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Rich List: Eierlikör Flip

14. September 2007 um 09:30 Uhr

Am Mittwoch lief leider die vorerst letzte Ausgabe der Show. Die Champs Katharina und Paul standen an der Rich List. Es ging um die 30 bevölkerungsreichsten Städte der USA. Sie trauten sich New York, Los Angeles, Detroit, Chicago, Boston, Dallas, Seattle, Houston, San Francisco.
Ich dachte, es sei eine einfache Liste. Washington und Philadelphia hätte ich auf jeden Fall noch genannt. Auf Las Vegas hätte ich getippt, wäre mir aber nicht sicher gewesen. Doch dann eine Überraschung für mich: Atlanta, Miami und New Orleans, die ich noch genannt hätte, befinden sich nicht auf der Liste. Ich hätte alles verloren.

Im weiteren Verlauf der Sendung fragte Kai Pflaume nach den 30 beliebtesten Hunderassen der Deutschen. Es waren Deutscher Schäferhund, Collie, Dackel, Bernhardiner, Golden Retriever, Dalmatiner, Basset, Beagle, Berner Sennenhund, Bobtail, Boxer, Bulldogge, Chihuahua, Chow-Chow, Cockerspaniel, Dogge, Husky, Irish Setter, Jack-Russell-Terrier, Labrador Retriever, Malteser, Mops, Neufundländer, Pekinese, Pudel, Rottweiler, Schnauzer, Scotchterrier, West Highland White Terrier, Yorkshireterrier.

13 Staaten, die mit M oder N beginnen, wollten die Champions selber lösen. Es war kein Problem. Ich wäre auch locker auf 20 gekommen.

Und dann bekamen sie wieder eine wunderschöne Rich List: die deutschen Fußballmeister seit 1902. Da fängt man natürlich mit dem Lieblingsmeister von 1967 an: Eintracht Braunschweig. Doch die beiden nannten andere: 1.FC Nürnberg, 1.FC Köln, Bayern München, Werder Bremen, M’gladbach, K’lautern, Bor. Dortmund, HSV, VfB Stuttgart. Wieder gingen 25000 Euro in die Kasse.

Die Herausforderer bekamen einen neuen Namen: Anna Maria Vitale und Gerhard Teuber. Der Gerhard kam bei den beliebtesten Cocktails oder Longdrinks auf solche tollen Einfälle wie Eierlilör Flip und überliess 7 Antworten den Champs: Caipirinha, Manhattan, Pina Coloda, Margarita, Cuba Libre, Mai Tai und Daiquiri.

Hoffentlich kehrt die Sendung bald zurück auf den Bildschirm. Schließlich steht ja noch nicht fest, wer als nächster an die Rich List kommt.

Survivor: Jasmin lässt ihre Kollegen hungern

um 09:08 Uhr

Trotz der skandalösen Vorwoche blieb es diesmal im Team Tasik recht ruhig. Sonja tut mir richtig leid im Kreis der Heuchler. Aber sie kann sich gut integrieren. Sie bot sich sogar freiwillig zum Match an. Sie musste gegen Jasmin vom Team Gunung einen Parcours bezwingen. Am letzten Hindernis, einer steilen Wand, scheiterten zunächst beide. Doch Jasmin schaffte es dann doch noch.

Sie hatte dann die Wahl: ein Grillfest für ihr hungerndes Team oder persönliche Immunität bis zur Teamzusammenführung. Hätte Sonja gewonnen, hätte ich an ihrer Stelle die Immunität gewählt, da sie vermutlich bald rausgewählt wird. Aber Jasmin? Sie ist nicht so sehr gefährdet. Dennoch verzichtet sie auf das Essen. Sie verrät ihrem Team aber auch nichts vom möglichen Grillfest. Nur Sonja weiß Bescheid und verkündet das ihrem Team. Bei der Zusammenführung werden es wohl bald alle wisssen.

Dumm gelaufen ist die Geschichte zunächst mal für Markus. Er verlässt die Insel freiwillig, weil er den Hunger nicht mehr ertragen kann. Sehr schade, da er einer der sympathischsten war. 

Das Immunitätsmatch verlor diesmal das Team Gunung. Auch diese Gruppe hat sich mittlerweile gespalten. Die einen haben Neuling Andreas im Visier, die anderen merkwürdigerweise den nett wirkenden Eike. Wen würde Bilgi wählen? Sie steht wohl neutral dazwischen, stimmte aber wohl auch gegen Eike. Er hätte gehen müssen. Zwei schmerzreiche Verluste an einem Tag. Zum Glück nicht. Da Markus freiwillig ging, durfte Eike bleiben. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit. Oder kann er Bilgi für sich gewinnen?

Auch nach der Verlegung auf den späten Dienstagabend bleiben die Quoten schwach. Die Sendung hat ihren Reiz vor allem auf dem psychologischen Sektor. Wie gehen die Mitspieler mit dem Druck und dem Hunger um? Ohne Essen würde ich es wohl auch nicht lange aushalten.

Meine Sympathietabelle sieht nun so aus:
Team Tasik:
1 (1) Sonja
2 (2) Hendrik
3 (3) Volker
4 (4) Eva
5 (5) Philipp
6 (6) Susanne

Team Gunung:
1 (3) Eike - wurde rausgewählt, darf aber bleiben
2 (4) Markus - geht leider freiwillig
3 (2) Elina
4 (1) Jasmin
5 (5) Bilgi
6 (6) Stolli
7 (7) Arno
8 (8) Andreas

FamilyShowdown: Nervenruhe beim Schweineritt

11. September 2007 um 07:52 Uhr

Die neue SAT1-Spielshow mit Wigald Boning hatte einen guten Start. Familie Leyer aus Falkensee und Familie Ostermann aus Weißdorf wurden um 6:00 Uhr geweckt, kamen um 10:00 in Berlin an und konnten dann für 5 Spiele trainieren. Am Abend spielten die Familien gegeneinander.

Auf dem Laufband mussten Rechenaufgaben gelölst werden, Vasen wurden abgeschossen, eine gläseren Pymramide aus Gläsern musste beim Tuchwegziehen halten, beim Wippen flippern musste eine Kugel nach unten geführt werden und ein Elektrostab musste beim Schweineritt mit viel Gefühl über einen Parcours geleitet werden.

Familie Leyer gewann 12000 Euro, die Ostermanns 9000. Das Superschwein mit 25000 Euro Inhalt fand das Siegerteam aber nicht.

Für den Zuschauer ist es gut, dass er eine Familie anfeuern kann. Dadurch wird die Sendung spannend. Die Spiele sind sehr kameratauglich und nachvollziehbar. Wigald Boning hält sich moderativ ziemlich zurück. Da könnte er noch ein paar Jokes einbauen. Aber insgesamt eine durchaus unterhaltsame Sendung.

