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Ich kann Kanzler und ich kann Jauch

22. Juni 2009 um 17:29 Uhr

Da fing am Donnerstag die große Castingshow des ZDF an und am Freitag hörte sie schon wieder auf. Was war das denn?
Das zweite deutsche Staatsfernsehen kaufte sich ein amerikanisches Konzept ein, das im Grunde sehr interessant klingt. Junge Köpfe versuchen sich als Kanzler.
Endlich mal eine Castingshow, an der ich auch teilnehmen könnte. Doch noch bevor ich das Anmeldeformular ausgefüllt hatte kam die Ernüchterung: ab 35 Jahre ist man bereits zu alt zum Kanzler. Schade, dass das nicht für die realen Kanzler gilt.

Ich war trotzdem gespannt auf visionäre Köpfe mit Elan, Mut, Begeisterung und kreativen Ideen. Jeder durfte seine Idee für Deutschland vortragen und noch etwas über sich selber erzählen. Von den über 1000 Bewerbern siebte das regimetreue ZDF sicherlich schon mal erheblich aus. Es blieben 40 Personen übrig. Diese waren zwar ausnahmslos alle besser als die aktuelle Kanzlerin, aber so wirklich hebten sie sich nicht vom Alltagsbrei ab.

Ich sah mir alle Beiträge an. Das ZDF opferte dafür sogar die Primetime von 1 bis 5 Uhr in der Nacht. Ideal, um junge Menschen im hellwachen Zustand von Politik zu begeistern. Welche Laus hat das ZDF dabei bloß gejuckt? Gut, dass man Recorder zur Verfügung hat.

Es gab lediglich eine Handvoll richtig kreativer und mutiger Laienpolitiker, die ihre Träume verwirklichen wollen. Wie meinte einer so schön: sicherlich kann man nicht alles sofort verwirlichen, aber seine Vision sollte immer über allem stehen. Ja, solche Frauen (ach sorry, die hatten keine Visionen) und Männer brauchen wir. Ab ins Finale.

Leider nicht. Günther Jauch, den ich ja eigentlich sehr schätze, hat sich bei dieser Sendung als vollkommen konservativ und altbacken erwiesen. Bloß nicht dem Volk mehr Demokratie einräumen. Das sei ja völlig unrealistisch. Real ist, dass es zwar repräsentative Demokartie heißt, aber in Wahrheit repräsentiert niemand, sondern die Politiker bestimmen ganz allein über alles.  Das ist real und das soll gefälligst auch so bleiben. So war der Tenor von Jauch, dem ZDF und den beiden anderen Juroren Anke Engelke und Politiker Henning Scherf. So blieben die besten Typen auf der Strecke.

Übrig blieben 6 Personen, die man leicht mit führenden Politikern verwechseln konnte. Ihr Motto: viel Bla Bla um nichts. Allerdings blieb ihnen auch nicht viel Redezeit, um Thesen und Ziele weiter auszuleuchten. Daher blieb nur derselbe Senf, den wir täglich hören: weniger Steuern, mehr Bildung, mehr Kinder. Klingt alles schön und gut, aber das können 80 Millionen Deutsche auch runterplappern. Wo sind Wege und Lösungen?

Es wurde dann im Laufe der Live-Finalshow am, Freitag auch klar, dass das ZDF gar keinen besseren Kanzler sucht, sondern eine Kopie von Merkel & Co. Scheinbar haben wir schon die beste Kanzlerin da oben sitzen. Von dem Moment an wurde die Sendung für mich uninteressant.
Es kamen dann auch die üblichen Politikerphrasen nach dem Motto “Sie müssen die Frage anders stellen”.

Was man in Deutschland von Demokratie hält, merkte man an der Abstimmung. Im Publikum saß ein repräsentatives Publikum. Die TV-Zuschauer durften erst ganz am Schluß dran. Warum macht das bei echten Wahlen nicht auch gleich so. Man nimmt einfach 100 Leute aus dem Volk raus und lässt die für alle wählen. Das spart viel Geld und Zeit und die Wahlbeteiligung dürfte bei 100% liegen. Und da der Kanzler ja repräsentiert kann er sich doch nächstes Mal gleich selber wählen.  Wozu brauchen wir überhaupt noch ein Volk? Kostet nur unnötig Geld.

Noch ein Wort zu den Finalkandidaten:

Delano Osterbrauck (SPD)
Er steht für Vielfalt, Gleichheit und gleiche Chance für Migranten.
Er labert viel, ist ganz nett, die Ideen sind freundlich, aber es ist nichts neues dabei und keine konkreten Ziele. Er flog dann auch verdient gleich raus.

Siegfried Walch (CSU)
Dieser Ur-Bazi steht für Steuervereinfachung und Gerechtigkeit. Als Opelhändler war er trotzdem zunächst gegen eine staatliche Unterstützung, schränkte das am Ende dann aber doch wieder ein. Wollte er keinen Ärger mit Opel bekommen?
Als Redner gefällt er mir gut. Viele Inhalte hat er aber von Westerwelle abgekupfert. Zum Schluß schwamm er dann etwas und flog dann auch bald raus.

Philip Kalisch (SPD)
Dieser ehemalige Hamburger Demonstrant setzt sich für kostenlose Bildung für alle ein. Der Käptn Iglo in klein ist ein sympathischer Mann vom Hamburger Kiez. Er war mein Favorit in der Sendung, weil er ehrlich rüberkam. Aber insgesamt war auch er zu brav und zu geradlinig.

Nuray Karaca (Grüne)
Die sympathische Türkin steht für eine frühkindliche Bildung, Motivation und Integration. Sie leidet an ihrem niedlichen Aussehen, wie sie sagt. Aber wo ist das Problem. Muss doch nicht jeder so aussehen wie Angie, um Kanzlerin zu werden. Sie ist eine gute Motivatorin. Das braucht das Land. Sie hatte dann auch mal konkrete Ideen. “Anstoß statt Differenzierung”, um Ausländer in die Gesellschaft einzubinden. Wenn sie noch vielfältiger wird, dann könnte aus ihr noch was werden.

