt. Vielleicht wäre sie dadurch auch wieder im Programm.

Newcomer: Cindy aus Marzahn
Mangels guter Alternativen ok.

Serie: Kinder, Kinder (Pastewka)
Hier war Pastweka wieder mal nominiert. Warum diese Ausnahmeserie nicht erneut gewonnen hat, entzieht sich meiner Erkenntnis.

Komikerin: Gaby Köster
Das ist schon eine Leistung, sich gegen die eigentlich besseren Mirjam Boes und Cordula Stratmann durchzusetzen. Aber ok.

Filmkomödie: 7 Zwerge - ein Wald ist nicht genug
Ach ja, Otto fehlte auch auf der Bühne.

Komiker: Hape Kerkeling
Sieg in der starken Gruppe mit Oliver Pocher und Mario Barth.

Live-Act: Mario Barth
Sketch-Show: Switch Reloaded
Schauspielerin: Anke Engelke
Ehrenpreis: Loriot

TV Total: SSDSDSSWEMUGABRTLAD

27. Oktober 2007 um 06:37 Uhr

Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf. Dafür steht die Abkürzung SSDSDSSWEMUGABRTLAD.
Lange vorbereitet startete diese Woche das erste Hauptcasting für die sehr guten Hobby-Sänger.

Es kamen in die nächste Runde: 

Stefanie - Christina Aguilera - Ain’t no other man
Eine natürliche junge Erscheinung, die sehr selbstbewusst war, aber einen üblen Song auswählte.

Steffi - Pink - Dear Mr. President
Ein uriges burschikoses bayerisches Naturerlebnis.

Martin - Jamie Cullen - These are the days
Rauhe Stimme - weicher Kern. Knusprig, würde Stefan Raab sagen.

Marcel - Eric Clapton - Change the world 
Guter Sänger, aber noch kein Wiedererkennungswert

Mario - Keith Irvin - Who wouldn’t wanna be me
Ein Späthippie. Auch gut.

Damit sieht fast alle weitergekommen, die ich auch gewählt hätte.

Ausgeschieden sind:

Graziella - Sinead O’Connor - Nothing compares 2 you
Schön gesungen, aber zu graziös

Tai - James Morrisson - You give me something (zu normal)

Dirk - Hooters/Don Henley - Boys of summer
Kräftige Stimme - er war schon mal in einem Raab-Casting dabei

Parisà - Ella Fitzgerald - Black Coffee
Schlimm: für ein Studium müsste sie über 400 Euro zahlen. Da sie das nicht kann, singt sie Jazz. Nicht meine Musik, aber nett. Und ich wünsche ihr die Daumen, dass sie damit mehr Erfolg hat als mit einem Studium.

Veronika - Chaka Kahn - Ain’t nobody
Etwas zu funky

Die Juroren waren begeistert von allen Kandidaten. Das Niveau war wirklich sehr hoch. Barbara Schöneberger, das Grauen des deutschen TV, bot erstmals ihre eigenen Gesangeskünste an. Es war nicht so schlimm wie befürchtet. Wenn man die Augen zumacht, klingt es sogar noch bessser.

TV Total Stock Car Crash Challenge 2007

23. Oktober 2007 um 06:46 Uhr

Das war mal wieder ein Riesen-Event in der Schalke-Arena.
Sabrina Setlur viel durch viele Dreher auf. Brösel überraschte in seiner Klasse mit einem Sieg, während Geburtstagskind Stefan Raab seinen Titel hergeben musste.
Großer Held war Christian Clerici mit einem Doppelsieg. Im Rodeo kam es zum Motorraum-Duell mit Elton.
Bully und Toni Polster zogen sich vor der Veranstaltung schon Verletzungen und Armbrüche zu.
Dicks on Fire begeisterten durch ein passendes Showact mit vielen Boxenludern.

Die Show machte Spaß und hier ist das Resultat:

1500ccm:
1 Brösel (Pitstop)
3 Axel Stein (TV Total)
3 Alexander Hold (Klar Mobil)
4 Oliver thon (Gazprom S04)
5 Kike Krüger (ProSIeben We love)
6 Simon Gosejohann (Burger King)
7 Frank Mathee (Möbel-Boss)
8 J. Lafer (HRS)
9 Lucy Diakovska (McFit)
10 Sabrina Setlur (Napster)

Mittelklasse: (1900ccm)
1 Matthias Opdenhövel (TV Total)
2 Kai Böcking (Burger King)
3 Daniel Aminati (ProSieben We love)
4 Alexander Mazza (Klar Mobil)
5 Itchyban (Napster)
6 Yves Eigenrauch (Gazprom S04)
7 K. Lichter (HRS)
8 Axel Schulz (Möbel-Boss)
9 J. Stecker (Pitstop)
10 Alida Lauenstein (McFit)

Königsklasse (3000ccm)
1 Christian Cleric (Klarmobil)
2 Andreas Müller (Gazprom S04)
3 Jürgen Milski (Pitstop)
4 Joey Kelly (HRS)
5 Stefan Raab (TV Total)
6 Elton (Burger King)
7 Shaggy (Napster)
8 B. Dunkerbeck (Möbel-Boss)
9 Max Mutzke (ProSieben We love)
10 Christine Surer (McFit)

Rodeo:
Klar Mobil
Burger King
ProSieben