Rich List: Deutsche mögen kein Kohlrabi

10. September 2007 um 06:32 Uhr

Am Mittwoch kommt die Rich List quotenmässig nicht gut weg. Daher wird SAT1 die Sendung erst einmal pausieren. Nur noch einmal darf Kai Pflaume ran. Sehr schade.

Diesmal hatten sowohl die Champiosn Karin und Markus als auch die Herausforderer Christoph Danne und Janina Mazur Startschwierigkeiten. Das Brandenburger Tor befindet sich nicht auf den 1- oder 2-Euro-Münzen. Ebenso wenig wollen Kinder Sekretärin werden. Dafür aber Anwalt, Astronaut, Bäcker, Baggerfahrer, Balletttänzerin, Cowboy, Feuerwehrmann, Fußballprofi, Indianer, Journalist, Kapitän, Krankenschwester, Lehrer, Lokomotivführer, Model, Moderator, Müllmann, Mutter/Vater, Pilot, Pirat, Politiker, Polizist, Prinzessin/Prinz, Rennfahrer, Sänger, Schauspieler, Sheriff, Superman, Tierarzt, Zauberer.

Im Tie-Break ging es um die Top10-Touristen der Deutschlandbesucher. Die Champs scheiterten sofort mit der Antwort Japaner. Richtig gewesen wären Franzosen, Belgier, Briten, Dänen, Italiener, Niederländer, Österreicher, Schweizer, Spanier, US-Amerikaner.

An der Rich List verloren die neuen Champions alles. 6 deutsche Top-10-Hits von Madonna konnten sie nennen: Like a prayer, Hung up, Like a virgin, Express yourself, Music, La Isla bonita. Doch “Material Girl” war nie Top 10.

Nun traten Katharina Gruendig und Paul Hundertmark an. Zunächst spielten die Champions 6 Regionen von Italien: Toscana, Lombardei, Ligurien, Emilia-Romagna, Kalabrien, Sardinien. Alle richtig.

Mit 8 Antworten wagten sie sich dann an die 30 beliebtesten Kinderlieder. Doch “Brüderchen komm tanz mit mir” war nicht in der Liste. Dafür viele andere, bei denen man im nachhinein sagen konnte “Na klar!”:
Hänschen Klein
Alle meine Entchen
Der Mond ist aufgegangen
1,2,3 im Sauseschritt
Alle Vöglein sind schon da
Auf der Mauer
Backe, backe Kuchen
Der Kuckuck und der Esel
Die Vogelhochzeit
Drei Chinesen mit dem Kontrabaß
Ein Männlein steht im Walde
Es klappert die Mühle
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
Fuchs, du hast die Gans gestohlen
Grün, grün, grün
Guten Abend, gute Nacht
Häschen in der Grube
Hopp, hopp, hopp
Hoppe, hoppe Reiter
Ich geh meiner Laterne
Kommt ein Vogel geflogen
Kuckuck Kuckuck
Laterne, Laterne, Sonne..
Mein Hut, der hat…
Schalf Kindlein schlaf
Scheeflöckchen
Summ, summ, summ
Weißt, wieviel…
Wer will fleißige…
Zeigt her eure Füße

Die Champions versagten dann im Tie-Break, weil sie dachten, dass Kohlrabi zu den 10 beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen gehört. Es sind aber Blumenkohl, Tomaten, Möhre, Paprika, Salatgurke, Eisbergsalat, Lauch, Spargel, Weißkohl, Zwiebel.

Survivor: wieder ein Skandal im Team Tasik

7. September 2007 um 09:21 Uhr

Unfassbare Szenen spielten sich diese Woche im Team Tasik ab. Zunächst schien das Gemeinschaftsgefühl wieder da zu sein. Der größte Störenfried war weg. Kima, Sonja und Hendrik bot allen Frieden an. Alle gingen scheinbar darauf ein und so erzielte das Team in der Preischallenge einen beeindruckenden Sieg. Die Belohnung war Reis mit Gewürzen.

Doch die Immunitätschallenge ging dann knapp verloren. Wieder musste einer gehen. Philipp schlug vor, im Vorfeld zu losen, um späteren Streit zu vermeiden. Die anderen waren eher dagegen. Deshalb wurde eine heimliche Wahl durchgeführt. Die Person mit den meisten Stimmen muss sich damit abfinden und alle sollten sie bei der richtigen Wahl auf ihre Stimmzettel schreiben. Es traf Susanne.

Doch jetzt kam - man muss schon sagen, die hinterfotzige Art von Susanne, Philipp und Volker ins Spiel. Sie hielten sich genauso wenig an die Absprache wie auch Eva, die ich bislang noch in den Himmel hoch. Doch sie täuschte auch mich.
Das war also der wirkliche Grund der Vorauswahl. Sie wollten ihre Gegner ergründen und dann voll zuschlagen. Zum zweiten Mal wurde eine Abmachung nicht eingehalten. Kima wurde rausgewählt.

Sie war zwar am Ende froh darüber, doch nun stehen Sonja und Hendrik auf verlorenem Posten. Das “Team” zerfällt endgültig. Einziger Gewinner kann nur das Team Gunung sein.

Bei den Gunungs hat sich nicht viel getan. Man scheint nur mißtrauisch gegenüber dem Neuling Andreas zu sein. Ansonsten können sie wohl seelenruhig zuschauen, wie sich Tasik selber zerschlachtet.

Meine Favoritenliste sieht derzeit so aus:
1 (2) Sonja - sie tut mir richtig leid im Kreis der Heuchler
2 (3) Kima - sie sollte froh über ihren Weggang sein
3 (4) Hendrik
….. und mit Riesenabstand auf den letzten Plätzen:
4 (6) Volker
5 (1) Eva
6 (5) Philipp
7 (7) Susanne

Team Gunung:
1 (1) Jasmin
2 (2) Elina
3 (3) Eike
4 (4) Markus
5 (7) Bilgi
6 (5) Stolli
7 (6) Arno
8 (8) Andreas

Übrigens herzlich willkommen, Eike. Er hat hier einen Kommentar abgeliefert. Die Welt ist klein…

Der Sieger steht mittlerweile schon längst fest, weil die Sendung abgedreht wurde. Das wird wohl auch der Grund sein, warum ProSieben die Sendung mangels guter Quoten nicht sofort absetzt, wie bei Extreme Activity. Aber sie muss ab kommender Woche ihren Sendeplatz räumen. Ab Dienstag gibt es alte Spielfilme in der Primetime, Survivor rutscht auf ca. 22:15. Besser als ganz weg.

Extreme Activity: ProSieben setzt Grimme-Preis-Show ab

um 07:32 Uhr

Was für eine genial-lustige Show und was für ein Skandal!
Erst letzte Woche startete “Extreme Activity” in die neue Staffel. Diesmal gewann das Switch-Team gegen “Genial daneben” mit Hugo Egon Balder, Hella von Sinnen und Guido Cantz.