Antje Krug (parteilos)
Ihr Vorbild: Zensursula von der Leyen
Das sagt schon alles. Sie setzt sich für Kinder und ein Elternkompetenzzentrum ein. Trotz 4 Kindern und Hartz IV meint sie, sie käme damit gut aus. Sie jammert nicht, sie packt an. Das gefällt mir. Aber an ihr merkt man auch, dass man gar keinen Staat benötigt, wenn jeder Mensch so agil wäre wie sie. Vom Typ gefällt mir sie gut, doch sie geht den falschen Weg - auch wenn die Idee mit dem Kompetenzzentrum nicht schlecht ist.

Jacob Schrot (CDU)
Der Gewinner steht für Chancengleichheit, gegenseitigem Verstehen, Bildung und Integration
Er lebt Politik mit Leidenschaft. Im Casting räumte der 18jährige richtig ab. Das Argument, dass jede Gruppe andere verstehen sollte, stammt von mir. Viele seiner Ideen sind völlig CDU-untypisch. Doch während der Livesendung fiel er immer weiter ab. War er zunächst noch für mehr Geld für Bildung und weniger für Militär, wollte er am Ende dann doch mehr Geld nach Afghanistan geben, wie deutschen Soldaten eh schon mit modernsten Waffen ausgestattet sind (wie die Amis neidisch äußern). Viele seiner Ansätze bröckelten dann zusammen. Trotzdem gewann er das Kanzlergehalt für einen Monat und das Praktikum in Berlin.
 
Am Moderator möchte ich mich mal nicht auslassen. Da gab es etliche Pannen, aber das machte ihn ganz sympathisch. Schlimmer war es, dass die gute Idee vom ZDF irgendwie verhunzt wurde. Man merkte deutlich, dass es keine Unterschiede zwischen Union und SPD gibt - nicht mal im Nachwuchs. Gewagt wurde rein gar nichts. Dem Publikum sollte irgendwie weisgemacht werden, dass doch alles wunderbar läuft.

So holt man natürlich keine Jugendlichen vor die Wahlurne. Die Poltikverdrossenheit dürfte eher noch zunehmen. Solch ein Casting hätte man in die Länge ziehen müsssen. Man hätte es von der Presse begleiten lassen müssen. Die Teilnehmer hätten provokante Themen äußern und behandeln müssen.

So war es zwar eine interesssante Sendung, die aber am Ende sehr frustrierend endete. Jede Hoffnung auf ein modernes Deutschland mit mehr Volksbeteiligung ist irgendwie dahingeschmolzen…

Naddel vs. Naddel

11. Juni 2009 um 08:52 Uhr

Die 9. Big Brother-Staffel neigt sich ihrem Ende zu. Nachdem Sascha Sürtl rausgewählt wurde, ist kein eindeutiger Sieger erkennbar. Marcel wird aber wohl als leichter Favorit gehandelt.

Der große Aufreger der letzten Wochen war aber die “Erscheinung” von Nadja Abd el Farrag. Sie erhielt als Kind irgendwann mal den Spitznamen Naddel, wie so viele Kinder dieser Erde. Obwohl sie den Namen gar nicht mochte, wie sie mal in einem Interview sagte, kam sie (oder ihr Manager) auf die Idee, die Bezeichnung Naddel als Marke registrieren zu lassen.

Das Markenamt ging auf diese absurde Idee - wie so häufig - ein. Geldgier, Unfähigkeit… keine Ahnung, was das Amt geritten hat, einen gewöhnlichen Spitznamen als Marke zu erlauben. Das spricht nur für eine Abshaffung dieser Institution.

Nun zog aber auch die sympathische Naddel, also die Nadine, die ebenfalls als Kind den Spitznamen von Freunden erhielt, ins Haus ein. Da sie rumgeschnackselt hat, wie Nadja meinte, vernot sie ihr nun, den Namen weiter zu nutzen, um ihr Image nicht zu schädigen.

Leider ging Naddel-Nadine sofort darauf ein. Ich hätte eine Mordswind gemacht. Der Imageschaden von Naddel-Nadja ist nach dieser Aktion natürlich viel höher. Und natürlich wurde Nadine von ihren Mitbewohnern weiter Naddel genannt. Warum auch nicht?

Für uns war es die peinlichste Aktion im deutschen Fernsehen. Und dafür steht in Zukunft die Marke Naddel. 

Casting-Nachtrag zu Popstars und Supertalent

28. Dezember 2008 um 06:03 Uhr

Es ist schon erschreckend. Während der Castingshows sind die Teilnehmer in aller Munde. Kaum ist eine Woche vorbei, fällt es einem schwer, den oder die Gewinner zu nennen.
Michael Hirte hat dieses Schicksal noch nicht erlitten. Passend zur Weihnachtszeit brachte er schnell seine erste CD auf den Markt und präsentiert in vielen TV-Shows seine Mundharmonika-Werke. Er galt auch bei uns als der große Favorit. Doch wer stand mit ihm noch im Finale?
Stimmt, da war einer mit Kugeln auf den Armen: Kelvin Kalvus. Ob man von ihm je wieder hören wird. Es wäre ihm zu gönnen. Oder was wird aus den Gesangstalenten Vanessa Krasniqi und Yosefin Buohler? Auch den Teufelsgeiger Lucas Wecker sollte man nicht vergessen.

Bei den Popstars heißt die Besetzung der Band Queensberry Leo, Victoria, Gabriella und Antonella. Das geht in Ordnung, obwohl Antonella ja ganz schön rumgezickt hatte.
Die Beste war aber Diyana. Ich könnte jetzt von einem Skandal sprechen, dass die anderen Girlies und D. sie rausgemobbt haben. Sie bekam praktisch nie eine Chance.
Aber für sie selber war das hoffentlich positiv. Denn sie ist einfach viel zu gut für eine eventuell kurzlebige Casting-Truppe. Ich hoffe sehr, dass sie nun eine beispiellose Solo-Karriere startet. Sie gilt schon jetzt als deutsche Rihanna.

