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Ist doch nur Spass: noch eine versteckte Kamera

7. September 2007 um 09:46 Uhr

RTL hat seit einiger Zeit ein Quotenproblem auf dem 17:00 Uhr-Sendeplatz. Nun versuchen sie es mit einer Sendung nach dem Versteckte Kamera-Prinzip. Moderiert werden die Szenen eigentlich nicht. Nicht mal die Originaltöne sind zu hören, sondern nur ulkige Musiksequenzen. Alles läuft zack-Zack, wie ein langer lustiger Videoclip.

Für ein bisschen Unterhaltung zwischendurch ganz nett. Aber für “um 17:00 Uhr können wir uns nicht treffen - da läuft “Ist doch nur Spass”" reicht es bei weitem nicht aus.

Olm unterwegs: Pimp my Alte

29. August 2007 um 07:46 Uhr

“Olm unterwegs” ist für mich einer der besten Comedy-Serien der letzten Jahre. Hans Werner Olm war schon in den 70ern einer der besten Comedians. Sein Sprachvielfalt sit genial. Dennoch stand er eigentlich immer nur in der zweiten Reihe der großen Comedy-Stars. Zu unrecht.

Nun ist endlich die zweite Staffel gestartet. Und sie sind alle wieder da. Meine aktuelle Reihenfolge der Olm-Figuren:

1. Iff
auf Mallorca spielt er am Strand Touristen seine Ständchen. Bekannte deutsche Schlager mit neuem harten Text. Zielsicher, lustig, aber nervig für die Betroffenen. Genial!
2. Günni
Der Oberproll schlechthin. Diesmal wollte er seinen Ferrari mit einer passenden Frau versehen. Daher brachte er eine Passantin in die Werkstatt zum Aufpimpen. Er bekam ein Model mit großem Airbag.   
3. Luise Koschinsky
Die prollige Dame besuchte diesmal Wien und spielte Kaiserin Luise, die ihr Volk anpöbelte. Manchmal geht mir ihre überkandidelte Art auf den Keks, aber diesmal passte es.
4. Der cholerische Ehemann
Eigentlich real. Ein Mann bittet Passanten, Fotos von seiner Frau und sich zu machen. Dabei regt er sich über alles auf und motzt seine Frau ständig an. Ein Spaß, der einem auch im Halse stecken bleibt.
5. Jaques
Jacques spielt ein schwulen Mann, um bei Frauen besser anzukommen. Sehr schöne Gespräche im Kaufhaus diesmal.

Die erste Folge war ein sehr gelungener Einstieg in die neue Staffel. Ich freue mich auf die nächsten Wochen.

Experiment Inkognito: Radi Baba war zu over

um 07:33 Uhr

Neue Versteckte Kamera auf Kabel Eins. Vor einigen Monaten scheiterte der Sender mit einem ähnlichen Konzept. Auch da standen Jeanette Biedermann und Thomas Anders (kommt nächste Woche) im Mittelpunkt. Verschaukelte sie damals nur in einer Situation und nur fremde Personen, geht es diesmal um vertraute Bekannte.

Jeanette wurde als männlicher Inder Radi Baba verkleidet. Nachdem einige Kinder wegen der Verwendung von unlizensierten Fotos auf deren Jeanette-Fan-Website mit hohen Kosten abgemahnt worden sind ist Jeanette in meiner Sympathietabelle drastisch gesunken. Daher bekomme ich bei ihrer eigentlich sympathsichen Ausstrahlung nun immer Bauchschmerzen.

Die Verkleidung war aber an sich ganz gut gelungen. Dennoch würde ich ihr nie den Inder abnehmen. Sie wirkte viel zu aufgesetzt. Die Inder auf der Reisemesse bemerkten natürlich gleich, dass das eine Verkleidung ist und verpassten ihr zumindest mal einen echten Turban.

Bei den Bekannten sah es gemischt aus. Es sah so aus, dass sich wohl jeder verschaukelt fühlte und eine versteckte Kamera vermutet hatte. Dass dahinter Jeanette stand, bemerkte aber offensichtlich nur eine Freundin - ich denke aber, insgeheim wohl auch noch ein oder zwei andere.

Irritierend fand ich, dass alle Menschen positiv über Jeanette sprachen. Entweder wurden die negativen Beiträge rausgeschnitten, sie merkten doch mehr oder Jeanette ist tatsächlich überall beliebt.

Also, die Grundidee ist sicherlich nicht schlecht. Was sagen Bekannte über mich in meiner Abwesenheit? Aber dazu müssten die Verkleidungen unauffälliger werden (auch wenn der Inder sehr witzig aussah) und die Fragen intimer. Doch welcher Promi würde dieses Wagnis eingehen?

Krügers Woche: Startschwierigkeiten

um 07:19 Uhr

Am Montag gab es viele neue Sendungen im Fernsehen. ProSieben setzt die nächsten Woche auf die alte Garde beliebter Humoristen: Jürgen von der Lippe, Hans Werner Olm und Mike Krüger.

