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ESC: Die No Angels sind zumindest nicht alleine

25. Mai 2008 um 14:53 Uhr

Riesenerfolg für die No Angels: sie sind nicht alleine auf dem letzten Platz beim Eurovision Song Contest gelandet. Der langweilige Song teilt sich Platz 23 mit dem ebenfalls gähnreichen Werk aus Polen und dem üblen Werk aus England. Am Ende ist also alles ok.

Und oben? Russland hat gewonnen. Man gewöhnt sich ja an alles. Je öfters ich den Song von Dima Bilan “Believe” höre, desto erträglicher wird er. War er zunächst eher eine Mischung aus belanglosen Werken von Take That und US5, so geht es jetzt zumnidest in die Richtung eines DSDS-Siegertitels, geschrieben von Dieter Bohlen.
Trotzdem bleibt es beim wohl schlechtesten Sieger seit Jahrzehnten.

Dahinter Ukraine: optisch großartig, musikalisch aber zu hart.
Aserbaidschan und die Türkei sind mit ihren Hardrock-Werken viel zu gut weggekommen.

Griechenland ist vorne ebenfalls zu finden, doch der Song ist viel zu gewöhnlich. Bester Song unter den Top 5: “Quele Qele” aus Armenien.
Serbien kam nicht schlecht weg, hätte aber gewinnen müssen.

Die Punkteschieberei im Osten und Skandinavien ging natürlich fröhlich weiter. Und auch die Aussiedler punkteten eifrig für das Land, aus dem sie eigentlich geflüchtet sind. Der Nationalstolz wird also höher gewertet als sein eigener persönlicher Geschmack. Ein Armutszeugnis für die Betroffenen.

Ich bin mir schon wichtiger als mein Land. Daher trauere ich auch nicht um die No Angels, sondern eher um falschen Werte vieler Menschen.

Der Eurovision Song Contest hat endgültig den Charme der früheren Jahre verloren. Er ist weiterhin eine gute Unterhaltungssendung und eine gute Chance, exotische Songs kennenzulernen. Doch das war’s auch schon.

Doch Kapitulieren - wie Italien oder Österreich - wäre der falsche Ansatz.
Schickt Schnappi oder Schnuffel nächstes Jahr nach Moskau und alles wird gut….

Schmidt & Pocher: die Pornonazis Muschi und Hämorrhoiden sind ekelerregend

24. Mai 2008 um 10:29 Uhr

Wow, Harald Schmidt und Oliver Pocher setzen sich mit fast jeder Sendung in die Nesseln. Und das in der ARD! Klasse!
Erst ging es ja um den Nazimeter und nun brachte der Auftritt von Rapperin Lady Bitch Ray das Faß zum Überlaufen.

MDR-Intendant Udo Reiter forderte Schmidt auf, sich öffentlich für das Interview zu entschuldigen. Die Lady sprach ganz ungeniert darüber, dass Frauen lockerer über ihre Sexualität sprechen sollten.
Ein handfester Skandal! Frauen! Dürfen die überhaupt ihre Meinung öffentlich preisgeben? Herr Reiter: ja, schon seit einigen Jahren - zumindest in Westeuropa.
Die Wiederholungen in einigen dritten Programmen wurden gestrichen. Pornografie im Fernsehen. Das gab es zwar in den 70ern in Klimbim, aber doch nicht mehr im prüden 21. Jahrhundert. Wo kämen wir denn da hin?

Harald Schmidt tat ihm den Gefallen natürlich nicht, sondern scherzte über die Zensurmaßnahmen.

Die SWR-Rundfunkrätin Therese Wieland als Vertreterin der katholischen Kirche sprach jetzt sogar von “Ekelerregend”.

Laut der “Stuttgarter Nachrichten” schrieb sie an den SWR-Intendanten einen Brief:
“Man ist ja schon einiges gewohnt. Aber was da passiert ist, war einfach nur noch ordinär. In der Sendung seien Ausdrücke gefallen, die man sonst allenfalls in der schlimmsten Gosse höre. Ich bin nicht prüde, aber das war ekelerregend. So etwas hat bei den Öffentlich-Rechtlichen nichts zu suchen.”

