Peng - die Flopshow
Da hat sich Herr Balder ja was tolles ausgedacht: Peng - die Westernshow, Törööö - die Elefantenshow oder Kling Else Klingeling - die Weihnachtsshow… ganz viele Showtitel hat er sich sichern lassen. Doch vielleicht war alles umsonst. Die Quoten der ersten Ausgabe waren nicht so prickelnd.
Was aber bedenklicher ist, ist der Inhalt. Das Bühnenbild stimmte. Das Westernflair kam rüber. Doch die Spiele wirkten eher wie ein Kindergeburtstag: Seilspringen, auf einem Gummibüffel reiten, auf Schaukelpferden hüpfen und dazu recht billige Fragen.
Balder hätte wenigstens noch etwas Kreativität reinbringen können - etwa wie in “Am laufenden Band”. Doch die Zuschauerkandidaten gaben fast keinen Laut von sich. Diese Aufgabe hätte man dann aber wenigstens von den drei Prominenten erwartet. Doch Oliver Petzokat lief auf Standgas. Barbara Schöneberger findet sich eh selber am lustigsten und wirkte auch in dieser Show eher fehl am Platz. Und der Naujoks fragte sich wohl selber, warum er teilnahm.
Das Beste an der Show ist der Titel, der sich jedes Mal ändern wird. Aber ansonsten ist das leider sehr flache Freitagabendunterhaltung. Kein Vergleich zu seinem genialen “Genial daneben” oder den Spielen bei “Alles nichts oder”.