Apropos Solokarriere: auch die von Bohlen kritisierte Holländerin Rania hat nun ihre erste Single veröffentlicht. Sie heißt Crying Undercover und ist schon ganz ordentlich in den Charts platziert.

Supertalent: Geige und Mundharmonika im Finale

17. November 2008 um 07:58 Uhr

Die Zuschauer beim Supertalent haben durchaus Geschmack bewiesen. Herzzereissend begeisterte Hartz IV-Empfänger mit seiner Mundharmonika. Der junge Teufelsgeiger Lucas Wecker lebte sein Musikinstrument förmlich. Er startete sanft und leise und ging dann ab wie die Feuerwehr.

Kelvin Kalvus zauberte erneut mit seinen Kugeln an den Armen. Auf der Gesangsseite gefielen vor allem die beiden Kraniqis: Vanessa Krasniqi und Duri Krasniqi. Nicht verwandt, aber beide mit hohem Talent.

Bedauerlich war lediglich das Scheitern des Geschwisterpaares Carolina und Amanda Lopez-Moreno. Da waren wohl einige schiefe Töne dabei. Aber mir hat der Auftritt trotzdem gefallen. Im Gegensatz zu Dieter Bohlen hätte ich hier auch großes Marketingpotential gesehen - was sich immer noch mache.

Am Samstag folgt das zweite Halbfinale. 

Popstars: Diyana ist die neue Rihanna

9. November 2008 um 09:49 Uhr

Die neue Popstars-Staffel läuft schon wieder seit einigen Wochen. Und D. ist böser denn je. Manchmal frage ich mich, warum nicht alle Kandidaten schon längst abgehauen sind.

Zwei Kandidatinnen sind für mich für die Band gesetzt. Meine Nr. 1 ist Diyana. Sie sieht bereits wie ein Superstar aus - so eine Art deutsche Rihanna. Auch ihre Stimme, die Bewegung und die Ausstrahlung ist fantastisch. Sie wirkt nur reichlich dünn und zerbrechlich.
Unverständlicherweise ist sie in der Gruppe und mittlerweile auch bei der Jury nicht mehr sehr beliebt. Angeblich fühlt sie sich zu sicher und lässt ihre Kolleginnen beim Training im Stich. Da sie aber ihre Hausteamchefaufgabe sehr ernst nahm, waren die Angiftungen alles andere als fair. Die größte Zicke hierbei ist Antonella. Sie kann zwar auch gut singen, performen und besitzt auch optische Starqualitäten, aber wer so unqualifiziert rumlästert hat in einer Gruppe nichts zu suchen.

Meine Nr. 2 ist Gabriella. Sie verliert schon mal ihre Wörter und wirkt wie eine konfuse Maus, die an sich selber und der Welt verzweifelt, aber sie hat einen ganz besonderen Charme. Und auf der Bühne wandelt sie sich in eine Raubkatze um.

Da insgesamt 4 Mädels in die Band kommen fehlen noch zwei Plätze. Annemarie und Victoria (Vici) wären meine Wunschkandidatinnen. Sie ecken nicht ank, singen gut und machen eine gute Figur.

Allerdings denke ich, dass sie es schwer gegen Leo, Antonella und Patricia haben wird, die bei der Jury scheinbar als heimliche Siegerinnen bereits feststehen.

Nächste Woche fliegen 4 Künstlerinnen raus. Könnte sehr hart werden.

Unsere aktuelle Topliste sieht so aus:

1 Diyana
2 Gabriella
3 Annemarie
4 Victoria (Vici)
5 Lea
6 Katharina
7 Jill
8 Leo
10 Ina
11 Patricia
12 Antonella

Bully hat seine Männer gefunden

24. Mai 2008 um 09:44 Uhr

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Bully sein Casting abgeschlossen hat.
Die Sieger sind
Thure: Nic Romm
Urobe: Olaf Krätke
Gorm: Mike Maas
Faxe: Jörg Moukaddam

Diese 4 Namen waren auch meine Favoriten. Nicht ganz nach meinem Wunsch, aber trotzdem in Ordnung:
Snorre: Christian Koch
Ulme: Patrick Reichel

Otto und Christoph Maria Herbst waren gute Überraschungsgäste, die das Finale zu einem gelungenen Happening machten. Auf den Film darf man gespannt sein.

Bully sucht die starken Männer: vor dem Finale

20. Mai 2008 um 07:17 Uhr

Ich habe hier noch gar nichts über das etwas andere Casting geschrieben. Bully Herbig bringt Wickie auf die Leinwand - als Realfilm. Für die Rollen hat er in den letzten Wochen echte und Laienschauspieler gesucht. Ein gutes und lustiges Konzept.

Heute abend ist Finale.  Bislang haben sich meine persönlichen Favoriten fast immer durchgesetzt. Nur bei Ulrich Faßnacht, der als Gorm letztes Mal scheiterte, lag ich mit Bully und seiner Jury nicht überein.

Hier sind die Finalisten. Der Erstgenannte ist unser Favorit.
Tjure:  Nic Romm und Maik Lohse
Snorre: Roberto Martinez Martinez und Christian Koch
Urobe: Olaf Krätke und Wolf-Dirk Vogeley
Gorm: Mike Maas und Markus Weise
Ulme: Marcus Weise und Patrick Reichel
Faxe: Jörg Moukaddam und Peter Uhlig

Topmodels: Gisele ist zu fett und zu freundlich

um 06:01 Uhr

Nach der kranken Vanessa, Sarah und Raquel flog nun auch unsere Nr. 1 , die Gisele raus. Sie bezeichnet sich ja selbst als Heulsuse. Sie hat halt ein weiches Herz.
Die schöne Brasilianerin hängt sich gerne an die Lippen fremder Männer. Der Spiegel titulierte bei einer Story: “150 Jahre Frauenbewegung - im Handstreich erledigt”.