Frau Wieland, Sie sind prüde.

Was die Bevölkerung darüber denkt sieht man an den Verkaufszahlen des Buches “Feuchtgebiete”. Charlotte Roche war dann auch gleich mal der nächste Gast bei Schmidt & Pocher. Und prompt fielen wieder ekelerregende Worte wie Muschi und Hämorrhoiden.

Ich finde es herrlich, wie die beiden auf solche unsachliche Kritik reagieren. Statt zu kuschen immer noch einen drauf.
Sehr schön ist es auch, dass die ARD weiterhin zu ihnen hält. Bleibt nur die Frage, wie lange noch. Wir werden ja sehen, welche Lobby das wirkliche Sagen im Lande hat. Bislang halten sich die Öffentlich-Rechtlichen tapfer.

Ferner sei zu sagen, dass Pochers Parodie auf Kahn, Löw und Podolski eine Genuß ist. Damit zieh ich den Journalisten den Zahn, die das nicht komisch fanden.
Humor ist Geschmackssache. Und ich finde es klasse.

Big Brother: Jetzt mit Dauer-Zensur

um 09:51 Uhr

Seit ein paar Tagen sendet Premiere aus dem Big Brother nicht mehr live. Die Geschehnisse werden nur noch als Aufzeichnung gezeigt. In den 30 Sekunden, die dazwischen liegen, kann die Regie die Schere anlegen. Angeblich wird das gemacht, um Bewohner vor verbotenen Sprüchen zu schützen. Dadurch wurden ja schon zwei Bewohner aus dem Hause gejagt.

Aber natürlich kann der Sender die Maßnahme auch zu eigenen Zwecken nutzen. Kritik an Big Brother, am Konzept oder an Dingen, die nicht der Meinung der Redaktion entsprechen, können so ausgepiepst werden.

Solche Vorsichtsmaßnahmen kennt man auch von totalitären Staaten, die keine Liveberichte zulassen. Vielleicht wird auch China das Big Brother-Konzept bei den olympischen Spielen übernehmen, um sich vor Protesten zu schützen.

Zensur - made in germany - ein weltweites Erfolgsrezept.
Meinungsfreiheit ade.

Im Haus wurde das Pseudo-Liebespaar Caro und Alex mittlerweile getrennt. Hochachtung vor seiner Freundin Alex, die draußen alles tapfer erträgt. Sie hält weiterhin zu ihm, auch wen sie sich - aus Sicht einiger - zum Idioten macht. So eine Freundin hat der zu selbstbewusste Alex gar nicht verdient.

Caro hätte sich lieber Marcel schnappen sollen. Ein großer Verlust für das Haus.

Meine neue Reihenfolge sieht nun so aus - hinter der auf immer gesetzten Rebecca:

1 Mandy
2 Marcel
3 Franco
4 Kevin
5 Alex
6 Isi
7 Tanja
8 Steffi

Bully hat seine Männer gefunden

um 09:44 Uhr

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Bully sein Casting abgeschlossen hat.
Die Sieger sind
Thure: Nic Romm
Urobe: Olaf Krätke
Gorm: Mike Maas
Faxe: Jörg Moukaddam

Diese 4 Namen waren auch meine Favoriten. Nicht ganz nach meinem Wunsch, aber trotzdem in Ordnung:
Snorre: Christian Koch
Ulme: Patrick Reichel

Otto und Christoph Maria Herbst waren gute Überraschungsgäste, die das Finale zu einem gelungenen Happening machten. Auf den Film darf man gespannt sein.

Eurovision Song Contest: Kein Vodka in Belgrad

um 09:36 Uhr

Die beiden Halbfinalsendungen sind vorbei und es gab wieder viele Enttäuschungen. Am Dienstag flog bereits der irische Truthahn raus wie auch die wunderbare Weise aus Belgien, der hochkarätige Beitrag aus Zypern und noch weitere gute Songs.

Am Donnerstag ging die Katatstrophe weiter: die beiden besten Beiträge aus Zypern und Malta (”Vodka”) dürfen am Samstag nicht im Grand Prix-Finale in Belgrad antreten.
Dafür sind aber solche üblen Werke aus der Türkei oder die Langweiler aus Aserbaidschan oder Russland dabei.