Mike hatte eine eigene neue Idee: eine fiktive Late Night Show. Von der wird aber nur der Anfang am Ende gezeigt - mit dem Original Helmut Zerlett.
Vorher gibt es Einblicke in die Redaktionssitzung. Da geht es recht amüsant zu. Es kommen auch Zoten vor, bei denen dann gesagt wird: “das kannst du aber heute abend nicht bringen”.
Dabei werden aktuelle Ereignisse der Woche durch den Kakao gezogen.

Mike Krüger war von seiner eigenen Idee im Vorfeld sehr überzeugt und begeistert. Sie ist es im Grunde auch. Trotzdem wirkte der Start etwas matt. Die fiktiven Redaktionsmitarbeiter sind neue Gesichter im TV (außer Mike). Der Zuschauer muss sich erst an sie gewöhnen. Die Gags wirkten ein wenig zu platt.

Dennoch denke ich, dass ProSieben hier durchhalten sollte. Potential ist drin. Und wenn man sich erstmal an die Charaktere gewöhnt und die Pointen schärfer werden, könnte die Sendung zum Kult werden. Ich würde es Mike gönnen.

Genial daneben: Hoecker fiel nicht ins Bremer Loch

28. August 2007 um 08:35 Uhr

Oliver Welke, Wigald Boning und Tetje Mierendorf waren diesmal die Gäste bei “Genial daneben”. Aber nur Bernhard Hoecker löste mal wieder die schweren Fragen.

Ein Bremer Loch ist eine Art Gullideckel für soziale Zwecke und in Florida trägt ein Mann eine Klimamalage auf dem Rücken, weil er ein “Show”-Astronaut ist und mit Touristen fotografiert wird. In Florida ist es halt heiß.

Keine Chance hatte der Panel bei den doppelten Telefonbüchern in einem spanischen Dorf. Eins enthält reale Namen, das andere die Spitznamen. Eigentlich einfach.

Unter einer Sitzbagatelle versteht ein Amt die Genehmigung für wenige draußen stehende Cafestühle.

Gewundert hat mich, dass Informatiker den Zombie-Prozess kennen sollten. Es ist ein noch laufendes PC-Programm im Hintergrund. Der begriff ist mir aber bis jetzt nicht untergekommen. Und ich habe Informatik studiert. Daran merkt man, was man von einem Studium zu halten hat.

Genial danben: Guido Crantz wurde Bodenkönig

22. August 2007 um 06:49 Uhr

Im Panel saßen diesmal als Gäste Bodo Bach, Ralf Schmitz und Guido Crantz. es ging wieder lustig zu, vor allem zwischen den “Zwergen” Ralf und Bernhard.
Hoecker kam auf die Lösung, dass ein Stromstrich die schnellste Stelle im Fluss festlegt.
Die anderen Begriffe waren zu schwer. Ein Revolutionsknopf wird vom bayerischen Landtagspräsidenten benutzt, um andere Mikrofone stumm zu schalten.
Ein Baseballspieler in den USA nutzt einen Handschuhe mit 6 Fingern, weil er sowohl mit rechst als auch mit links schlagen kann. Und dann passen beiden Daumen.
Eine Prüfungskoje wird für Raumausstatter-Prüfungen genutzt. Zopfwaren haben etwas mit Pflanzen zu tun und ein Bodenkönig wird in Meck-Pomm jemand, der der Tonne den Boden rausknallt. Guido wünschte sich diese Ehrung zu seinem Geburtstag.

Genial daneben: der sibirische Finger

14. August 2007 um 17:25 Uhr

Zu Gast waren diesmal Barbara Schönenberger, Oliver Welke und Guido Crantz. Hoecker kam darauf, dass ein pinkfarbenes Stoffband an Mitglieder im britischen Parlament vergeben werden, weil sie damit früher ein Schwert an die Garderobe hängen konnten.
Oliver wusste, dass eine Perfektionsfahrt in Österreich eine Führerschein-Nachkontrolle ist. Zweimal 50 Minuten müssen die Frischlinge nach 3, bzw. 12 Monaten noch mal fahren. Fallen sie durch, wird die Probezeit verlängert. Keine schlechte Idee der Ösis.

Hella von Sinnen sagte Guido beim Mittelsäger, dass er Vogel sagen sollte. Das war dann die Lösung. Nicht gelöst wurde der sibirische Finger, (eine Tomatensorte aus Russland), die Luftfalle (Kontrolle in der Waschmaschine zum Start des Waschvorganges) und der Ganzlieger (ein Strandkorb).

Trotz Barbara wieder eine unterhaltsame Sendung.

Genial daneben: die Pascha-Stellung

6. August 2007 um 15:20 Uhr

Keine großen Erfolge konnten diesmal Tetje Mierendorf, Oliver Kalkofe, Wigald Boning und das Stammteam von “Genial daneben” erzielen. Gemeinsam kam man zwar auf die belgische Comicfigur Gaston, der sich immer weigerte fürs Parken Geld zu zahlen. Zum Jubiläum konnte man in Brüssel einen Tag frei parken.

