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Clever: die Kunst des Pupses

12. August 2007 um 06:13 Uhr

Bei Clever trat diesmal Mathias Schlung von den dreisten Drei gegen Cindy aus Marzahn an. Cindy erreichte durch eine Aufholjagd noch ein 5:5.

Wieder haben wir einiges gelernt: das meiste Spielzeug stammt aus China, trockener Sand ist schwerer als nasser, das Zebra gleicht durch seine Streifen Temperaturen aus, einen Knall beim Durchbrechen der Schallmauer hört man hinter dem Flieger und man kann die Schallmauer auch sehen, was als Machscher Kegel bekannt ist.

Im Mittelpunkt stand diesmal aber der Pups und Toiletten. Der Flaturenzkünstler Mr. Methan trat auf und zeigte seine Analinhalation. D.h. er furzte, was das Zeug hielt, z.B. “Candle in the wind” von Elton John. Ein Genuß für die Sinne. Dabei wurde uns vermittelt, dass der Hauptbestandteil eines Pupses der Stickstoff ist. Aber auch durch den Mund verlassen Gase den Körper, was dann wohl auch als Rülpsen geläufig ist.

Den Toilettenmief beseitigt man durch ein angezündets Streichholz. Allerdings ist das nur scheinbar so, da das Gehirn den Rauchgeruch stärker wahrnimmt als den Pupsduft. Bei einem Test wurde zudem festgestellt, dass Toilettenbesucher mehr zahlen, wenn über dem Geldteller ein Bild mit Augen hängt. Tulpen und Duftkerzen haben nicht den erwünschten Effekt.

Sehr unterhaltsame Sendung diesmal. Es gibt inzwischen auch ein neues Clever-Buch auf dem Markt. DVD und Spiel gab es ohnehin schon.
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Rich List: die Afrika-Experten

6. August 2007 um 16:03 Uhr

Die neuen Champions Kerstin Paulmann und Manuel Romero durften diesmal zunächst gegen Stefan Altmann und Florian Klinkow ran. Sie kannten 9 von 30 der schönsten (Halb)edelsteine: Diamant, Rubin, Smaragd, Saphir, Bernstein, Türkis, Lapislazuli (was’s das?), Topas, Aquamarin.
Auf der Liste standen noch: Achat, Amethyst, Bergkristall, Citrin, Granat, Hämatit, Jade, Jaspis, Karneol, Malachit, Mondstein, Obsidian, Onyx, Peridot, Rosenquarz, Sugilith, Tansanit, Tigerauge, Turmalin, Zirkon. Vieles davon schon gehört, aber auf Anhieb hätte ich wohl höchsten 5 nennen können.

Wesentlich einfacher war die Frage nach allen Staaten Afrikas. Auch hier durften die Champs ran und nannten 30 Länder. Alle richtig. Bei aller Bescheidenheit hätte ich dort rund 35 nennen können. Vor allem hatten die mein Lieblingsland vergessen: Swasiland.

An der Rich List ging es um die Greatest Hits von Queen. 12 Antworten ergaben 50.000 Euro. Es hätte mehr sein können. “Don’t stop me now”, “Killer Queen” oder “Flash” hätte man noch wissen können.

Nun geht es gegen Maren Funke und Jutta Nusko. Aber auch sie liessen erstmal die Champions spielen. Es ging um die 30 beliebtesten Brettspiele. 8 davon wurden geboten und auch genannt: Mensch ärgere dich nicht, Schach, Monopoly, Dame, Mühle, Die Siedler von Catan, Halma, Backgammon. Es fehlten noch Activity, Anno 1503, Carcassonne, Cluedo, Das Nilpferd in der Achterbahn, Das verrückte Labyrinnth, Sie Säulen der Erde, Einfach genial, El Grande, Go, Malefiz, Pachisi, Risiko, Sankt Petersburg, Scotland Yard, Scrabble, Spiel des Lebens, Stratego, Therapy, Thurn und Taxis, Trivial Pursuit, World of Warcraft.

Ich fand die Frage nicht so einfach. Sind alte Spiele immer noch beliebt. Wie wirken sich neuere Spiele im Ranking aus? Anscheind dominieren aber immer noch die alten Spiele wie Hallen-Halma oder Mühle. Von der Vielzahl neuerer Spiele schaffen es nur wenige zum Massen-Highlight.