Herrlich, wie Herr Balder beim Extrem-Vocaling den Begriff “Jodo Notto” schuf. Auch die Erklärung der Schlafkrankheit war ein Highlight der Sendung.

Der unfreiwillige Humor ist sicherlich einer der Gründe, warum die Sendung den Grimme Preis erhielt. Doch die Zuschauer zogen am Montag die einmalige Doppelausgabe von “Wer wird Millionär” vor. Schlecht für die Quoten und die Werbegelder.

ProSieben gibt nun schon nach 2 Ausgaben auf und streicht die Show aus dem Programm. Eine Frechheit sondergleichen gegenüber den zahlreichen Fans.
Dafür gibt es ab sofort Doppelausgaben der Märchenstunde.

Ich hoffe, dass Extreme Activity doch wiederkommt, evtl. auf einem konkurrenzfreien Sendeplatz.

Jetzt wird eingelocht: keine Chance für Monrose

5. September 2007 um 07:20 Uhr

Am Samstag konkurrierten gleich drei große Shows auf den TV-Kanälen. Im Ersten ging es um Tänze, bei RTL um Rekorde und auf SAT1 baten Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen zum Minigolf. Alle drei Sendungen sahen wir auf ähnlich gutem Niveau.

5 Teams traten gegeneinander an. Monrose verabschiedeten sich sehr früh. Mandy fehlte die meiste Kraft zum Schlagen. Optisch waren sie aber die Sieger. Etwas später mussten Jeanette und Elton, der letztes Mal noch gewann, die Segel streichen. Auf Platz 3 landeten Reiner Calmund und Estefania. Im Finale unterlagen Zack und Handball-Star Pascal gegen die Sieger Horst und Ingo, besser bekannt als Lenßen und Partner.

Die meisten Bahnen entsprachen den üblichen Minigolf-Bahnen. Einige wurden speziell für die Sendung angefertigt. Es gab jeweils zwei Joker. Zum anderen durfte man einem anderen Team ein Handicap auferlegen, z.B. blind spielen, mit defektem Schläger usw. Der andere war der Schülermeister Mark, der einspringen durfte und meistens mit einem Schlag einlochte.

Fazit: eine Sendung, die Spaß machte - auch, weil man mit seinen persönlichen Favoriten mitfiebern konnte. 

Rich List: Pflaume parodiert Musicals

31. August 2007 um 08:01 Uhr

Michelle Neumann und Jens Schneider standen gleich zu Beginn an der Rich List. Es ging um die Hauptstädte Afrikas. Die Champs nannten Rabat, Algier, Tripolis, Windhoek, Kairo, Pretoria, Tunis, Porto-Novo und Libreville. Somit erreichten sie 25000 Euro. Bei Nairobi waren sie sich nicht sicher.

Als neue Herausforderer traten Karin Roess und Markus Hertel an. Es ging um die Substantive in Nenas 99 Luftballons. 1000 mal gehört und dennoch schwierig, auf Anhieb auf den Text zu kommen. Die Champions boten daher nur 6 Begriffe: Benzinkanister, Streichholz, Kriegsminister, Luftballons, Horizont und Weg.

Eigentlich sehr einfach war die nächste Liste mit den 25 beliebtesten TV- und Filmtieren. Die Herausforderer boten nur 5 Tiere an: Lassie, Charly, Fury, Flipper und Clarance. Es hätten noch genannt werden können: Balu, Beethoven, Biene Maya, Black Beauty, Boomer, Calimero, Cap & Capper, Der rosarother Panther, Huutsch, King Kong, Kommissar Rex, Moby Dick, Mr. Ed, Nemo, Robbie, Schweinchen Babe, Susie & Strolch, Tom & Jerry, Willi, Woody Woodpecker.

Ein völlig simple Liste sollte die Entscheidung bringen: die Gastgeberländer der Fußball-Weltmeisterschafen. Ich wusste alle. Doch Michelle und Jens nannten als letztes Land Australien. Dabei wäre natürlich Schweden richtig gewesen.

Nun durfte Karin und Markus an die Rich List und die 30 beliebtesten Musicals der Deutschen nennen. Leider kannten sich die beiden in dem Metier kaum aus. Kai Pflaume half daher ein wenig nach und parodierte einige Musicals, z.B. das Phantom, Cats oder den Glöckner von Notre-Dame.
Sie kamen auf Der König der Löwen, Mamma Mia, Grease, Cats und Westside Story. Hello Dolly war aber falsch. Richtig gewesen wären noch:
3 Musketiere, A Chorus Line, Aida, Anatevka, Buddy, Cabaret, Chicago, das Phantom der Oper, Der kleine Horrorladen, Die Rocky Horror Picture Show, Die Schöne und das Biest, Elisabeth, Evita, Falco meets Amadeus, Hair, Jesus Christ Superstar, Joseph, Les Miserables, Miss Saigon, My Fair Lady, Saturday Night Fever, Starlight Express, Tanz der Vampire, The Sound of Music, We will rock you.

Ich denke, ich hätte die Rich List geschafft. Kai Pflaume lief diesmal zur Hochform auf. Schön, wie er sich über die Antworten der Kandidaten amüsiert. Ist eigentlich Schadenfreude, aber beim Pflaume wirkt das immer noch sehr freundlich. Die Sendung bleibt derzeit ein Glanzlicht im deutschen Fernsehprogramm.

Besserwisser: Popeln ist gesund

um 07:09 Uhr

Hoffentlich haben die letzte Besserwisser viele Eltern und andere Etikettenmoralisten gesehen. Es wurde wissenschaftlich bewiesen: Popeln ist gesund - viel gesünder als das Naseputzen.
Auch Rülpsen und Furzen soll reinigend für Körper und Seele sein. Aber es sind Dinge, die in Europa als unanständig angesehen werden. Doch mit dieser Einstellung schädigt man sich und die Gesundheit seiner Kinder.

In Ländern wie Korea oder Japan sieht es anders aus: da gilt Naseputzen als unhöflich, Rülpsen am Tisch als Bestätigung für ein gutes Essen.

Auch wenn der Unterhaltswert der Sendung nicht allzu hoch ist: die Erkenntnisse sind das Zuschauen wert.

Survivor: streitsüchtiger Michael muss gehen

30. August 2007 um 08:05 Uhr

Was für eine Dramatik auf der Insel. Es gab zunächst heftige Vorwürfe in Richtung Michael und Volker, weil sie sich nicht an die Vereinbarung gehalten haben, Kima ihren Wunsch nach Rauswurf zu erfüllen. Auch Susanne und Philipp gehören zu der Verräter-Gruppe.
Kim will jetzt erst recht bleiben. Gut so! Sonja, Eva und Hendrick stehen ihr bei. Die Gruppe ist gespalten.