Viel bleibt nicht übrig.
Lediglich das Weiterkommen von Portugal war eine positive Überraschung. Schließlich hat das Land keine Lobby.
Nur 6 Titel kann ich wirklich als gut bezeichnen. Das ist die schlechteste Quote seit 1983.

Serbien ist mein Favorit. Erfreulicherweise hat er durch die Ost-Allianz auch gute Chancen zum Sieg. Doch danach wird ihn wieder keine deutsche Plattenfirma veröffentlichen.

Und die No Angels? Mehr als Platz 15 wäre schon eine große Überraschung und ein Erfolg.

Warten wir’s ab…

Hier meine persönliche Wertung der Finalsongs: 
1 SER Jelena Tomasevic - Oro (die Gastgeber mit einem gefühlvollen Megawerk, das wie ein Soundtrack wirkt)
2 POR Vânia Fernandes - Senhora do mar (beim Hören liegt man am Meer, folkloristischer Hochgenuss)
3 ARM Sirusho - Qele Qele (Die Ruslana kommt diesmal aus Armenien, ethischer Pop-Rock-Kracher)
4 FRA Sebastien Tellier - Divine (sehr “technischer” moderner Song, recht ungewöhnlich für den ESC, klingt etwas nach schnelleren R. Sanderson-Songs)
5 ISL Eurobandið - This is my life (Ungewohnte Klänge aus dem hohen Norden: Eurodance vom Feinsten)
6 LET Pirates of the Sea - Wolves of the sea (Eine Mischung aus DJ Bobo, DJ Ötzi und Dschinghis Khan)
7 BSH Elvir Lakovic Laka - Pokusaj (der Bananensong, Pop, Spaß und Folkore)
8 KRO Kraljevi Ulice and 75 cents - Romanca (Akkordeonfeeling)
9 SWE Charlotte Perrelli - Hero (Song klingt auch nach Hero, gut, aber nichts neues)
10 GRE Kalomoira - Secret Combination (Euro-Griechenerz, leider in englisch)
11 DEN Simon Mathew - All night long (Gute Laune-Song für ein Filmende)
12 GER No Angels - Disappear (kennen wir ja)
13 ISR Bo’az Ma’uda - Ke’ilo kan (mittelmässiger Gefühlssong)
14 FIN Teräsbetoni - Missä miehet ratsastaa (noch härterer Hardrock)
15 GEO Diana Gurtskaya - Peace will come (einer der besseren der langweiligen Songs)
16 ESP Rodolfo Chikilicuatre - Baila el chiki chiki (sehr eigenwillig)
17 POL Isis Gee - For life (hausbacken)
18 ROM Nico & Vlad Mirita - Pe-o margine de lume (für Klassikfreunde)
19 RUS Dima Bilan - Believe (sehr schnulzig)
20 ALB Olta Boka - Zemren e lame peng (etwas zu belangloser Herzschmerz)
21 UKR Ani Lorak - Shady lady (viel Geschrei im Disco-Pop-Song, geht so)
22 NOR Maria Haukaas Storeng - Hold on, be strong (gewöhnlicher Radiohit)
23 AZE Elnur Hüseynov and Samir Javadzadeh - Day after day (bedeutungslos)
24 TRK Mor ve Otesi - Deli (Türkische Elemente fehlen komplett)
25 GBR Andy Abraham - Even if (im Stile George Michaels)

Eurovision Song Contest: Ein Truthahn für Irland

20. Mai 2008 um 09:16 Uhr

Am heutigen Dienstag (20.5.08) beginnt endlich der Eurovision Song Contest 2008 aus Belgrad. Diesmal gibt es zwei Halbfinalsendungen. Der NDR überträgt in seinem dritten Programm ab 21 Uhr live. Am Donnerstag folgt der 2.Teil, allerdings nur als Aufzeichung ab 00:45 Uhr in der Nacht zum Freitag.