Deal or no Deal: Guido ist ein Siez-Typ

um 15:12 Uhr

Als Kandidat einer TV-Show sollte man sich im Vorfeld informieren, wie der Moderator angesprochen werden will. Günther Jauch ist z.B. ein absoluter Siez-Typ. Also, dran denken. Es heißt “Herr Jauch”. Harald Schmidt dagegen ist lockerer. Der reagiert auch auf “Du”. Bei Stefan Raab ist erstaunlicherweise ein “Sie” angeraten. Nur bei guten Bekannten wechselt er zum “Du”.
Kai Pflaume, Thomas Hackenberg, Oliver Pocher und Oliver Geissen sind absolute Du-Typen.
Bei Guido Crantz könnte man auf “Du” tippen, aber er steht auf “Sie”. Öfters rutscht einem Kandidaten ein “du” raus, aber Herr Crantz besteht auf das altertümliche “Sie”.

In der Sendung wählte Guiseppe Koffer Nr. 7. Hätte er mal die 18 genommen, denn in dem waren 250.000 Euro. Manchmal frage ich mich, ob die Damen den Inhalt der Koffer kennen. Denn diesmal meinte sie vor dem Öffnen bereits, dass sie kein gutes Gefähl habe. Wenn dem so wäre, dann könnte man evtl. nach dem Gesichtsausdruck der Frauen gehen.

Die erste Runde lief diesmal sensationell. Alle 6 Koffer kamen aus der unteren Hälfte. Das erste Gebot lag bei 6500 Euro. Es folgten 6501, 11500, 6499, 9000, 15000, 22222 und 36000 Euro. In dem Moment lagen noch 100000, 20000 und 0,20 Euro in den Koffern. Anstatt auf den Deal einzugehen öffnete Giuseppe den 100.000 Euro-Koffer. Dumm gelaufen. Das Angebot von 8000 Euro lehnte er ab und ging aufs Ganze. Sein Gewinn: 20 Cent! Ich wäre bei 36000 ausgestiegen.

Entern oder Kentern: Ruth kann’s gut

um 15:00 Uhr

Neulich sass sie noch bei Maybrit Illner und sprach über Arbeitslosigkeit, davor tanzte sie bei Hape und nun enterte sie das Piratenschiff mit dem Männerballett Un Fründe Engelskirchen als Erste.

Zweiter wurde Bürger Lars-Dietrich mit der Los Torros del Ritmo Stammtischclique Alsdorf. Aber das nutzte ihm wenig, da ja nur der Sieger Geld für sein Team gewinnt. Ingo Naujoks ging in seinem Boot gleich baden.  Der Red Devils Eishockeyclub aus Berlin  war wohl zu schwer.

Es sinken auch weiter die Einschaltquoten und das Interesse der Zuschauer. Ach, wie packend war dagegen “Spiel ohne Grenzen”, schnief…

Clever: Tim Mälzer kombiniert gut

4. August 2007 um 11:54 Uhr

Großer Erfolg für Starkoch Tim Mälzer. Mit guter Kombinationsgabe und Fachwissen gewann er 5:2 gegen Moderatorin Bettina Cramer.

Gezeigt wurde diesmal, dass Tiere keine Reaktion auf Musik zeigen (getestet im Allwetterzoo Münster) - im Gegensatz zu Legenden wie dem Rattenfänger von Hameln. Nicht in jedem Spiegel kann man sich komplett betrachten und vergilbte Wäsche wird mit beigefügter Tinte wieder wirklich weiß.

Wir wissen nun auch, dass man gegen eine Glatze wohl nicht viel machen kann, denn Haarwachstum wird durch Gene beeinflust. Indianer haben beim Bartwuchs Probleme. Denn der Bart ist nur spärlich.

Wasser lässt sich nur bis zu einer Höhe bis zu 10 Metern mit einer Pumpe ansaugen. Am meisten Vitamin C befindet sich weder im Eisbergsalat, noch im Kaviar, sondern in der Kalbsleberwurst.

Eine Bologneser Träne ist eine Glasträne, die man durchs Glasblasen erzeugen kann. Wenn man deren Schwanz abbricht, implodiert das Glas.  