Dennoch fand ich diesmal auch Kimas Verhalten in einer Hinsicht übertreiben. Es ging um menschliche Knochen, die auf der Insel gefunden worden sind. Michael wollte davon einem Kamm machen. Kima fand das respektlos und vergrub sie. Wesentlich respektloser fand ich die Angelei auf der anderen Seite im Team Gunung. Dort verletzte sich Barbara, bekam einen Bruch und einen Bänderriss und schied aus. Ersatz bekam die Gruppe durch Andreas und eine Angel, die sie durch einen Challenge gewonnen haben.

Auf dem ersten Blick schien Andreas sympathisch zu sein, aber dann stellte er sich als Profiangler vor. Damit war er natürlich bei mir unten durch.

Die zweite Challenge verlor Team Tasik und musstre wieder jemanden wählen. Spannende Sache. Es stand ja 4:4 innerhalb der Gruppe, was die Sympathieverteilung anging. Man wollte zwar Michael raushaben, aber er schien wichtig für die kommenden Matches. Ich dachte, die anderen 4 würden sich auf Sonja stürzen, die als faul gilt. Aber es kam anders. Kima wurde als Auserkorene gewählt, von den übrigen komplett Michael. Und mindestens einer wurde wieder zum Verräter für “seine” Gruppe. Ich tippe mal auf Volker, der seinen Fehler der letzten Woche wieder ausbügeln wollte.

Nun ist Tasik geschwächt, aber es könnte wieder Ruhe geben.

Trotz geringer Quoten hält ProSieben glücklicherweise an dieser Sendung fässt. Das ist Psychoanalyse pur und ist spannend.

Hier noch unsere aktuelle Sympathietabelle:

Team Tasik:
1 (3) Eva - toller Einsatz für Kima
2 (2) Sonja - lustlos wie immer, aber ne Gute
3 (1) Kima - sympathische Halbindianerin - jetzt erst recht!
4 (6) Hendrik - hält zu den Guten, gefällt mir langsam sehr gut
5 (4) Philipp
6 (5) Volker
7 (7) Susanne - gehört zu den Bösen, gefährlich
8 (8) Michael - raus!

Team Gunung:
1 (1) Jasmin
2 (3) Elina
3 (2) Eike
4 (5) Markus
5 (4) Stolli
6 (6) Arno
7 (8) Barbara - musste verletzt gehen
8 (7) Bilgi
9 (-) Andreas

Extreme Activity: mein Arsch ist fast verbrannt

29. August 2007 um 07:57 Uhr

“Extreme Activity” ist die wohl lustigste TV-Sendung, die es zur Zeit gibt. Das Geheimrezept: die Gags sind nicht geplant, sie entstehen ungewollt durch die Beschreibung der Begriffe per Pantomine, mündlicher Beschreibung oder Malen. Extreme-Runden machen die Spiele schwieriger.

Der geniale Jürgen von der Lippe präsentierte diesmal die Jury der Topmodels Bruce Darnell, Boris Entrup, und Peyman Amin gegen die Topmodel-Kandidaten Hannah, Barbara und Anni. Die Damen gewannen am Ende 60:36.

Viele neue Spiele gibt es in der neuen Staffel, z.B. den Space Rotator im Sitzen, die Marionettenpantomine, die Worte mit “chen” am Ende oder den Zeichenstift am Kopf.

Bruce machte natürlich am meisten Spaß. Göttlich, wie er versuchte, einen Schüssel zu zeichnen. Es war eher eine Hand. Das Weinglas stand auf dem Kopf. Herrlich!
Pfirsisch bezeichnete er als Obst mit Haaren drauf. Beim Schlumpf versagte er vollkommen. Und dann kam auch noch der Limbo, den er schon seit 10 Jahren nicht mehr gemacht habe. “Ist das heiß hier hier hinten - mein Gott. Mein Arsch ist fast verbrannt”. Sehr schön.

Leider sind die Quoten nicht ganz so doll. Trotzdem startet ProSieben die neue Staffel. Dankeschön! Denn diese Show tut der Gesundheit richtig gut. Ich kann viel lachen. 

Rich List: An Kurt Felix gescheitert

28. August 2007 um 09:48 Uhr

Angelika Schütz und Jörg Lukrafka standen gleich zu Beginn an der Rich List. Sie bekamen eine harte Nuss: Telefonnummern europäischer Länder. Ich hätte nur Deutschland 0049 gewusst. Die Champions kamen auch noch auf 0041 für die Schweiz und 0043 für Österreich. Doch dann irrte sich Jörg mit 0033 für Niederlande, aber die Nummer hat Frankreich. Die Holländer besitzen die 0031. Geld futsch.

Nun kamen Laura Marwede und Volker Csobanczy. Es ging zunächst um 30 berühmte Maler. Die Champs boten 9 Antworten, doch scheiterten mit Claude Monet.
Richtig sind Vincent van Gogh, Leonardo Da Vinci, Rembrandt, Albrecht Dürer
Andy Warhold, Carl Spitzweg, Caspar David Friedrich, Edgar Degas, Edvard Munch, El Greco, Frida Kahlo, Friedenreich Hundertwasser, Georg Baselitz, Gustav Klimt, Jan Vermeer, Joan Miró, Jörg Immendorff, Joseph Beuys, Marc Chagall, Michelangelo, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Paul Gauguin, Paul Klee, Peter Paul Rubens, Pierre-Auguste Reboir, Raffael, Roy Liechtenstein, Salvador Dali, Wassily Kandinsky

Ich war überrascht, dass ich 20 von denen vom Namen her kenne. Einegfallen wären mir aber sicher keine 10.

Dann kam ein Lieblingsthema von mir: die 30 beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Europas ohne Deutschland. Die Herausforderer boten 8. Stonehenge, Eiffelturm, Akropolis Athen, Kolosseum Rom und Louvre waren richtig. Schloß Versailles war falsch. Das hätte ich aber auch genommen.
Es fehlten noch Anne Frank-Haus, Atomium, Big Ben, Blaue Moschee, Buckingham Palace, David-Statue Florenz, Hagia Sophia, Kleine Meerjungfrau, Kreml / Roter Platz, Loch Ness, Männeken Pis, Markusplatz, Notre Dame Paris, Olympia, Petersdom, Rialtobrücke, Schiefer Turm Pisa, Schloss Schönbrunn, Seufzerbrücke, Tivioli Kopenhagen, Tower Bridge, Trafalgar Square, Trevi-Brunnen, Uffizien, Wiener Riesenrad

Unbescheiden möchte ich sagen, dass ich wohl knapp 20 gewusst hätte. Noch schöner ist es, dass ich 23 Sehenswürdigkeiten schon in real gesehen habe. Es fehlen aber noch Istanbul, Griechenland, Moskau und das Loch Ness.

