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Quiz Taxi: Mit Pommesgabel zum Sieg

24. Juli 2007 um 08:28 Uhr

Das Quiz Taxi gehört mittlerweile zum festen Bestandteil von Kabel1. Thomas Hackenberg fährt durch die Großstädte Deutschlands, lädt Fahrgäste in sein Taxi und befördert sie zum gewünschten Ankunftsort. Dabei stellt er Quizfragen. Für jede Antwort gibt es 50, 100 oder 150 Euro. Man hat 3 Leben und zwei Joker: man kann jemanden per Handy anrufen oder man nutzt den Passantenjoker und fragt Leute, die gerade an der Straße stehen.

Inzwischen dürfte das leicht überdimensionierte Taxi überall bekannt sein, so dass wohl auch einige Leute mit der Absicht einsteigen, Geld zu gewinnen. Aber warum nicht?

Die Fragen sind teilweise knifflig, teilweise lösbar - je nach seiner eigenen Allgemeinbildung. Manchmal fasse ich mich schon an den Kopf, wie man z.B. die Frage nach den Sängern von “Bridge over troubled water” nicht wissen kann. Manchmal bin ich aber auch erstaunt, wie bei der Frage nach dem Kennzeichen BS. Ich wusste, dass das für Braunschweig steht, hätte die Antwort aber von Süd-Westdeutschen nicht erwartet.

Die amüsanteste Ausgabe seit langem war neulich diejenige mit den drei Jungs, die nach positiven Antworten die Pommesgabel machten. Das ist ein Handzeichen, dass wie eine Pommesgabel aussieht.

Das Quiz-Taxi gehört mittlerweile zum Tagesablauf dazu wie Frühstück oder Mittagessen.  Gute Idee, gut umgesetzt - weiter so….  

Täglich 2 Folgen auf Kabel ab 19:15 Uhr.

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Das weiß doch jedes Kind: ich aber nicht

23. Juli 2007 um 05:47 Uhr

Seit einigen Wochen läuft nun die neue Quizshow mit Cordula Stratmann. Vorher dachte ich, dass das wohl eine sehr niveaulose Sendung sein würde. Jeder nur halbwegs gebildete Erwachsene sollte doch wohl Fragen im Grundschulniveau lösen können.

Doch schnell wurde ich eines Besseren gelehrt. Auch die Teilnehmer der ersten Sendung fielen gleich massenweise durch. Insgesamt sind 11 Fragen zu beantworten, um den Höchstgewinn von 200.000 Euro einzustreichen. Bislang kamen die Besten nur auf 20.000 Euro. Dabei gibt es drei Joker. Zum einen kann man bei einem Kind abspicken. Man muss die Antwort aber nicht nehmen. Anders beim Abschreiben: die Antwort des Kindes zählt. Und dann gibt es noch die “Letzte Chance”. Gibt der Kandidat eine falsche Antwort, kann ihm die richtige Antwort des Kindes noch retten.

Die Kinder sind bislang immer gleich: die charmante Piratin Celine, die frech-schlaue Anne-Sophie, die unscheinbar kluge Stephanie, der spitzfindige Noah und das Supergenie Matthieu. Daraus kann sich der Kandidat für jeweils 2 Fragen jemanden aussuchen.

Cordula begleitet die Sendung als Moderatorin durchaus humorvoll und niedlich charmant. Eine gute Wahl!

Doch nun zu den Fragen aus den Themenbereich der ersten fünf Klassen, z.B. Rechnen, Lesen, Religion, Erdkunde, Kunst, Sport, Geschichte usw.
Letztes Mal wurde z.B. gefragt, welche Farbe der Schnabel des Bundesadlers hat (rot). Oder ab welchem Alter man nicht mehr auf dem Gehsteig mit dem Fahrrad fahren muss (8 Jahre). Welche Farbe ergibt die Mischung rot - blau - gelb (braun)? Und wie lautet der deutsche Name für einen Scarabäus (Mistkäfer)?