Rich List: das Aus für die Champions

30. Juli 2007 um 11:00 Uhr

11 mal standen sie an der Rich List. Doch diesmal klappte bei den Champions Sylke aus Remscheid und Michael aus Frankfurt fast nichts. Zur Chronologie der Ereignisse:

der 10. Anlauf an der Rich List wurde schnell beendet. Die Top 30 der Städte mit der höchsten Lebensqualität mussten aufgezählt werden. München stimmt noch, doch Paris war dann schon falsch.
Eine schwierige Liste. Denn Qualitätsfaktoren sind ja irgendwie sehr subjektiv.
Stark dabei sind Australien, Neuseeland und Kanada: Adelaide, Auckland, Calgary, Melbourne, Montreal, Ottawa, Perth, Sydney, Toronto, Vancouver, Wellington.

Auch Deutschland hat viele Städte im Ranking: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Nürnberg und eben München. Dazu gesellen sich aus den Nachbarländern Amsterdam, Bern, Brüssel, Genf, Kopenhagen, Luxemburg, Wien und Zürich. Aus dem Norden finden wir Dublin, Oslo und Stockholm. Und aus den USA Honolulu und San Francisco. Keine Stadt aus Asien, Afrika und Südamerika. Auch Süd- und Osteuropa sind nicht vertreten. Sehr interessant, aber eben sehr subjektiv.

Dominique Cvek und Detlef Schmidt waren dann die nächsten Herausforderer. Die Champs versuchten sich zunächst an 16 von 50 der berühmtesten Komponisten und scheiterten an Puccini.
Die Liste:  Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach, Pjor Iljitsch Tschaikowski, Richard Wagner, Franz Joseph Haydn, Franz Schubert, Giuseppe Verdi, Alban Berg, Alexander Borodin, Alexander Scriabin, Anton Webern, Antonio Vivaldi, Arcangelo Corelli, Arnold Schönberg, Béla Bartók, Carl Maria von Weber, Carl Philipp Emanuel Bach, Cesar Franck, Charles Gounod, Christoph Willibald Gluck, Claude Debussy, Claudio Monteverdi, Edgard Varèse, Erik Satie, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Gabriel Fauré, Georg Friedrich Händel, Giacomo Meyerbeer, Gioacchino Rossini, G. Pierluigi da Palestrina, Gustav Mahler, Hector Berlioz, Igor Strawinsky, Jean Sibelius, Jean-Baptiste Lully, Johannes Brahms, John Cage, Jules Massenet, Maurice Ravel, Max Reger, Modest Mussorgski, Nikolai Rimski-Korsakow,
Paul Dukas, Paul Hindemith, Richard Strauss, Robert Schumann, Vicenzo Bellini

Danach durften die Herausforderer selber ran. In welchen 20 Berufsständen haben die Deutschen am meisten Vertrauen? Polizisten, Rechtsanwälte und Ärzte waren richtig, der Zoll jedoch nicht. Der eigentliche Hammer waren die restliche Antworten:  Apotheker, Feuerwehrmänner, Gewerkschaftsführer,  Krankenschwestern, Landwirte, Lehrer, Meterologen, Piloten, Priester/Pfarrer, Reiseveranstalter und Taxifahrer. Ok, das könnte man noch verstehen.

Aber warum diese? Autoverkäufer, Finanzberater, Fußballspieler, Journalisten, Politiker, Richter. Politiker finde ich besonders amüsant. Und Richter haben ja in den letzten Monaten gerade im IT-Bereich nicht immer Sachverstand gezeigt. Finanzberater? Öhm…… will mal nicht aus dem Nähkästchen plaudern.
Und Journalisten? Das ist schon sehr gefährlich, wenn man so alles glaubt, was in der Presse steht. Ich bin hier als Blogger ja auch so eine Art Journalist. Ich könnte jetzt schreiben, dass in China ein Sack Reis umfällt. Überprüft das jemand? Nein, jeder würde mir wohl glauben. Sehr gefährlich! Vertraue nie einem Journalisten. Ist vielleicht noch gefährlicher als einem Politiker zu trauen.  

Die Entscheidung musste in der KO-Runde fallen. Es ging um die 12 beliebtesten Karl May-Figuren Winnetou, Old Shatterhand, Old Surehand, Apanatschka, Hadschi Halef Omar, Sam Hawkins, Kara Ben Nemsi, Intschu-tschuna, Nscho-tschi
Old Firehand, Old Wabble, Sir / Lord David Lindsay.