Das Tie-Break endete gleich in der ersten Runde. Es ging um die angeblich 10 schönsten Frauen, laut Spiegel.de. Was für eine subjektive Liste!
Genannt wurden Heidi Klum (falsch) und Sophia Loren (richtig). In der Liste standen noch Sophia Loren, Angelina Jolie, Audrey Hepburn, Catherine Zeta-Jones, Cindy Crawford, Grace Kelly, Halle Berry, Marilyn Monroe, Lady Di, Scarlett Johannsson.
Also, die Jolie und die Berry sind ja ganz nett anzuschauen. Und Diana war für eine Engländerin ebenfalls überraschend attraktiv. Aber der Rest? Völlig überwertet.

So standen die Champions wieder an der Rich List, aber trauten sich bei weltweiten Währungen nicht so viel. Euro, Pfund, Dollar, Franken, Yen und
Yuan stimmten. Das gab 10000 Euro.

Gegen Michelle Neumann und Jens Schneider ging es dann um Sternbilder. Hätten sie gewusst, dass dazu auch alle Sternzeichen zählen, hätten die Kandidaten wohl nicht nur 6 Stück geboten: Kleiner Bär (Kleiner Wagen), Großer Bär (Großer Wagen), Kassiopeia, Orion, Waage und Schütze.

Angelika und Jörg trauten sich dann an die beliebtesten deutschen TV-Moderatoren: Thomas Gottschalk, Günther Jauch, Kai Pflaume, Frank Elstner, Rudi Carrell, Joachim Fuchsberger, Hans Rosenthal und Dieter Thomas Heck. Alle waren richtig. Doch bei Kurt Felix verschätzten sie sich. Hätte ich auch nicht in den Top 30 erwartet.
Vielmehr hätten sie nennen sollen:
Barbara Eligmann, Barbara Schöneberger, Britt Hagedorn, Christian Clerici, Florian Silbereisen, Guido Cantz, Hans Meiser, Hans-Joachim Kulenkampff, Harald Schmidt, Hugo Egon Balder, Johannes B. Kerner, Jörg Pilawa, Jürgen Fliege, Jürgen von der Lippe, Oliver Geißen, Reinhold Beckmann, Sabine Christiansen, Sandra Maischberger, Stefan Raab, Vera Int-Veen.

Wäre eine Paradeliste für mich gewesen. Bei einigen Namen wie Schöneberger wundere ich mich allerdings schon sehr.

Deal or no Deal: Bianca verschenkte 200000 Euro

27. August 2007 um 07:05 Uhr

Bianca aus Wuppertal hatte den richtigen Riecher. In Koffer Nr. 2 lagen 250000 Euro. Sie verzichtete auf 900, 3300, 7200, 15000, 21000 und 34000 Euro. Bei 50000 schlug sie zu. Nur noch ein hoher Betrag war drin, eine 25%ige Chance.

Hätte sie weitergespielt wären am Ende 1 Cent und 250000 Euro übrig geblieben. Eine interessante Konstellation.

Entern oder Kentern: Tanja Szewczenko gewinnt für Clipfish

um 06:58 Uhr

Tanja Szewczenko begeisterte nicht nur als Eiskunstläuferin und in ihrer Rolle in “Alles was zählt”, sondern nur auch in “Entern oder Kentern”. Trotz zahlreichen Verlusten an Mitspielern erreicht sie für das Team Clipfish MC Private aus Hamburg das Piratenboot zuerst.

Für den Tanzsportclub Rot Weiss Rüsselsheim trat Milos Vukivic an. Als Promi-Pate für die Freiwillige Feuerwehr Buschdorf kämpfte Enie van de Meiklokjes.

Es ist nicht das erste Mal, das das Team mit relative wenigen Überlebenden am Ende oben steht. Der Grund ist oftmals ein Kentern des Bootes durch Übergewicht.

Die Show ist zwar insgesamt weiterhin ganz amüsant, aber so richtig sportliche Begeisterung kommt weiterhin nicht auf. 

Clever: Zack war auf Zack

25. August 2007 um 06:24 Uhr

Boah, was für ein Wortspiel. Comedystar Zack schlug Gerit Kling (wer immer das auch sein mag) mit 4:2.

Es ging diesmal u.a. um tödliche Tiere. Giftschlangen gibt es nur außerhalb von Mitteleuropa, weil sie dort mehr Konkurrenz zur Futtersuche haben. Ein Inland-Taipan kann mit einem Biss 250000 Mäuse töten.

Zum Thema passte auch die Schrumpelhaut, die man beim Baden bekommt. Mit Salzwasser wird das verhindert. Eine Pilzwolke bei einer Explosion ist dagegen nicht verhinderbar. Daran ist die Atmosphäre Schuld.

Nun wissen wir auch, dass unsere Großeltern keine Ahnung haben. Zu nahes Fernsehen gucken schadet den Augen nicht. Diese werden allerdings getäuscht, wenn sich Räder in Filmen rückwärts drehen. Die Kamera sit einfach zu langsam.

In einer drehenden Trommel mit schwar-weißen Streifen verliert man leicht die Orientierung und die Luftfeuchtigkeit ist daran schuld, dass Brot hart und Kekse weich werden.

Wieder mal einiges gelernt mit schönen Gags von Wigald Boning.

Survivor: Mobbing gegen Heiko

um 06:14 Uhr

Zickenterror kennt man ja, aber dass sich zwei Männer so spinnefeind sind? Auf der Insel kommt es zum Psychoduell im Team Tasik: Heiko und Michael verstehen sich offensichtlich nicht und entweien die Gruppe. Jeder von ihnen hat Symphatisanten und anscheinend einen Spion.

Die Brennchallenge ging für das Team verloren. D.h. keine Schutzkleidung. Danach entbrannet der Streit.
Habe ich mich in Folge 1 noch gefragt, warum Michael als Störenfried angesehen wird, wurde es mir diesmal klar. Er ist ein fieser Möpp. Heiko erschien mir nun symapthischer.

Das nette Modell Kima fühlte sich leider von Anfang an nicht wohl. Sie bat ihre Mitspieler darum, sie bei nächster Gelegenheit rauszuwählen. Das Team um Heiko hielt sich an ihre Bitte. Doch Michael und sein Gesocks nutzten die Gelegnheit, um Heiko los zu werden. Darunter war auch Volker, der zunächst scheinbar auf Heikos Seite stand, aber wohl nur ein falsches Spiel treibt.

Natürlich finde ich es schön, weiterhin Kima auf der Insel zu erleben, doch es ist unfair gegenüber ihr und Heiko.

Mein persönliches Ranking im Team Tasik sieht nun so aus (in Klammern die Vorwoche):

Team Tasik:
1 (2) Kima - halte durch
2 (1) Sonja - hielt sich diesmal sehr zurück
3 (3) Eva - weiterhin nett
4 (6) Heiko - Abgang mit meiner vollen Sympathie
5 (4) Philipp - wieder mal ein Held der Challenges
6 (8) Volker - wenn er ehrlicher wäre, würde er weiter steigen
7 (7) Hendrik - dringt immer noch nicht zu mir durch
8 (9) Susanne - kann ich noch nichts zu sagen
9 (5) Michael - Verräter!