Da fragt man sich: darf man als Frau keine Gefühle zeigen? Muss man vor Männern eine grundsätzliche Abwehrhaltung einnehmen? Darf man nicht weinen? Muss man zumindest schlau aussehen, auch wenn man es nicht ist?

Ich denke, nein. Die Welt wäre besser, wenn es mehr Giseles geben würde. Trotz guter Fotoshooting flog sie aber nun raus. Ein “Kunde” assistiert ihr sogar, sie sei zu fett.

Was sagt uns das: Topmodels sind wie Sklaven. Sie müssen ALLES machen, was der Kunde will - so hat es Heidi Klum aber immer wieder betont. Models scheinen also kaltherzige Marionetten zu sein. Soviel zum Thema Emanzipation.

Unser aktuelles Ranking sind nun so aus:
1 Wanda
2 Christina
3 Janina
4 Jennifer 
und mit ganz weitem Abstand auf dem letzten Platz: Carolin

DSDS: Schwacher Siegersong von Thomas Godoj

19. Mai 2008 um 17:16 Uhr

Thomas Godoj gewann erwartungsgemäß das Deutschland sucht den Superstar-Finale gegen Fady Maalouf. Linda Teodosiu wurde leider schon vorher rausgewählt.
Beide Interpreten präsentierten dann auch ihre Debutsingle. Faady packte logischerweise den Schmalz raus. Sein Song “Bless” ist aber durchaus anhörbar.

Thomas Godoj hingegen schwankte zwischen Rock und Rockballade. Raus kam ein Sound, wie man ihn öfters von Bon Jovi ertragen muss. Der Titel “Love is you” wird sicherlich ein Nr.1-Hit - keine Frage. Sicherlich werden ihn auch viele Leute mögen. Aber ich kann mich an keinen schwächeren DSDS-Siegertitel erinnern. Belanglos.
Schade, dabei ist Thomas ein guter Sänger. Das bewies er dann auch bei der Zugabe “My Way”, als er einige Zeilen in deutsch sang. Da sollte er auch bei bleiben.  

Na gut, Mund abwischen und auf die nächste Staffel warten. Die wird kommen - ist jetzt schon sicher.

DSDS: Ey, Bohlen, das Auge hört mit

30. April 2008 um 07:51 Uhr

Welch Tragik in der laufenden “Deutschland such den Superstar”-Staffel. Der holländische Sonnenschein Rania Zeriri wurde rausgewählt. Sie galt lange Zeit als Favoritin und wurde auch von der Jury hoch gelobt. Gesanglich, optisch perfekt.

Doch der Bruch kam, als sie ihren Vater nach langer Zeit wiedersah. Damit kam sie mental wohl nicht ganz klar. Ihre Stimme wurde zu emotional, was ihr der Jury negativ anlastetet. Doch damit wurde sie wohl verunsichert. Ihre gesangliche Qualität war plötzlich verschwunden. Selbst ich hörte das.

Anstatt sie wieder aufzubauen, bekam sie nur noch katastrophale Beurteilungen, obwohl Bohlen & Co. sie ja erst in diese Lage gebracht haben.  

Ich halte das für einen fatalen Fehler. Ihre rauhe Stimme hat etwas ganz Besonderes. Dass sie unter normalen Umständen gut singen kann, hatte sie in den ersten Sendungen bewiesen. Ihre sympathische Erscheinung ist sowieso nicht mit Geld zu bezahlen. Wenn sie nichts falsch macht, kann sie zu einem Weltstar werden.

Wer ist jetzt noch übrig: ein Alexander-Verschnitt in Form von Fady Maalouf, der ein paar langweilige Songs herausbringen kann und dann in der Versenkung verschwindet. Oder Monika Ivkic, die mir zwar von Mal zu Mal sympathischer wird, aber aus der Masse der zahlreichen Popstars wohl kaum heraussticht.

Thomas Godoj, ein durchaus begnadeter Künstler, der seine Rocksongs hervorragend präsentiert. Doch haben solche Songs heutzutage noch ein größeres Publikum. Wir hatten schon mal einen Rock-Superstar. Soviel ist von dem nicht zu hören. Bleibt nur noch Linda Teodosiu, die gut singt, gut aussieht und sich zur Favoritin mausert. Doch auch bei ihr wird es sicherlich schwierig, langfristig im Gedächtnis der Musikfans zu bleiben.

Wir werden sehen… Und Rania: geh deinen Weg und zeig es den Bohlens dieser Welt.

Musicalshows: Pocahontas ist so sexy

27. April 2008 um 08:22 Uhr

Die beiden Musicalshows waren ja nicht so der Quotenhit. Eigentlich schade, denn das Niveau ist, bzw. war ganz gut. Beim ZDF ging das bei MusicalStar ja alles sehr schnell. Thomas Gottschalk schneidet im Vergleich zu Balder bei SAt1 besser ab. Er plauderte mehr mit den Künstlern.

Meine Favoriten waren Franziska Forster und Alexander Herzog, die aber nur Zweite wurden. Gewonnen haben Kevin Köhler und Anna-Maria Schmidt, die nun eine Rolle bei Starlight Express spielen werden. Frau Schmidt hatte ihren besten Auftritt, als sie die Indianerin Pocahontas spielte. Dieses Kostüm fand ich klasse. So ein Indianerkostüm ist doch viel erotischer als jedes Dessous.

Bei “Ich Tarzan du Jane” setzen sich auch unsere Favoriten durch. Ich hoffe auf Anton Zwetterholm und Elisabeth Hübert für die Rollen in Hamburg. Sehr schön finde ich den Abgang der ausgeschiedenen Kandidaten, wenn sie noch mal “You’ll be in my heart” singen dürfen.

Germany’s next topmodel: Gisele traut sich nicht auf den Vertical Catwalk

19. April 2008 um 09:38 Uhr

Gisele ist schon ein Naturwunder. Sie scheint ja ständig am Jammern zu sein. Bei Fotoshootings und auf dem Laufsteg zeigt sie dann aber wieder Topleistungen.