Die Champions zogen in die 11. Rich List ein. Es ging um die 30 Sportidole der Deutschen. Michael Schumacher, Steffi Graf, Boris Becker und Franz Beckenbauer waren richtig. Fritz Walter stimmte nicht. Also kein weiterer Gewinn. Auf der Liste standen dafür Max Schmeling, Andre Agassi, Birgit Fischer, David Beckham,
Dirk Nowitzki, Franzi van Almsick, Henry Maske, Ian Thorpe, Jögi Löw, Jürgen Klinsmann, Kati Wilhelm, Kati Witt, Magdalena Neuner, Michael Ballack, Muhammed Ali, Oliver Kahn, Pele, Pete Sampras, Rico Groß, Roger Federer, Ronaldinho, Rudi Völler, Sven Fischer, Sven Hannawald, Tiger Woods, Torsten Frings.

Nun versuchten Kerstin Paulmann und Manuel Romero ihr Glück. Thema: Die 30 bekanntesten Models. Für mich ein Genickstoß. Auf Anhieb hätte ich nur 3 oder 4 nennen können. Die Herausforderer kamen auf 9. Fast schon erschreckend war dann die Liste, weil ich tatsächlich schon  18 der 30 vom Namen gehört habe. Woher nur? Ich mag doch gar keine Models mit ihren langen beinen und meist unnatürlich verkrampftem ernstem Auftreten.
Die Liste: Claudia Schiffer, Heidi Klum, Cindy Crawford, Naomi Campbell, Kate Moss, Eva Padberg, Linda Evangelista, Helena Christensen, Nadja Auermann, Adriana Lima, Alessandra Ambrosio, Barbara Meier, Carolyn Murphy, Christy Turlington, Elle Macpherson, Eva Herzigova, Gisele Bündchen, Julia Stegner, Karen Mulder, Karolina Kurkova, Laetitia Casta, Lena Gercke, Magdalena Wrobel, Michelle Alves, Milla Jovovich, Molly Sims, Natalia Vodianova, Tatjana Patitz, Tyra Banks, Uma Thurman.

Das Aus für die Champions kam dann bei den beliebtesten 30 Pop- und Rockkünstlern der 80er aus deutscher Sicht. Duran Duran und Madonna war richtig. Doch dann wurde Spandau Ballet genannt. Das wäre mir zu unsicher gewesen. Top 50 ok, aber unter den ersten 30? Sehr gewagt - und falsch. Richtig waren: A-ha, ABBA, Alphaville, Bangles, Bon Jovi, Culture Club, Bruce Springsteen, Depeche Mode, Dire Straits, Eurythmics, Frankie goes to Hollywood, George Michael, Limahl, Soft Cell, Michael Jackson, Modern Talking, Nena, OMD, Paul Young, Pet Shop Boys, Prince, Samantha Fox, Sandra, Spider Murphy Gang, Status Quo, The Cure, Trio, Ultravox.

Die neuen Champions räumten dann auf der Rich List sofort 100.000 Euro ab. Die Oscar-Preisträger für die Kategorie “Bester Schauspieler” waren für die beiden kein Problem.

Diese Spielshow ist derzeit für mich die beste in dieser Rubrik. Jede Minute packend. Und Kai Pflaume macht stets ein gutes Pokergesicht.

Deal or no Deal: die 250000 lagen im Koffer

um 09:35 Uhr

Au, war das bitter. Daniel aus München wählte zu Beginn der Sendung und darin befanden sich tatsächlich 250.000 Euro. Doch das wußte er natürlich nicht.
Die Angebote lautete: 5000, 6000, 9900, 15000, 35000, 50000, 70000 und 105.000 Euro. Zu dem Zeitpunkt waren noch 200, 100.000 und 250.000 Euro offen. Die Chance lag also bei 2/3, um danach ein noch höheres Angebot hören zu dürfen. Und wenn die 250000 gefallen wären hätte der Kandidat immer noch 50000 haben können. Geht man an dieser Stelle einen Deal ein? Ich hätte noch einen Koffer geöffnet. Da waren tatsächlich die 200 drin.
Doch Daniel bekam ”nur” 105.000 Euro.

Was mir bei der Sendung immer durch den Kopf geht:
Wozu braucht man Berater, um eine zufällige Nummer auszusuchen?
Was labert Guido so lange mit der Bank?
Warum bibbert und freut man sich so sehr mit Kandidaten?
Und gibt es eine Taktik? Ich würde mal sagen: im Grunde nicht. Es ist eine Abwägung von Wahrscheinlichkeit und Glück.