Das Team Gunung gewann diesmal die letzte Challenge und bleibt vollständig.

Team Gunung:
1 (1) Jasmin
2 (2) Eike
3 (4) Elina
4 (5) Stolli
5 (3) Markus - nervt mich jetzt auch als Zuschauer etwas mehr
6 (6) Arno
7 (7) Bilgi
8 (8) Barbara - aber nicht weit von Bilgi entfernt

Rich List: Edgar hat keine Scherenhände

22. August 2007 um 07:48 Uhr

Die Champions Martina und Jens mussten schnell wieder die Koffer packen. Zunächst glichen sie zwar gegen Verena und Thorsten bei der Frage nach Ortsteilen von Berlin mit 7 Antworten (Tegel, Reinickendorf, Kreuzberg, Köpenick, Spandau, Mitte, Marzahn) aus, doch dann ging es in den Tie-Break.

Bei den beliebtesten Schnittblumen der Deutschen wurden zunächst im Wechsel 8 Blumen richtig genannt:  Rose, Tulpe, Narzisse, Gerbera, Lilie, Nelke, Sonnenblume,
Orchidee. Die Herausforderer patzten dann mit Gladiole, die Champions mit der Geranie (keine Schnittblume). Es fehlten noch Amarillis und Chrysantheme.

In der nächsten Entscheidungsrunde ging es dann um den genormten KFZ-Verbandskasteninhalt.  Mullbinde, Einmalhandschuhe, Rettungsdecke, Erste-Hilfe-Schere und Pflaster waren richtig. Die Champs versagten dann mit dem Mundschutz. Richtig wären noch Dreieckstücher, Erste-Hilfe-Broschüre, Inhaltsverzeichnis, Kompressen, Verbandspäckchen, Verbandtücher, Wundschnellverbände.

An der Rich List erspielten Verena und Thorsten dann 25000 Euro. Es ging um Metalle im Periodensystem. Kupfer, Silber, Gold, Eisen, Blei, Zink, Platin, Lithium und
Titan stimmen alle.

Als neue Herausforderer traten Angelika Schütz und Jörg Lukrafka an. Die Champs boten 8 Antworten für Kinofilme mit Johnny Depp und/oder Leonardo diCaprio. Titanic, Gangs of New York, Romeo + Julia und Catch me if you can stimmten. Doch dann kam der Fauxpas: Edgar mit den Scherenhänden. Dabei hieß der gute Mensch Edward.

Doch auch die beiden Neuen scheiterten mit der Frage nach Staatsflaggen mit mindestens einem Stern. Nach USA, Australien und Neuseeland wurde Großbritannien genannt, was aber falsch ist.

In der KO-Runde ging es um die beliebtesten Kartenspiele.  Skat, Rommé, Canasta, Doppelkopf, Poker, 17+4, Mau-Mau. Die bayerische Antwort Schafkopf war falsch. Dadurch war die Zeit für die Champions auch schon wieder vorbei. Auf Uno, Quartett und Schwarzer Peter wäre ich glatt noch gekommen. Patience ist auch logisch und Black Jack auch. Also im Grunde eine einfache Liste.

PISA-Test: der Urlaubs-Test

um 07:29 Uhr

Jörg Pilawa lud am Samstag 10 Länder ein, in denen die Deutschen gerne Urlaub machen. Dazu kamen 10 Paten.
Das Ergebnis:
1 Italien mit Giovanni Zarrella
2 Österreich mit Sarah Wiener
3 Deutschland mit Jan Hofer
4 Niederlande mit Hein “Heintje” Simons
5 Spanien mit Jürgen Drews (König von Mallorca)
6 Türkei mit Nazan Eckes
7 Schweden mit Magdalena Forsberg
8 Griechenland mit Costa Cordalis
9 Frankreich mit Nathalie Licard
10 Großbritannien mit Chris Howland

Es gab 19 Fragen, die etwas mit Urlaub zu tun haben. Viele waren mathematischer oder logischer Struktur. Aber auch die Ausmerksamkeit zählte.

Ich will ja nicht angeben, aber ich konnte 15 Aufgaben richtig lösen - genauso viel wie der beste Prominente Giovanni.
Wo bin ich gescheitert? Beim Test mit den Kennzeichen z.B.
6318 - 5525 - 7321. Was passt in die Reihe? 8933, 1265, 2390 oder 3412.
Ich Idiot habe nicht gerafft, dass die ersten beiden Zahlen multipliziert werden müssen, um auf die letzten beiden zu kommen, also 3412.

Beider Tankaufgabe habe ich einen Gedankenfehler gemacht, den ich auch schon geahnt hatte. Jemand tankt 18, 34 und am Ende 20 Liter und fährt 900 km. Eigentlich wären das dann 8 Liter auf 100 km. Aber mir war klar, dass das zunächst getankte Benzin zu Beginn unnötig bei der Berechnung sei. Doch es blieb mir zu wenig Zeit, diese Ahnung zu untermauern und wählet dann doch die “sichere” Variante. Doch es waren 6 Liter.

Auch am Hörtest scheiterte ich. Die Damen beim Karaoke hatten alle irgendwie eine quietschige Stimme.

Den letzten Fehler beging ich beim Surfvideo. Ich bekam zwar mit, dass die eine Szene heller war und das Wasser viel hellblauber als die anderen, aber dass das in einem Swimming-Pool gedreht wurde? Ich hielt das Bügelbrett für wahrscheinlicher - ohne sicher zu sein.

Mit ein bisschen mehr Konzentration wäre ich auf 18 von 19 Punkten gekommen. Also reif für PISA.

Richtig waren z.B. der Fahrtrichtungswechsel bei Mr. Bean,  die Matheaufgaben, das Liegstuhl-Sonne-Problem, der Drehwurm, der Knoten, die Bikinfarben, die Inselkarte, der Pisaturm-Steinwurf und das Falten.

Zwei Dinge fielen mir auf:
die Frage nach dem Höhenmesser hatte ich zwar gefühlsmässig richtig, aber mir wurde erst durch diese Sendung klar, was ein Tiefdruckgebiet eigentlich ist. Schlechtes Wetter ist nämlich mit geringem Druck (Tiefdruck) verbunden. Warum habe ich so etwas nie in der Schule gelernt?

Die andere Sache betrifft die Rechenaufgaben. Im Fall der Schafe, Kühe und Ziegen habe ich die Lösung so gelöst, wie ich es damals im Matheunterricht gelernt habe. Die Zeit war dadurch sehr knapp. Wie aber auch bei früheren PISA-Tests bot Jörg Pilawa eine Lösung an, die für Otto Normalverbrauher verständlich ist. lehrer werden die Nase rümpfen, doch jeder versteht es. Und es ging wesentlich schneller als die legale Lösung. Das Ergebnis war identisch. Warum also so kompliziert in Schulen lernen, wenn es einfacher geht?