Ansonsten war Flaute. Wer kann auch ahnen, dass eine Flachlegeeinrichtung für die Plastikverarbeitung eingesetzt wird. Eine Stoßbüchse wir benutzt, um Pinselhaare herzustellen. Tränenstreifen gibt es beim Geparden. Es sind die Fellstreifen zwischen Auge und Maul.

Der lustigste Teil war die Erklärung der Pascha-Stellung. Bernhard Hoecker und Tetje standen dabei nebeneinander. Ein hübsches Bild. Die Erklärung: wenn ein Schaden von mehreren entsteht, kann sich der Gläubiger sozusagen als Pascha aussuchen, wer für den Schaden aufkommt.

Die Comedyshow gehört immer noch zu den Highlight im Fernsehen. Diese Woche gibt es eine neue Reihe auf Pro7, die wohl ähnlich ablaufen wird. Mal sehen, ob das nur ein billiger Abklatsch wird.

Genial daneben: Bernhard fand den Ritzenschieber

30. Juli 2007 um 10:18 Uhr

Bernhard Hoecker ist der König bei Genial daneben. Er findet die meisten Antworten. Diesmal kam es ihm beim Ritzenschieber als Beruf und beim Abwerfen von Eiswürfeln am Oberrhein bei starkem Regen wegen der Mückenplage.

Das Rateteam um Ralf Schmitz, Barbara Schöneberger und Koch Horst Richter fanden aber keine Lösung für den Gürtelvibrator (Stahlrohre), Faultreifen (zum Zelten) und das Textilvergehen beim Fußball, wenn jemand einem an die Hose zerrt.

Die originellste Frage war, warum die Test-Feuerwehrsirenen in Paderborn-Marienloh eine Stunde früher losgehen. Der Grund ist, weil ein Bäcker seinen Mittagsschlaf um 12 Uhr machen will. Großartig!

Genial daneben: Otto erstmals dabei

23. Juli 2007 um 06:12 Uhr

Eine schöne Überraschung präsentierte uns Hugo Egon Balder diesmal: erstmals war Otto Waalkes mit im Panel. Er hatte zwar keine Lösungsideen, aber brachte immer mal wieder eine gelungene Pointe. Sehr erfrischend!

Guido Crantz und Olli Dittrich vervollständigten das Rateteam. Guido kam dann auch gleich darauf, dass bei der Raucherstellung die Scheibe im Auto etwas heruntergeht, sobald gequalmt wird.
In Hochform zeigte sich Bernhard Hoecker. Er wusste, dass sich die Stadt Frankfurt einen Golfbuggy anschuf, um ältere Personen auf dem Friedhof mit 1-Euro-Jobbern zu befördern.
Auch erkannte er die Stauente als Behälter für das Urinieren im Auto. Dieser Teil entwickelte sich zum humoristischen Höhepunkt der Sendung, zumal Hugo eine solche Stauente unter seinem Tisch hervorzauberte, als wenn sie dort immer stehen würde. Der Wackeldackel solle wohl die selbe Funktion erfüllen, allerdings für Durchfall.

Die Zähne biss sich das Team aber aus, als es um das Fingerbänkchen als Abdruckhilfe für Zahnersatz und um die Muskelhypothek als eingespartes Geld durch Eigenleistung am Bau ging.

Etwas unlogisch erschien mir die Begründung, warum Hennen nur morgens oder abends Sex haben. Der Grund ist die Belegung des Stalles. Ist der Hahn morgens befriedigt, hätten die Hennen tagsüber ihre Ruhe.

Genial daneben: der Ingo appelt über seine Klobrille

17. Juli 2007 um 06:50 Uhr

Immer wieder amüsant, was Hugo Egon Balder mit seinem Rateteam so von sich gibt. Neben den Stammgästen Hella von Sinnen und Bernhard Hoecker waren diesmal Ingo Appelt, Guido Crantz und Michael Kessler am Start.

Guido krönte die Sendung mit zwei geratenen Begriffe. Er wußte, dass ein Drückershirt beim Bankdrücken benutzt wird und eine Pseudotasche bei Zahnärzten ein Begriff ist.

Aber auch Hella kam auf zwei Lösungen. Eigentlich ist es sehr einfach. bei Fortschrittsbalken auf ein Browser-Tool zu kommen. Hella ist anch eigenen Angaben aber nicht gerade fit im IT-Bereich. So hätte sie eigentlich die Zypries geben müssen: “Browser? Was war jetzt noch mal ein Browser?” Dennoch servierte sie sofort die Antwort. 
Zudem folgerte sie richtig, dass die männliche Schwimmbeutelratte ihren Hodensack in einen Beutel verstaut, um bei sportlichen Aktivitäten nicht behindert zu werden.

Nicht gelöst wurde der alte Brauch in Bremen, wo am 6. Januar ein Schneider mit einem Bügeleisen über die Weser schippert. Auch keiner wusste, dass Windsichter Maschinen in Recycle-Anlagen sind, Tischläufer auf beiden Seiten Partnberläufer genannt werden und dass sich an Abgasrohren an Hochöfen Brillenschieber befinden. Bei letzterem wurde gar vermutet, dass der Ingo über seine Klobrille appelt.

Zu sehen immer samstags gegen 23 Uhr auf SAT1.