Heute treten folgende Interpreten auf:

1 Montenegro: Stefan Filipovic  - Zauvijek volim te
2 Israel: Bo’az Ma’uda - Ke’ilo kan 
3 Estland: Kreisiraadio - Leto svet 
4 Moldawien: Geta Burlacu - A century of love 
5 San Marino: Miodio - Complice
6 Belgien: Ishtar - O julissi na jalini 
7 Azerbaidschan: Elnur Hüseynov & Samir Javadzadeh - Day after day
8 Slowenien: Rebeka Dremelj - Vrag naj vzame-
9 Norwegen: Maria Haukaas Storeng - Hold on, be strong 
10 Polen: Isis Gee - For life 
11 Irland: Dustin the Turkey - Irlande, douze pointe 
12 Andorra Gisela - Casanova
13 Bosnien & Herzegovina: Elvir Lakovic Laka - Pokusaj-
14 Armenien: Sirusho - Qele Qele
15 Niederlande: Hind - Your heart belongs to me 
16 Finland: Teräsbetoni - Missä miehet ratsastaa 
17 Rumänien: Nico & Vlad Mirita - Pe-o margine de lume
18 Russland: Dima Bilan - Believe
19 Griechenland: Kalomoira - Secret combination

Meine persönlichen Lieblingssongs sind die Werke aus Irland, Belgien und Armenien. Auch Niederlande und Griechenland ist nicht schlecht.

Der Hammer kommt wohl aus Irland. Für dieses Land tritt ein Truthahn an, der auch gleich 12 Punkte für Irland fordert. Trash pur. Macht Spaß.
Belgien bietet mit Ishtar ein folk-angehauchten Song, der an die 50er erinnert. Sehr schräg, aber gut.
Sirusho aus Armenien ist die diesjährige Ruslana. Viel Lärm, aber klasse.

Finnland bietet wieder Hardrock und Rumänien macht auf Oper. Bosnien und Estland bieten auch Spaß, aber mit weniger Qualität.

Bei den Grand Prix-Experten liegen Russland, Armenien und Griechenland vorne. Warum liegen Belgien und die Niederlande so schlecht bei euch? Ich denke mal wieder, dass sich die ehemaligen Ostblockstaaten die Punkte gegenseitig wieder zuschustern. Könnte also knapp für Irland und Belgien werden. Also anrufen !!!

Kult der 70er: Am laufenden Band und Plattenküche

um 08:57 Uhr

Wer gerne in Erinnerungen schwelgt sollte öfters mal einen Blick in Eins Festival werfen. Samstags gegen 17 Uhr laufen derzeit alle Folgen von “Am laufenden Band” mit Rudi Carrell.
Sonntagnachmittag zeigt der Digitalsender noch einmal die “Plattenküche” mit Frank Zander und Helga Feddersen.

Beide Sendung gehören zum Kult der 70er Jahre. Die Show mit Rudi zählt bei Experten zu den besten TV-Sendungen überhaupt. Auch ich habe sie damals immer gerne gesehen - natürlich mit der ganzen Familie. Im Mittelpunkt standen die Kandidaten, die vor allem schnell mit Worten reagieren mussten.
Also im Prinzip das, was Hella von Sinnen und Bernhard Hoecker wöchentlich machen. Aber das sind halt Profis.

Heutzutage bei den Wiederholungen sieht man, dass es den Kandidaten nur in seltensten Fällen gelang. Vieles wirkt eher peinlich. Im heutigen Programm hätte solch eine Show wohl keine Chance mehr.

Noch extremer sieht es bei der Musik- und Comedyshow Plattenküche aus. Hier gastierten viele bekannte Künstler wie Udo Lindenberg oder Cliff Richard. Die Songs wurde immer durch kleine Sketche unterbrochen. Was vor 30 Jahren irre komisch war, bringt heutzutage nur noch ein nostalgisches Lächeln hervor.
Alle Comedyserien, die heutzutage reihenweise floppen, haben weitaus bessere Gags als damals.

Fazit: wer behauptet, das Niveau des Fernsehens wäre “früher” besser, der liegt falsch. Die wenigstens haben die Shows wohl richtig in Erinnerung, sondern nur einen nostalgische Erinnerung.