Na ja, eine Ausnahme gibt es. Der Laufsteg darf nicht nach unten verlaufen. Beim sogenannten Vertical Catwalk, der auch als House Running bekannt ist, streikte Gisele natürlich. Wie soll auch jemand, die Angst hat, mit dem Fahrstuhl zu fahren, an einer Hauswand lustwandeln?

Den anderen Models schien das aber Spaß gemacht zu haben - nach einer ebenfalls ängstlichen Anfangsphase.
Wer das übrigens selber mal machen möchte, sollte mal einen Blick auf die Website http://www.geschenkpark.de/erlebnis-abenteuer-action.php werfen. Da kann man Gutscheine für House Running in Frankfurt/Main, Düsseldorf, Wien und Zürich erwerben.

Zurück zu den Models. Mittlerweile zieht Heidi Klum auch mal die unscheinbaren Mädels aus dem Verkehr wie Sophia, Bianca oder Katharina. Auch “Tschak die Bohne” Gina-Lisa hat es erwischt. Aber sie kann sich trösten, da sie bei Pro7 scheinbar eine eigene Show erhält. Bei “TV Total” wurde etwas angedeutet..

Bis auf Gisele und einige lustige Events dümpeln die Topmodels nun vor sich hin.

Unser aktuelle Ranking:
1 Gisele
2 Wanda
3 Christina
4 Janina
5 Raquel
6 Vanessa
7 Jennifer
8 Sarah
9 Caroline

DSDS: Mit 30 zu alt zum Singen?

29. März 2008 um 17:50 Uhr

Ach war das traurig, als Christopher Schnell und Juna Manaj vor den Mottoshows rausgeflogen sind. Danach hat es leider Jermaine Alford und positiv überraschend Sahra Drone erwischt.

Unsere Siegerin heißt weiterhin Rania Zeriri. Da können Bär, Bohlen & Co. noch so labern. Sehr stark geworden ist Thomas Godoj, den wir zunächst recht weit unten angesiedelt hatten. Nun ist er unsere Nr. 2.

Es gab natürlich wieder einige Randgeschichten. Fady stand fast vor dem Aus, weil er angeblich älter als 30 sei. Ok, er hätte gelogen. Aber ist es denn nicht schlimm, dass man sein Alter verheimlichen muss, weil Sänger über 30 schon zu alt für den Markt sind? Wo soll das noch enden? Aber Fady konnte das Gerücht entkräften.
In der letzten Show wurde er sogar zum heimlichen Favoriten gekürt. Also mal nicht übertreiben.

Und dann gab es noch diese Hetzkampagne gewisser Zeitungen, die sich über den hohen Migrantenanteil aufregte. Tja, wenn rein deutsche Bürger eben nicht genügend Fähigkeiten haben, dann sollte man doch froh sein, wenn wir solche erfrischenden Mitbürger haben.

Unser aktuelles Ranking:
1 Rania Zeriri
2 Thomas Godoj
3 Linda Teodosiu
4 Collins Owusu
5 Benjamin Herd
6 Stella Salato
7 Fady Maalouf
8 Monika Ivkic

Next Topmodel: Herzlose Heidi Klum

um 17:38 Uhr

Das nächste deutsche Topmodel wird seit einigen Wochen gesucht. Und es ist haarsträubend: Aisha raus, Taina raus, Sandra raus, Rubina raus und jetzt auch noch Elina. Die schönsten Mädchen wurden von Heidi Klum rausgekickt.
Im Moment sind die Jane-Anwärterinnen von “Ich Tarzan du Jane” alle schöner als die Topmodels. Und wenn es so weiter geht, dann bekommen sie sogar Konkurrenz mit “Bauer sucht Frau”.

Hoch im Kurs stand bei uns zunächst Jennifer, bis man sie durch die Verblondung ihrer Frisur total verhunzt hat. Dazu bekam sie noch einen Schnitt verpasst, der ganz schlimm aussieht.

Auch unsere jetzige Nummer 1 Gisele steht kurz vor dem Rauswurf. Sie ist recht wehleidig. Diesmal gab es auch einen guten Grund. Sie sollte ein Fotoshooting mit einem Affen machen. Gisele ist totaler Tierfreund und machte sich Gedanken, ob es dem Affen bei der Kälte gut geht. Das fanden wir alle sehr gut und herzlich.

Nicht aber Heidi Klum. Sie stand da mit ihrem blauen Wigwam eingemümmelt (Stefan Raab nannte es Grobijacke) und verstand überhaupt nicht, warum sich Gisele sorgte. Hat Heidi keine Gefühle für andere Lebewesen? Sie kritisierte Gisele, dass sie so mit ihren Kunden nicht umgehen dürfe. Was der Kunde will, muss gemacht werden. Also praktisch auch über leichen gehen. Sollte sie nicht ihre (herzliche) Einstellung ändern, müsse sie gehen.

Gisele will es versuchen. Ich hoffe, sie tut es nicht. Lieber als herzensguter Mensch sein als ein eiskaltes Model. Gisele, bleib wie du bist!

Hier ist unser aktuelles Ranking:
1 Gisele
2 Wanda
3 Christina
4 Janina
5 Raquel
6 Vanessa
7 Bianca
8 Jennifer
9 Gina-Lisa
10 Sophia
11 Sarah
12 Caroline
13 Katharina

Ich Tarzan du Jane: meine Favoriten kamen durch

um 17:23 Uhr

Wird ja mal Zeit, etwas über den Megaflop von SAT1 zu sagen. Flop deshalb, weil die Zuschauerzahlen unter aller Sau sind. Woran liegt es? An der Jury, die nicht die krassen Sprüche macht wie bei DSDS?
Oder an der zu guten Qualität der Musicalstars, die ja fast alle schon auf der Bühne stehen?