Insgesamt eine unterhaltsame und lehrreiche Sendung mit sympathischen Teilnehmern.

Entern oder Kentern: Jana Ina traute sich nicht

19. August 2007 um 06:08 Uhr

Diesmal gewann der Spielmannszug Schwedt mit Promi-Patin Sandy Mölling von den No Angels. Darius Michalczewski hatte zwar noch sehr viele Spieler übrig vom seinem 1. Nasenclub Langenbrugg, doch dadurch kenterte das Boot.

Jana Ina hatte eh nur noch eine Person vom Soft- und Baseballclub Hamburg Marines übrig und kam praktisch nicht von der Stelle. Sie war ohnehin zurückhaltend. Die Krake nahm sie noch mit, doch sprang gleich gekonnt ins Wasser. Sandy erlitt dabei noch Schmerzen am Hintern. Doch vor der Todestrommel hatte sie Angst und half so ihrem Team nicht weiter, Personen zurückzuholen.

Fraglich bei der Show ist natürlich, warum sich die grazile Comtessa immer wieder ihren Schatz von Kapitän Raffzahn stehlen lässt. So wird es wohl auch nächste Woche wieder eine Sendung geben müssen.

Clever: Kühe können schwimmen

18. August 2007 um 05:13 Uhr

Hugo Egon Balder verlor diese Woche mit 3:4 gegen Schauspielerin Simone Thomalla, die Gattin von Rudi Assauer.

Diesmal waren die Versuche recht “technisch”. Es wurde ein Lifter gezeigt, der durch Elektrizität bewegt wird, oxidiertes Silber, das durch Alufolie und Salzwasser gereinigt werden kann, eine Schallkamera, die nach dem Prinzip einer Satellitenschüssel funktioniert und ein Flammenrohr von Rubens, das Schallwellen sichtbar macht.

Alles nicht so aufregend. Spannender fand ich da schon, dass Kühe schwimmen können und dass Nachtmilch gesünder ist. Faszinierend der Hüstel-Test. Fängt einer mit Hüsteln an, folgen bald die nächsten. Das ist ein Nachahmungseffekt.

Und dann gab es noch den Gedankenleser-Trick mit den Zahlen, dm ich auf die Schliche gekommen bin, weil ich die unterschiedlichen Tafelinhalte entdeckt hatte.

Survivor: Das frühe Aus für vorlaute Hadnet

17. August 2007 um 08:13 Uhr

Es war wie ein Deja vu. Vor einigen Jahren gab es bereits Real-Dokus mit dem Konzept: ausgesetzte Menschen auf einer einsamen Insel.

Die Regeln diesmal: 18 Menschen (9 Frauen und 9 Männer) stranden auf einer einsamen Insel im südchinesischen Meer für 50 Tage. Sie werden in zwei Gruppen aufgeteilt: Team Tasik und Team Gunung. Sie kämpfen ums Überleben, bauen Häuser und suchen Nahrung. Sie haben nur etwas Reis pro Tag und Wasser, sowie jeweils ein persönliches Mitbringsel. Regelmässig gibt es Challanges. Das Verliererteam muss jemanden nach Hause schicken. Die Gewinner erhalten ein Geschenk, diesmal einen Feuerstein. Philipp gewann den Wettkampf für Team Tasik,  mit Händen an den Stangen halten.
Am Ende gewinnt der Survivor mit 250.000 Euro in der Tasche.

Etwas überraschend wurde gleich die dunkle Hadnet rausgeschmissen. Sie war wohl etwas zu vorlaut. Ich finde das schade. Sie brachte in der ersten Sendung doch guten Schwung rein. Ich fürchte aber eh, dass am Ende nur Männer übrig bleiben.

An solchen Sendungen reizt mich vor allem der psychologische Aspekt. Wie kommen die einzelnen Personen miteinander klar? Ich hoffe, dass Tiere diesmal verschont bleiben. Mögen sie viele Früchte finden.

Mein erster Eindruck zu den Teilnehmern:
Team Gunung:
1 Jasmin - kränkelte diesmal und hat eien sehr derbe Stimme, wirkt aber sympathisch
2 Hadnet - wurde leider rausgewählt
3 Eike - scheint ein ganz netter Typ zu sein
4 Markus - eckte ja schon bei einigen an, aber ich kann noch nichts gegen ihn sagen
5 Elina - auch ‘ne Nette bislang
6 Stolli - sein Indianer-Tattoo ist idolig
7 Arno - auch ok
8 Bilgi - nicht mehr ganz frisch, wirkt mürrisch
9 Barbara - dito

Team Tasik:
1 Sonja - schiebt im Moment den faulen Lenz, ist aber ansonsten sehr sympathisch
2 Kima - war in der ersten Folge fast nicht zu sehen, optisch aber gut
3 Eva - auch sehr nett
4 Philipp - der Held der ersten Challenge
5 Michael - ein Störenfried für viele, aht aber gute Ansichten bislang
6 Heiko - scheint auch ok zu sein
7 Hendrik - nicht so mein Fall
8 Volker - kann auch raus
9 Susanne - muss nicht sein

Im Moment gönne ich Sonja den Sieg. Aber wenn sie weiterhin nur andere die Arbeit machen lässt könnte sie auch in meiner Liste fallen. Zudem wird sie wohl sowieso bald rausgewählt werden, fürchte ich.

Fazit: Auftakt war ganz gut. Highlight war das Zusammenbrechen der Hütte.

Dienstags auf ProSieben um 20:15 Uhr.

Date oder Fake: du bist schwul

um 06:12 Uhr

Auch VIVA setzt nicht nur auf Musiksendungen, sondern hin und wieder auch aml auf putzige Spielchen. Bei “Date oder Fake” hat eine junge Frau ein Date mit drei Männern. Doch nur einer von ihnen jemand, der eine Freundin sucht. Die anderen sind schwul oder bereits mit einer Freundin liiert. Findet die Dame den Richtigen heraus, erhalten die beiden einen Gutschein zum besseren Kennenlernen. Ansonsten darf der falsche Auserwählte mit seinem Partner verreisen.

Mit mehreren Tests, Gesprächen und Spielen versucht die Frau, den Männern auf die Schliche zu kommen. Letztes Mal war es so, dass sie ihre meinung nach fast jedem Test änderte. “Du bist schwul”, nächstes Mal war es dann aber ein anderer. Scheint schwierig zu sein.

Ich habe für mich auch mal mitgespielt. Den Schwulen erkannte ich sofort. Dazu dienten auch die Anhaltspunkte (früherer Wohnort Köln, wophnt jetzt in Spanien und der gezeigte Freund war scheinbar Südländer). Die gezeigte Freundin eines Mannes war blond und somit scheinbar mit dem attraktivsten Mann verbunden. So dachte ich, lag aber am Ende damit falsch.