Entern oder Kentern: Küblböck jammerte nicht

um 09:27 Uhr

Was war denn mit Daniel Küblböck los? Wie jammerte er noch bei “Big Brother”, DSDS oder dem Dschungelcamp rum. Doch sein Imagewechsel rettete er wohl auch zu “Entern oder Kentern” rüber.
Mit seinem Team, den Trinkkegelcousins Wriezen, gewann er diese Folge. Dabei sah es lange wesentlich besser für Giulia Siegel und dem Aprés Ski Club Köln aus. Sie hatten fast doppelt so viel Leute im Boot. Abgeschlagen waren die Fliegenden Hallunken aus Halle/Saale mit ihrem Promi-Partner Oliver Beerhenke.

Insgesamt ist die Spielshow für mich zwar optisch großartig, aber irgendwie nicht packend genug. Es fehlt irgendwie die persönliche Beziehung zu einem Team, dem ich die Daumen drücken kann.

Rich List: Hänsel und Gretel sind out

23. Juli 2007 um 14:23 Uhr

Die Champions Sylke Spaar und Michael Berger stehen zu Beginn der nächsten Sendung bereits zum 10. Mal in Folge in der Gewinnrunde.
Diesmal wussten sie zunächst 6 Spielfilme von Alfred Hitchcock und steigerten ihr Vermögen um weitere 10000 Euro. Anschließend hatten sie es dann mit Marek Grochowski und Andreas Isdepski zu tun. Dabei errieten die Champions 8 der 20 beliebtesten Brötchensorten der Deutschen: Sesam, Mohn, Laugen, Roggen, Mehrkorn, Kürbiskern, Baguette und Rosinen.
Auf das “berühmte” Wasser-Weg verzichtete Michael dann zum Glück doch noch.
Außerdem im Ranking dabei: Ciabatta, Kaiserbrötchen, Käsebrötchen, Körnerbrötchen, Kümmelbrötchen, Milchbrötchen, normale Brötchen, Sonnenblumenbrötchen, Vollkornbrötchen, Weiß/Weizen, Weltmeister und Zwiebelbrötchen.
Bis auf Kümmel und Zwiebel leckere Sachen….

Bei den europäischen Nummer 1-Hits von Michael Jackson versuchten sich die Herausforderer mit 7 Titeln, doch “Leave me alone” war niemals an der Spitze.

Die Champions hatten dann an der Rich List keine Probleme mit europäischen Flaggen, die die Farbe blau beinhalten. Locker kamen sie auf 15 Länder: Großbritannien, Niederlande, Frankreich, Schweden, Norwegen, Finnland, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Russland, Griechenland, Island, Luxemburg, Serbien und Ukraine.
Außerdem hätten sie nennen können: Andorra, Bosnien-Herzegowina, Estland, Kroatien, Liechtenstein, Moldawien, Montenegro, Portugal, Rumänien und San Marino.

Der Gewinn von Sylke und Michael lag nun bei insgesamt 275.000 Euro.

Auch Johanna Henke und Georg Diehl hatten keine Chance. Lässig zählten die Champs 8 Hollywood-Filme auf, die mindestens 3 Teile seit 1980 hatten: Spiderman, Stirb langsam, Fluch der Karibik, Shrek, Herr der Ringe, Lethal Weapon, Harry Potter und Jurassic Park. Auf Star Wars verzichteten sie knapp doch noch. Gut so, denn der erste Teil kam bereits 1977 in die Kinos. 

Aber es wäre noch möglich gewesen: American Pie, Austin Powers, Batman, Beverly Hills Cop, Blade, Chucky, Das Schweigen der Lämmer, Die nackte Kanone, Final Destination, Free Willy, Hellraiser, Highlander, Indiana Jones, Karate Kid, Matrix, Mighty Ducks, Mission: Impossible, Nightmare, Ocean’s 11, Police Academy, Poltergeist, Porky’s, Rambo, RoboCop, Rugrats, Santa Clause, Saw, Scary Movie, Scream, Spy Kids, Terminator, The Fast and the Furious, Turtles, X-Men, Zurück in die Zukunft

Die Herausforderer erhofften sich dann zumindest den Ausgleich mit den 30 meistgelesenen Märchen der Deutschen. Rotkäppchen und Schneewittchen war eine Bank - klar. Auch der Froschkönig sollte passen. Kurfristig entschieden sie sich noch auf das sicherlich auf Platz 1 eingeschätzte Hänsel und Gretel. Doch weder der Froschkönig noch das wohl bekannteste Grimmsche Märchen sind in den Top 30. Erstaunen bei allen - auch bei mir. Ist es den heutigen Eltern zu gewalttätig?