Also, mir gefällt die Sendung. Gesucht werden die Hauptrollen für das Musical Tarzan und Jane, das demnächst in Hamburg anläuft. Die Gewinner sollten nicht nur gut singen können. Sie müssen auch gut schauspielern, tanzen und sich in luftiger Höhe angstfrei an Lianen schwingen.

Nach den Castings stieg nun die erste Liveshow. Interessanterweise mussten fast alle vier Teilnehmer ins Ausscheidungssingen, die ich nicht so prickelnd finde.

Hier ist unser Ranking für Tarzan:
1 Anton Zetterholm
2 Friedrich Rau
3 Riccardo Greco
4 Felix Maximilian
5 Philipp Hägeli
6 Patrick Stammel
7 Daniel Berini (raus)
8 Mark van Beelen 

Der Schwede Anton ist natürlich ein Frauenschwarm, der wohl auch der große Favorit ist. Schade, dass Pepe Munoz aus privaten Gründen ausgestiegen ist. Wir hatten ihn auf Platz 2. Dafür ist Patrick nachgerückt.

Bei Jane sieht die Sache schon ausgeglichener aus:
1 Elisabeth Hübert
2 Katrin Löbbert
3 Jessica Kessler
4 Franziska Schuster
5 Ina Trabesinger
6 Esther Mink (raus)
7 Maria Walter
8 Melanie Ortner

Die Melanie kann zwar gut singen, aber ich kann sie mir einfach nicht als Jane im Urwald vorstellen. 

The next Uri Geller: Vincent Raven gewinnt auch die Welt-Mentalistenwahl

10. März 2008 um 04:53 Uhr

Rabenvater Vincent Raven gewann nicht nur das Finale gegen Farid und Nicolai Friedrich. Er gewann auch gegen seine amerikanische, israelische und belgische Konkurrenz in einer Weltshow.

Dabei bot Vincent nicht mal sooo viel Faszinierendes. Die Begegnungen mit der Anderswelt wirkten eher auf theoretischer Ebene. Einige Performances gingen schief oder waren recht offensichtlich. Selbst der Rabe wirkte eher desinteressiert. Sein Erfolg geht wohl eher von seiner Wirkung aus. Sein Outfit, seine Stimme und die Show erzeugen schon sehr viel Mystik. Bei Raab zeigte er dann auch mal ein sehr humorvolles Gesicht.

Farid begeisterte zum Schluß noch mal mit einem Outdoor-Trick, in dem er ein Auto schweben ließ. Nicolai Friedrich sah die Razzia bei Münchener Banken in Folge des Lichtenstein-Skandals voraus.

Interessant waren die Versuche, dem Zuschauer durch Gedankenkraftein Symbol und eine Koffernummer zu übermitteln. Nicht nur bei der Mehrheit der Zuschauer sondern auch bei mir kam es ruchtig an.

Man kann also von Tricksereien denken, was man will. Es gibt eine Möglichkeit, Gedanken und Impulse zu übermitteln, sowie das Unterbewußsein zu steuern. Das kann aber im Prinzip jeder, wenn man es nur will. Mentalisten machen daraus jedoch eine gelungene Show und mixen diese mit nicht immer ganz korrekten Hilfsmitteln.

Es wird eine weitere Staffel der Show geben.

Next Uri Geller: Zuschauer mögen kein Russisch Roulette

24. Januar 2008 um 04:30 Uhr

Letztes Mal wurde der Mentalist rausgewählt, der sich aufhängen wollte. Diesmal erwischte es Vivian und Olaf, die mit Pistolen Russisch Roulette spielten. Die Zuschauer mögen solche makabren Spiele anscheinend nicht. Dabei war die Vorführung eine der verblüffendsten.

Sehr genial war aber vor allem Nicolai Friedrich. Katarina Witt suchte ein fehlendes Puzzleteil eines Mona Lisa-Bildes. Nach und nach zog sie ein Teil aus der Plastiktüte heraus. Dabei wählte aber die sitzende Christina Plate aus, welches für sie nicht sichtbare Teil übrig bleiben soll. Es passte genau, alle anderen nicht. Wie funktionierte das?

Christina Plate war dann völlig aufgelöst, als David Goldrake ihre größte Angst erkannte und dessen Name am Ende in einer Asche auf seinem Arm auftauchte. Es ging um Wasser auf ihre Schulter, weil sie als Kind mal verbrüht wurde.

Wenig überzeugend fand ich diesmal Vincent Raven mit seinem Raben. Das Tier und die merkwürdige Sprache, sowie sein Anzug, sind zwar originell, aber da Erkennen von Gegenständen, die die Promis wie Aiman Abdallah aus einer Kiste genommen haben, war eigentlich für einen Mentalisten zu einfach.

Mein Favorit in dieser ersten Gruppe nach zwei Sendungen ist Nicolai Friedrich.

 

The next Uri Geller: Lord Jack Nasher scheidet aus

22. Januar 2008 um 07:02 Uhr

In der zweiten Folge wurde der Bechertrick noch gesteigert. Nicht Mentalist Leo Martin schlug auf den versteckten Nagel, sondern die prominente Christine Neubauer durch Fremdeinwirkung. Da darf mal wieder gerätselt werden, wie das gemacht wurde.

Etwas durchschaubarer waren die Tricks von Farid, der ein Model auswählte, das vorher auf einer Karte zu sehen war.
Thorsten Strotmann erkannte blind Gegenstände, die nicht mal der Zuschauer mit offenen Augen erkennen konnte. So ging es wohl auch “ihm”, so dass er sich auf das Erkennen der Farbe schwarz konzentrierte, weil das angeblich eine Steigerung bedeute. Also, das was dann doch zu offensichtlich….

Alexander Hartmann erkannte Worte aus Büchern und übertrug sie von einem Promi (Oliver Welke) zum anderen (Christine Neubauer). Ob das wirklich Gedankenübetragung war oder etwas in seiner Hand versteckt war, darf diskutiert werden.