Insgesamt nette Sendung, mit der man seine (Vor)urteile überprüfen kann.

Freitags auf VIVA um 21:30 Uhr. 

Rich List: An Gorgonzola gescheitert

14. August 2007 um 17:52 Uhr

Die Champions Kerstin und Manuel hatten ja einen guten Lauf. Gegen Maren und Jutta hatten sie keine Probleme und kamen nach Nennung von 7 Hauptstädten Asiens ins Finale. Ich hätte da gut und gerne 20 nennen können, um mal ein bisschen anzugeben.

An der Rich List wurde es dann aber komplizierter. Sind die Halligen bei den ost- und nordfriesischen Inseln dabei? Sie waren es. Aber die beiden trauten sich nur 6 Inseln zu. Der Gesamtgewinn wuchs auf 160.000 Euro.

Dann kamen Martina Flohe und Jens Köster, der sowohl Werder- als auch HSV-Fan ist. Die Champions legten 8 der größten Modedesigner vor: Hugo Boss,  Klaus Lagerfeld, Gianni Versace, Dolce & Gabbana, Christian Dior, Giorgio Armani, Yves Saint Laurent, Wolfgang Joop.
Es fehlten noch: Christian Lacroix, Fendi, Gabrielle “Coco” Chanel, Gucci
Guy Laroche, Hubert de Givenchy, Jean-Paul Gaultier, Jil Sander, Kenzo
Lacoste, Laura Biagiotti, Louis Vuitoon, Miuccia Prada, Paco Rabanne, Tommy Hilfinger, Valentino, Vivienne Westwood.
Alle schon mal gehört, aber wäre ich drauf gekommen?

Bei den Sportarten der olympischen Winterspiele trauten sich die Champs nicht. Das war die Stunde der Herausforderer. 7 Gebote wurden locker genannt. Im Stechen ging es dann um die beliebtesten Käsesorten der Deutschen: Gouda, Edamer, Butterkäse, Camenbert, Tilsiter, Allgäuer Bergkäse, Emmentaler, Frischkäse, Harzer Roller / Handkäse,
Leerdamer. Die Champions nannten aber Gorgonzola. Das bedeutete das Aus.

Martina und Jens waren an der Rich List dann sehr zaghaft. Es ging um Facharztrichtungen in Deutschland. Orthopäde, Frauenarzt, HNO-Arzt, Urologe, Augenarzt und Hautarzt waren ja gut. Aber es war dann so leicht: Allgemeinarzt, Anästehist, Chirurg, Internist, Kinder/Jugendpsychiater, Kinderarzt, Laborarzt, Lungenarzt, Mund-Kiefer-Gesichtschirurg, Neurochirurg, Nukleramediziner, Pathologe, Psychiater, Psychotherapeut, Radiologe, Zahnarzt.

Aber sie haben ja noch weitere Chancen. Allerdings begannen Verena Götz und Thorsten Koletschka schon mal gut. Es ging um 7 gebote für beliebte Figuren aus Micky Maus-Magazinen: Micky Maus, Donald Duck, Dagobert Duck, Goofy, Pluto, Daisy Duck, Minnie Maus, A-Hörnchen & B-Hörnchen, Daniel Düsentrieb, Dussel Duck, Ede Wolf, Franz Gans, Gundel Gaukeley, Gustav Gans, Helferlein, Kater Karlo, Klaas Klever, Klarabella Kuh, Klein Adlerauge, Kleiner Wolf, Mac Moneysac, Panzerknacker, Phantomias, Quack der Bruchpilot, Tick, Trick & Track.
Da geht einem doch das Herz auf, wenn man mal wieder an Klarabella Kuh oder Gundel Gaukeley erinnert wird.

Deal or no Deal: Verhaltene Sophie rettet 10000 Euro

12. August 2007 um 07:43 Uhr

Kandidatin Sophie wählte diesmal Koffer 19. Die 250000 Euro befanden sich aber in Koffer 9, den sie recht schnell öffnete.
Die Angebote lauteten: 2600, 4100, 12220, 4100, 3900, 3400, 6700 und 10000 Euro. Zu dem Zeitpunkt befanden sich 200, 12500 und 20000 Euro in den Koffern. Sie ging auf den Deal ein. Fatal, denn danach wären die 200 gekommen und sie selber hätte 12500 im Koffer gehabt. Ich hätte noch einen Koffer gespielt. Das Verlustrisiko lag bei 33% und ca. 4000 Euro Minus. Zu 33% wären es 10000 Euro geblieben und zu 33% hätten es ca. 7000 Plus sein können.

Entern oder Kentern: Frauen kennen kein Links

um 07:38 Uhr

Ui, da hat sich RTL tatsächlich Gedanken gemacht, wie man die leicht langweilige Show verbessern könnte. Der Moderator im Off ist wieder weg. Viel gebracht hatte er eh nicht. Dafür wird nun heiße Musik eingesetzt, von Rock bis zu Dancemusik von Boney M.
Die Spiele wurden etwas gefiltert. Eingesetzt werden anscheinend nur noch Spiele, wo der Zuschauer den Durchblick hat und die besonders spektakulär sind, wie z.B. die Riesen-Krake. Zudem gibt es nun ein Spiel, wo jeweils drei Spieler direkt gegeneinander antreten. Nur der Beste kommt weiter. Das war diesmal das Spiel mit dem Skelettkopf. Solche Spiele sollte es öfters geben.

Beim trügerischen Sumpf fiel auf, dass insbesondere Frauen den Unterschied zwischen links und rechts nicht kennen. Sänger Ben vertrat die Hundestaffel Rettungshunde e.V. aus Braunschweig und schrie sich die Seele aus dem Leib: “Links”… doch die Spielerin lief nach rechts und versank in den Fluten. Und das war fast immer so. Dabei lernen die Spielführer den richtigen Weg über die festen Steine, je mehr Spieler drüber hüpfen. Also einfach mal zuhören.

Dennoch gewann Ben am Ende. Lucy von den No Angels machte sich auch sehr gut. Sie spielte mit “Die Hütte rockt e.V.”, einem Förderverein aus Georgsmarienhütte. Anscheinend hat RTL auch hier gelernt. Die Kandidaten haben nun zumeist Eventerfahrung, vor allem durch sportliche Ereignisse bei Stefan Raab. Die erste Auswahlrunde mit der Auslosung der Promis zu den Teams entfällt mittlerweile. Wie Sven Ottke also zum Sportverein Hawks Lacrosser aus Bielefeld kam wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Er war lange Zeit in Führung, doch scheiterte am Ende im Boot.

Es war die bislang beste Show der Reihe. Die Änderungen tragen Früchte.