Richtig wären noch gewesen: Aschenputtel, Blaubart, Brüderchen und Schwesterchen, Das hässliche Entlein, Das Märchen vom Schlaraffenland, Das tapfere Schneiderlein, Däumelinchen, Der gestiefelte Kater, Der Hase und der Igel, Der kleine Däumling, Der standhafte Zinnsoldat, Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren, Der Wolf und die sieben Geißlein, Des Kaisers neue Kleider, Die Bremer Stadtmusikanten, Die 3 Königskinder, Die goldene Gans, Die kleine Meerjungfrau, Die Prinzessin auf der Erbse, Die Sterntaler, Dornröschen, Frau Holle, Hans im Glück, König Drosselbart, Rapunzel, Rumpelstilzchen, Schneeweißchen und Rosenrot, Tischlein deck dich

Nun stehen die charmante Sylke und der manchmal zu dominante, aber gebildete Michael zum 10. Mal an der Rich List - nächsten Sonntag um 19:15 auf SAT1.

Entern oder Kentern: Nina Hagen verweigerte

um 06:01 Uhr

Bislang war es bei Entern oder Kentern so, dass die Promis auch mal selbst ins Wasser sprangen, um ihrem Team ein paar Männer zurückzuholen. Doch diesmal stellte sich Nina Hagen quer. Sie müsse an ihre Kinder und Enkel denken. Daher nahm sie an keinem Spiel teil. Selbst zu Beginn stieg sie nicht in eine Tonne, um das Rennen um die Kiste zu begehen. Sie stolzierte auf ihren Stiefeln und wurde trotzdem Letzte. Nur bei der Eroberung des Schiffes am Schluss der Sendung liess sie sich im Boot chauffieren und stieg die Leiter als Zweite hoch. Der Campingpark Münsterland-Eichenhof aus Sassenberg dürfte mit ihrem Promi also nicht gerade zufrieden gewesen sein, auch wenn Nina immer mal wieder christliche Gebete zum Himmel stieß.

Christian Kahrmann, der Benny Beimer der Lindenstraße, kenterte ganz am Ende. Somit siegte Toni Polster, der aber zwischendurch auch mal aus Höhenangst nicht auf die Krake wollte.

Für den Tanz- und Turnverein Bad Schwalbach und die Tanzgruppe Kölsch-Hänesschen Köln waren die schmierigen Spiele im Dreckwasser und bei stürmigen Verhältnissen sicherlich ein großer Spaß.

Diesmal gab es übrigens eine Neuerung: die Spiele werden nun von einem Sport-Kommentator begleitet. Damit wird es ein wenig übersichtlicher.

Deal or no deal: 1-Cent-Koffer für 10000 Euro verkauft

22. Juli 2007 um 05:31 Uhr

Ladies bitte….
Die Spannung der Sendung entsteht durch das zufällige Öffnen der Koffer. Für Sandra aus Mühlheim/Ruhr sah es lange Zeit nicht so gut aus.
Dreimal hintereinander bot ihr der Banker 4200 Euro an. Der 250.000 Euro-Koffer Nr. 4 wurde schnell geöffnet. Bis 8400 Euro-Angebot ging es dann hoch, doch dann gingen auch alle weiteren hohen Beträge über 25000 Euro flöten.
Nach dem Ausschlagen von 2100 Euro blieben auf der rechten Seite nur noch die 20000 Euro stehen. Doch dann lief es besser, da die linke Seite noch gut bestückt war. Auch der eine Cent war noch im Rennen.
Die Angebote für Sandra wurden besser: 3000, 4500 und schließlich 10000 Euro bei 3 ausstehenden Koffern mit 1 Cent, 500 Euro und 20000 Euro.
Zusammen mit ihrem Sohn schlug sie auf den Deal-Button.
Sie hätte danach zwar die 500 Euro geöffnet, aber das Angebot hätte sich wohl nur geringfügig verbessert. Im Koffer Nr. 7 waren tatsächlich nur ein Cent. Ein guter Deal! 