Ausgeschieden ist Lord Jack Nasher mit seinem Russisch Roulette beim Galgenhängen. Makaber, aber ich hätte gerne noch einen weiteren Trick von ihm gesehen.

Uri Geller begeisterte die Massen diesmal mit dem Tischrücken, was im Studio tatsächlich gelang.

The next Uri Geller: von Raben, Löffel und einem Herzstillstand

11. Januar 2008 um 07:21 Uhr

Das Phänomen Uri Geller hat Deutschland mal wieder voll im Griff.
Das Schöne daran: es funktioniert. Bei einem Freund, der an solchen “Hokuspokus” vorher nie geglaubt hat, lief seine kaputte Uhr wieder, als Uri im TV auftrat.

In dieser Sendung geht es aber eher um einen Nachfolger. Statt “next Topmodel” wird nun der neue Mentalist gesucht.
10 Kandidaten stellen sich vor. Die ersten 5 hatten ihren Auftritt am Dienstag. Einer schied danach bereits aus.

Unsere Favoriten:

Nicolai Friedrich (31)
Der Hobby-Flieger kann Gefühle und Gedanken übertragen. Die beiden skeptischen Promis Jochen Vogel und Sonya Kraus spielten die Versuchskaninchen.
Und es funktionierte: Sonya fühlte das Streicheln an Jochens Arm. Jochen wählte dann das Bild einer Sonne und übertrag seine Gedanken an Sonya. Klappte auch.
Das hat man zwar schon oft gesehen, aber es zeigt immer wieder, dass eine Gedankenübertragung möglich ist.
Das trifft natürlich nicht auf die Kritiker zu, die alles mit Tricks erklären wollen.

Vincent Raven und sein Rabe
Die Promis haben ihre Lieblingszahl und eine Frage an einen Toten auf ein Blatt Papier geschrieben, das später verbrannt wurde.
Vincent nannte die Zahl und die Frage. Die Antwort aus dem Reich der Toten übermittelte der Rabe.
Zahl und Fragen klappten. Die Antworten waren jedoch sehr vage.
Hier muss man mal abwarten, was die beiden in Zukunft bieten. Grundsätzlich interessant. Von der Umsetzung her glaube ich eher an einen Trick, bzw. an ungenaue Angaben, weil in der kurzen Zeit keine Resonanz aus dem Jenseits zu erwarten war.

Hayashi (34)
Der asiatische Kampfkünstler brachte den altbekannten Vortrag mit den 5 Zylindern. Unter einem steckte ein Messer.
Mindestens zweimal ging dieser Trick schon schief. Eigentlich ein Beleg dafür, dass das mehr als ein simpler Trick sein muss.
Mit unverbundenen Augen kann man sicher einen Zylinder markieren oder auch mit technischen Mitteln hantieren. Stefan Raab probierte das z.B. erfolgreich aus.

Vivian Sommer & Olaf Kohrs
Sie hat ihre Augen verbunden und kann durch die Augen ihres Partners sehen.
So sah sie viele Gegenstände aus dem Publikum.
Hier bin ich selber aber sehr skeptisch, da der Olaf seltsame Fragen und Sätze formulierte. Das könnte eine Art Code sein.
Aber auch so wäre das eine durchaus gute Leistung, sich diese Codes auszudenken und zu merken.

David Goldrake (34) aus Luxemburg
Der Schocker des Abends. David spielte mit dem Tod. Er brachte sein Herz 30 Sekunden zum Stillstand und ließ es dann wieder schlagen.
Skeptiker meinen, dass das auch scheinbar durch einen Golfball möglich ist, der unter den Achseln liegt.
Dann wäre sein Schwächeanfall danach aber eine große schauspielerische Leistung.
So oder so fand ich das aber recht makaber. Nichts für schwache Nerven.

Insgesamt eine faszinierende Show.
Esoteriker als auch wissenschaftliche Skeptiker kamen voll zu ihrem Zuge.
Auch wenn meine kaputte Fernbedienung und meine defekte Festplatte trotzdem nicht funktionierten bin ich grundsätzlich von übersinnlichen Fähigkeiten überzeugt.
Ob einer der Darbietungen mental oder durch einen irdischen Trick verursacht wurde, spielt im Grunde keine Rolle. Beides hat eine gewisse Faszination.
Und man sollte auch keinem als Trickbetrüger beschimpfen. Es behauptet ja fast niemand, dass er diese Fähigkeiten wirklich hat. Gerade Uri Geller macht ja selber ein Rätsel daraus, ob das nun alles Trick ist oder nicht.
 
Sehen wir es also einfach als Show an. Aber trotzdem sollten Menschen versuchen, die eigenen Fähigkeiten zu finden und diese dann auch positiv zu nutzen. Diese Show könnte ein Anlass dafür sein.

TV Total: Skandal um Stefanie aus Dortmund

10. Januar 2008 um 15:33 Uhr

Der Casting-Wettbewerb von Stefan Raab neigt sich diese Woche seinem Finale.
Leider gab es im Laufe der Zeit einige unverständliche Rauswürfe. Ganz besonders krass war das Aus von Stefanie aus Dortmund, die eigentlich hätte gewinnen müssen.
Ich hoffe, sie wird trotzdem erfolgreich.
Im Finale sind nun Steffi, Stefanie, Mario und Gregor. Mein Favorit ist Gregor, wobei auch der Schweizerin Steffi ein ganz guter Song auf den Leib geschrieben wurde.
Stefanie ist zwar einen nette Erscheinung und rockt schön, aber ihr Stil ist mir ein wenig zu platt.
Und Mario kommt als Country-Star zwar gut rüber, aber sein Finalsong ist nicht gerade typisch country-like.

Popstars: Du bist in der Band

um 15:24 Uhr

Ist ja auch schon wieder länger her, dass Room 2012 gegründet wurde.
Erst flog noch Jenny raus, dann Norman und am Ende standen Christobal, Sascha, Julian und Tialda als Sieger bei den Sängern fest.
Warum die Band zunächst “Haunted” als erste Single ausgekoppelt haben, weiß wohl niemand. In den Singlecharts reichte das gerade mal für Platz 7.
Nun ist “Deutschlands heißester Liveact” auf Clubtour. Mal schauen, wie lange sie durchhalten. Potential ist durchaus da.