Ich konnte bislang höchstens jede zweite Frage beantworten. Und hier kommt plötzlich das Fazit der Sendung ins Spiel: die Grundschulen lehren zumeist nutzloses. Was bringt einem Menschen etwas, was er in der 1. Klasse zwar lernt, aber als Erwachsener vergessen hat? Das Gehirn behält nur das, was es als wichtig ansieht.

Nutzt es mir, zu wissen, dass der Bundesadlerschnabel rot ist? Wenn ich es wissen will, schau ich im Internet nach. Wenn ich dagegen sehe, wie hoch die wirklich wichtige Allgemeinbildung bei der Jugend ist, dann sieht das grauenvoll aus. Was passiert hier an Schulen?

Manche Dinge sind natürlich gut (insbesondere auch nur für Kinder), z.B. die Fahrradalter-Geschichte. Aber es fehlen einfach die wichtigen Dinge, um Wissen auch für später dauerhaft zu vermitteln. Auch auf die spätere Berufswahl sollte frühzeitig vorbereitet werden. Von moralischen Werten möchte ich hier erst gar nicht sprechen.

Jedenfalls ist die Sendung für mich eher eine Real-Dokumentation der Bildungspolitik als ein Quiz. Von daher hochinteressant!

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SKL-Show: Marokko in der Eurovision?

17. Juli 2007 um 07:25 Uhr

Es war eine gute Entscheidung, die ursprünglich auf 3 Folgen angelegte SKL-Show auf einen Abend zu legen. Günther Jauch präsentierte diesmal im Rateteam Anke Engelke, Marcel Reif, Michael Mittermeier, Barbara Schönenberger und Prof. Hellmuth Karasek. 

Tut mir leid, aber die Schöneberger finde ich persönlich sooo nervig. Warum wird die eigentlich ständig zu Sendungen eingeladen? Anke erstaunte das Publikum durch ihr fundiertes mathematisches Wissen, Marcel trumpfte natürlich bei Sportfragen auf und der Professor bewies mal wieder sein großes Allgemeinwissen.

Da die ausgelosten Spielteilnehmer den Gewinn nur durch Glück bekommen dürfen, können sie auf die Fragen nicht selber antworten. Ihnen wird ein Promo-Pate zugelost. Nur zwei Joker sind möglich: alle dürfen sich beraten oder der Pate wird neu ausgelost. Es gibt jeweils 3 Antwortmöglichkeiten. Wer am Ende die meisten Antworten hat, erhält die 5 Millionen.

Die größte Schwierigkeiten bereitete den Promis die offene Beratungsrunde zu folgender Frage: welches afrikanische Land nahm 1980 am Eurovision Song Contest teil: Marokko, Sudan oder Libyen. Jeder Grand Prix-Fan wusste natürlich sofort, dass Marokko damals den vorletzten Platz einnahm. Zur Eurovision gehören auch Länder vom afrikanischen und asiatischen Kontinent. Auch einige arabische Nationen dürften am Song Contest teilnehmen. Denn Eurovision ist nicht gleich EU oder Europa. Aber das Rateteam dachte eher an ehemalige Kolonien, Songs mit dem Namen der Länder oder Interpreten, die aus diesen Ländern stammen, aber für ein Euro-Land an den Staat gingen. Marokko fanden sie am Ende am unexotischsten, was dann auch richtig war. 

Es fällt auf, dass das Durchschnittsalter der SKL-Los-Besitzer anscheinend recht hoch ist. Denn auf dem Stul sitzen vorwiegend ältere Personen. So zählt auch die Gewinnerin Christa Nerre aus Spergau nicht zu den jüngsten Semestern. Gut ist, dass man zur Teilnahme nicht durch ein Casting muss und strohdumm sein kann. Man benötigt einfach nur ein SKL-Los und viel Glück.

SKL-Lose gibt es übrigens hier

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