Clever: Läuse in Lebensmitteln

19. Juli 2007 um 14:39 Uhr

Diese Woche gewann Tatort-Kommissar Axel Prahl gegen Schauspielerin Anja Kling mit 2:1.
Und was haben wir diesmal gelernt? In Lebensmittel sind Läuse als Zusatz erlaubt, aber keine Menschenhaare und Ameisensäure mehr.

Wigald Böning hat den Windeleffekt beim Hütcheneffekt erklärt und wollte die Zuschauer mit einer Dame, die ins Bild lief, auf die Houdinitäuschung lenken.
Spaghetti zerbrechen in mehrere Teile, mit einer handelsüblichen Kinderschaukel gelingt kein Überschlag und das Gemisch Batterien und Stahlwolle kann zu einem Kurzschluß führen und die Wolle entzünden.

Interessant war der Versuch, dass man sich mit geschlossen Augen bei einem Quasseln von vielen Leuten trotzdem auf eine Person konzentrieren kann. Das nennt man Cocktailparty-Effekt. Und der Name Eisbein kam daher, dass diese Ungetüm von Fleisch und Fett früher als Schlittschuh benutzt wurde. Wer hätte das gedacht?

Wie immer war Clever eine durchaus unterhaltsame und lehrreiche Sendung.
 

Rich List: Herausforderer zum 8.Mal an der Rich List

17. Juli 2007 um 06:32 Uhr

Was für ein Durchmarsch für die aktuellen Herausforderer bei Kai Pflaume. Sie stehen nun zum achten Mal an der Rich List und haben schon über 150.000 Euro eingespielt.
Die SAT1-Show läuft recht erfolgreich.  Das Erfolgsgeheimnis: der Zuschauer kann sein Wissen am Bildschirm überprüfen.
Diesmal ging es u.a. um die Staaten Mittel- und Südamerikas, die keine Probleme für Sylke und ihren Partner darstellten.
Sie kannten auch genügend Kinofilme mit Tom Hanks und im Stechen alle Austragungsorte der olympischen Winterspiele außer Grenoble und Oslo.

Etwas erstaunt war ich über die Top 20 der Staaten, in denen Deutsche am liebsten auswandern. Nichts mit Neuseeland, Paraguay oder Norwegen, dafür aber USA, Großbritannien, Spanien, Türkei, Kanada, Frankreich, Griechenland, Italien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Irland, Niederlande, Österreich, Polen, Russland, Schweden, Schweiz und Thailand.

Spannend wurde es an der Rich List zur Frage der je 20 größten männlichen und weiblichen Filmlegenden aller Zeiten, die bis vor 1950 ihr Filmdebüt gaben. Hier hätten die Herausforderer 100.000 Euro absahnen können, doch sie trauten sich “nur” bis 25.000. Wen es interessiert: es sind John Wayne,  James Stewart, Humphrey Bogart, Katharine Hepburn, Kirk Douglas, Elisabeth Taylor, Clark Gable, Cary Grant, Ingrid Bergman, Audrey Hepburn, Barbara Stanwyck, Bette Davis, Burt Lancaster, Charlie Chaplin, Claudette Colbert, Fred Astaire, Gary Cooper, Gene Kelly, Ginger Rogers, Grace Kelly, Gregory Peck, Greta Garbo, Henry Fonda, James Cagney, James Dean, Joan Crawford, Judy Garland, Lauren Bacall, Laurence Olivier, Lillian Gish, Mae West, Marilyn Monroe, Marlene Dietrich, Marlon Brando, Marx Brothers, Orson Welles, Rita Hayworth, Shirley Temple, Spencer Tracey, Vivien Leigh.

Wo sind denn meine Favoriten Stan Laurel und Oliver Hardy?

Rich List jeden Sonntag ab 19:15 auf SAT1 - demnächst Umzug auf den Mittwochabend.

Entern oder Kentern: Rippenbruch von Gina Wild

15. Juli 2007 um 08:40 Uhr

Ein großes Boulevardblatt berichtete diese Woche, dass sich Michaela Schaffrath, die frühere Gina Wild, bei der Aufzeichnung der RTL-Spielshow Entern oder Kentern einige Rippen brach.

Im Fernsehen war am Freitag davon nicht viel zu sehen. Michaela fiel zwar beim Lauf über die falschen Steine recht unkoordiniert ins Wasser, grinste danach aber heftigst und stand später wieder fit neben ihren - nicht mehr vorhandenen - Kandidaten. Erkan und Stefan waren da schon etwas besser und brachten mehrere Mitspieler ins Ziel.