Was auch auffällt: wie auch in Klimbim fallen in der Plattenküche öfters die Hällen. Das TV der 70er (ARD!) war damals viel freizüger als heute.  Die Plattenküche dürfte wohl kaum noch vor 22 Uhr laufen dürfen. Die Wiederholungen tun es aber.

Auch wenn das Niveau unterirdisch ist, sehe ich gerne noch einmal die Highlights meiner Jugend - auch, um einen objektiven Vergleich zu heute zu erhalten. 

Bully sucht die starken Männer: vor dem Finale

um 07:17 Uhr

Ich habe hier noch gar nichts über das etwas andere Casting geschrieben. Bully Herbig bringt Wickie auf die Leinwand - als Realfilm. Für die Rollen hat er in den letzten Wochen echte und Laienschauspieler gesucht. Ein gutes und lustiges Konzept.

Heute abend ist Finale.  Bislang haben sich meine persönlichen Favoriten fast immer durchgesetzt. Nur bei Ulrich Faßnacht, der als Gorm letztes Mal scheiterte, lag ich mit Bully und seiner Jury nicht überein.

Hier sind die Finalisten. Der Erstgenannte ist unser Favorit.
Tjure:  Nic Romm und Maik Lohse
Snorre: Roberto Martinez Martinez und Christian Koch
Urobe: Olaf Krätke und Wolf-Dirk Vogeley
Gorm: Mike Maas und Markus Weise
Ulme: Marcus Weise und Patrick Reichel
Faxe: Jörg Moukaddam und Peter Uhlig

Topmodels: Gisele ist zu fett und zu freundlich

um 06:01 Uhr

Nach der kranken Vanessa, Sarah und Raquel flog nun auch unsere Nr. 1 , die Gisele raus. Sie bezeichnet sich ja selbst als Heulsuse. Sie hat halt ein weiches Herz.
Die schöne Brasilianerin hängt sich gerne an die Lippen fremder Männer. Der Spiegel titulierte bei einer Story: “150 Jahre Frauenbewegung - im Handstreich erledigt”.

Da fragt man sich: darf man als Frau keine Gefühle zeigen? Muss man vor Männern eine grundsätzliche Abwehrhaltung einnehmen? Darf man nicht weinen? Muss man zumindest schlau aussehen, auch wenn man es nicht ist?

Ich denke, nein. Die Welt wäre besser, wenn es mehr Giseles geben würde. Trotz guter Fotoshooting flog sie aber nun raus. Ein “Kunde” assistiert ihr sogar, sie sei zu fett.

Was sagt uns das: Topmodels sind wie Sklaven. Sie müssen ALLES machen, was der Kunde will - so hat es Heidi Klum aber immer wieder betont. Models scheinen also kaltherzige Marionetten zu sein. Soviel zum Thema Emanzipation.

Unser aktuelles Ranking sind nun so aus:
1 Wanda
2 Christina
3 Janina
4 Jennifer 
und mit ganz weitem Abstand auf dem letzten Platz: Carolin

DSDS: Schwacher Siegersong von Thomas Godoj

19. Mai 2008 um 17:16 Uhr

Thomas Godoj gewann erwartungsgemäß das Deutschland sucht den Superstar-Finale gegen Fady Maalouf. Linda Teodosiu wurde leider schon vorher rausgewählt.
Beide Interpreten präsentierten dann auch ihre Debutsingle. Faady packte logischerweise den Schmalz raus. Sein Song “Bless” ist aber durchaus anhörbar.

Thomas Godoj hingegen schwankte zwischen Rock und Rockballade. Raus kam ein Sound, wie man ihn öfters von Bon Jovi ertragen muss. Der Titel “Love is you” wird sicherlich ein Nr.1-Hit - keine Frage. Sicherlich werden ihn auch viele Leute mögen. Aber ich kann mich an keinen schwächeren DSDS-Siegertitel erinnern. Belanglos.
Schade, dabei ist Thomas ein guter Sänger. Das bewies er dann auch bei der Zugabe “My Way”, als er einige Zeilen in deutsch sang. Da sollte er auch bei bleiben.  

Na gut, Mund abwischen und auf die nächste Staffel warten. Die wird kommen - ist jetzt schon sicher.