TV Total: Viele Marcels und Stefanies

20. November 2007 um 09:09 Uhr

Die Finalrunde der Castingshow von Stefan Raab hat begonnen.
8 von 10 Interpreten kamen weiter. Stefanie aus Dortmund und Marcel aus Hamburg gelten schon jetzt als große Favoriten - zurecht.

Sandhy hatte wieder viel Humor. Doch sein eigener Song war - schlicht gesagt - schlecht. Trotdzem schön, dass er weiter ist.
Auch Gregor gab eine Eigenproduktion von sich: “So soll es sein”. Richtig gutes Werk.

Die Abwahl von Martin und Sarica geht aus meiner Sicht in Ordnung, auch wenn sie gut waren.

Sandhy: You and I
Steffi: You’ve got a friend
Mario: When you say nothing at all
Marcel aus Hamburg: Rest in pieces
Stefanie aus Dortmund: Impossible
Gregor: So soll es sein
Stefanie aus der Schweiz: It’s love
Marcel aus Düsseldorf: Power of Love

Raus sind:
Martin: Isn’t she lovely
Sarica: Lady Marmelade

Popstars on stage: Starke Songs von Room 2012

um 09:04 Uhr

Diese Woche durften die Popstars zum ersten Mal die späteren Songs der kommenden Band Room 2012 singen. Ich ahnte eigentlich nichts gutes, da die Songauswahl in den Castings doch häufig recht funkig und Rhythm & Soul-mässig war. Der Song “First Thing” von Christobal und Tialda klang auch genauso wie erwartet. Ist absolut nicht mein Fall.

Auch nicht viel besser klingt “Naughty but nice”, diesmal von von Sascha und Julian gesungen. Wenn die deutschen Beamten englisch verstehen würden, wäre der Titel sicher ohnehin auf dem Index. Hier üben Frauen nämlich einen Vorgang aus, den ich hier nicht näher erläutern darf.

Dann aber zwei äußerst geniale Songs:
In “Strung out” von Marcella und Norman geht es um Drogenschicksale. Norman selber war davon indirekt auch schon betroffen, wie er in der Sendung zugab. Er verlor sein Mutter.

Und “Boston Station” wurde als Ohrwurm angekündigt - und das ist er auch. Richtig stark, was Jenny und Fabrizio aus dem Song gemacht haben. Dem Italiener half das aber nichts. Er flog raus.

Ich denke, “Boston Station” wird ein großer Hit. Und “Strung out” sollte auch als Single rauskommen. Auch klasse.

Blöde nur, dass die Popstars wsingen müssen, was man ihnen vorsetzt. Bei “Naughty but nice” kam deshalb auch keine große Freude auf.

TV Total: Elton ist Showoberpraktikant

10. November 2007 um 10:13 Uhr

Elton hat den New York-Marathon in rund 5 1/2 Stunden geschafft. Glückwunsch. Dafür wurde er nun zum Showoberpraktikanten befördert.

Highlight der Woche war zudem das Comeback von Howard Carpendale. Hello Hello again!

In der Casting-Show ging es wieder um 5 Leute, die weiterkommen.

Dabei sind:
Marcel - Angel’s Sun (Eine Röhre, aber nicht mein Song)
Stefanie - Super Dover Love (sieht nicht nach Star aus - die Jury nannte bezeichnete sie als untussig, starke Stimme)
Sandhy - Over my shoulder (ein Indonesier mit einer klasse Röhre)
Sarica - Beautiful (die mit dem Vibrato(r))
Gregor - Your body is a wonderland (ein Bärchen)

Gescheitert sind:
Gian - Chasing Cars (hatte er Startprobleme?, gute Bühnenpräsenz, dunkle Stimme)
Svenja - Natural Woman (kein guter Song, aber saugeile Stimme)
Armin - Fairytale gone bad (fand ich gut, aber er wirkt etwas unscheinbar)
Carina - Because of you (gut)
Yen - Baby Love (hat Klasse)

Insgesamt kann man mit dem Ergebnis leben, auch wenn ich Svenja eher im Finale gesehen hätte.

Was mir auffiel: es wurde fast nur Soul gesungen. Dabei durfte doch jeder singen, was er will. Wo waren Schlager, Dance, Pop, Folk etc.?
Irgendwie spürte man bei jedem Song die Wellenlänge eines Stefan Raabs - wie auch schon bei Max Mutzke.
Das bezeichnet man zwar landläufig als Qualitätsmusik, also so eine Mischung aus Soul, Jazz, Rock und eine Prise Country. Doch Geschmäcker sind vielseitiger.

Aber es war trotzdem natürlich eine tolle Show.

Popstars on stage: das irre Comeback von Shorty

um 09:21 Uhr

Die Tänzer-Entscheidung ist getroffen worden.
Alle 5 Tänzer kamen in die Band. Hätte das Mehdi gewusst, hätte er vielleicht nicht 5 Minuten vor Zwölf aufgegeben. Er will unbedingt studieren und braucht dafür das Abi. D war zurecht sauer. Das hätte er sich auch vorher überlegen können.

So wurde Shorty zum zweiten Mal zurück geholt. Er hat so viel versucht, um dabei zu sein. Lange Anfahrtswege und hat es nun geschafft. Daran sieht man, dass man es schafft, wenn man daran glaubt.

In der Band, die übrigens Room 2012 heißt, werden sein:
Vika, Aziz, Darren, Raik und Shorty.

Ich denke, das geht in Ordnung. Ich hätte zwar statt Raik lieber Lina gesehen, aber ok….

Bei den Sängern musste Kemi gehen. Im Rennen sind somit noch:
Julian, Sascha, Christobal, Fabrizio, Marcella, Jenny, Norman und Tialda.