Die grazile Comtessa Sonja Zietlow, die ich übrigens mal live auf dem Hamburger Flughafen sah, konnte ihren Chef von den Piraten wieder mal zurückerobern.

Die Quoten der Sendung gehen mittlerweile zurück. Einmal ist es ja auch ganz lustig, aber dauerhaft wird es doch irgendwann mal langweilig, wenn immer wieder die gleichen Spiele durchgeführt werden. Nur ab und zu gibt es mal neue Elemente. Zudem sind die Schnitte oftmals zu schnell, so dass man als Zuschauer leicht den Überblick verliert und mit den Teams nicht mitfiebern kann - wie es früher z.B. bei “Spiel ohne Grenzen” war. 

So bleibt der Show eigentlich nur die Schadenfreude, wenn einige Mitspieler hinklatschen wie bei Takeshi’s Castle.

Zu sehen jeweils freitags um 20:15 auf RTL.

Deal or no Deal: 66.000 Euro für 500 EUR-Koffer

um 08:05 Uhr

Guido Crantz sollte in der neuen Staffel nach Pressemeldungen eigentlich mehr Wortanteil bekommen. Es sollten Überraschungsgäste auftauchen, z.B. Lieblings-Stars der Teilnehmern, und der Spielleiter sollte sich mit den Damen mit den Koffern unterhalten.

Doch von den Änderungen ist bislang nicht viel zu sehen. So wundert es einen, dass die an sich sehr schlichte Sendung immer noch so erfolgreich ist. So sucht sich der Kandidat zu Beginn einen von 26 Koffern aus, in dem sich hoffentlich der Höchstgewinn von 250.000 Euro befindet. Nach und nach lässt er einen der verbliebenen Koffer öffnen und hat zwischendurch die Möglichkeit, auf ein Lockangebot der Bank einen Deal einzugehen.

Diesmal sah es für den Kandidaten sehr gut aus. Zu Beginn schnappte er sich viele kleine Beträge und ließ vor allem 3 der höchsten Werte stehen.
Die Angebote der Bank lauteten: 3.500, 10.000, 13.500, 23.500 und 37.000 Euro. Danach wurde immer nur ein Koffer geöffnet und prompt kam auch noch die 20 Cent zum Vorschein. Das Angebot der Bank lautete danach 65.000 Euro. Auf Drängen seiner Berater lehnte er den Deal ab.

Zum Vorschein kamen nun die 250.000 Euro im Koffer 23. Das Dealangebot wurde auf 40.000 reduziert. Glück für den Kandidaten, dass nun 300 Euro zum Vorschein kamen. Dadurch bekam er mit 66.000 Euro wieder ein verlockendes Angebot, auf das er dann einging.

In seinem Koffer Nr. 12 befanden sich lediglich 500 Euro. Ein perfekter Deal in einer der spannendsten Sendung bislang.

Als Zugabe gab es wie immer ein Los der Glücksspirale, der Rentenlotterie. Bevor wir hier gefragt werden, wo es das auch außerhalb der Sendung gibt: Glücksspirale

Clever: Bernhard Hoecker gewinnt das dritte Mal

13. Juli 2007 um 11:52 Uhr

Clever ist im Ausland sehr beliebt. In Thailand wird es z.B. sychronisiert gesendet. Wigald Böning und Barbara Eligmann sind dort sehr bekannt.

In dieser Woche wurde viel gereimt. Bernhard Hoecker gewann mit 5:3 gegen Annette Frier.

Und was haben wir gelernt?
Gewitterwolken sind gar nicht so dunkel, erscheinen von unten nur so.
Dicke Menschen sollten ihre Waagen lieber auf einen Teppich stellen, weil dann das Gewicht geringer ist.
Schlafwandler darf man ruhig ansprechen, nur nicht gerade am Abgrund.
Auch Menschen können gut riechen und blind einen Schnüffelkurs abkriechen.
Das menschliche Auge täuscht das Gehirn immer noch, z.B. bei 3-dimensionalen Abbildungen.
Noch aus Kindheitstagen rührt der Drang zum Pinkeln, wenn man Wasser plätschern hört.
Und Dynamit ohne Zünder explodiert am ehesten in der Mikrowelle.

Ja, bei Clever lernt man immer durchaus einiges und die Beteiligten machen ihre Sache gut und unterhaltsam. Ein echtes Produkt made in Germany.

Zu sehen: mittwochs 20:15 in SAT1