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	<title>Kommentare zu: DSDS: Ey, Bohlen, das Auge hört mit</title>
	<link>http://www.tv-checker.de/2008/04/30/dsds-ey-bohlen-das-auge-hort-mit/</link>
	<description>Der TV-Blog - unsere Sicht auf das Fernsehprogramm</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 21:58:39 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Tino</title>
		<link>http://www.tv-checker.de/2008/04/30/dsds-ey-bohlen-das-auge-hort-mit/#comment-244</link>
		<author>Tino</author>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 17:28:19 +0000</pubDate>
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		<description>In der Tat verfügt Rania Zeriri über stimmliches Potenzial und ihre operativ bedingte Stimmfarbe könnte  zum "Markenzeichen" einer jungen Frau  werden, die am bestehenden Gebäude des großen Musikgeschäftes rüttelt und publikumsnah einen neuen Stil verkörpert, der die Herzen einer großen Zuhörerschaft höher schlagen lässt.

Dem ahnungslosen Laien wird unaufhörlich suggeriert, dass man im Musikgeschäft nur dann Fuß fassen kann, wenn man einer "bewährten" Schablone folgt. Man muss sich dann allerdings die Frage stellen, wie weit sich kommerziell gesteuerte Musik inzwischen von dem entfernt hat, was man im Allgemeinen unter KUNST versteht. Und auch wenn viele Menschen  inzwischen vergessen haben, dass es sich bei Musik um eine künstlerische Ausdrucksform handelt und Lieder (auf neudeutsch "Songs") um ihrer selbst Willen gesungen werden, ist dies immer noch eine Tatsache und kein Musikproduzent dieser Welt kann sich dem verschließen. 

Musiker, die leidenschaftlich ihrer Berufung nachgehen, müssen sicher auch ihren Lebensunterhalt sichern. Dagegen spricht auch nichts. Doch zu Zeiten der Beatles stand die Musik als solche im Vordergrund. Manager gab es da auch schon und das ganz zu Recht. Als "Musikproduzenten" verstanden sich aber die Bandmitglieder selbst. Und wenn sie auf der Bühne neue Songs vorstellten, dann war das IHRE Musik.

Was ist in dieser Zeitspanne passiert? Warum konnten herumhüpfende Marionetten (ich denke da an diverse Boygroups) so große Erfolge erzielen, obwohl ihnen faktisch alles eingedrillt wurde, ohne dass auch nur ein Hauch Eigenkreativität, die dem Ganzen eine authendische Note verliehen hätte, darin eingeflossen wäre? Lag es womöglich am veränderten Geschmack eines sich von Fertiggerichten und Fast-Food ernährenden Publikums? Auch wenn sich diese Frage wohl nicht sicher klären lässt, fakt ist jedoch: Das Publikum empfindet immer mehr, dass die Zeit für einen Wandel gekommen  ist.

Meiner tiefsten Überzeugung nach wird Rania Zeriri diesen Wandel mitgestalten und eine neue Musikrichtung, die sich wieder an den Wurzeln der Kunst orientiert, ins Leben rufen. Und wenn man Rania eines nicht absprechen kann, dann ihre Glaubwürdigkeit, mit der sie Emotionen ins Publikum trägt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat verfügt Rania Zeriri über stimmliches Potenzial und ihre operativ bedingte Stimmfarbe könnte  zum &#8220;Markenzeichen&#8221; einer jungen Frau  werden, die am bestehenden Gebäude des großen Musikgeschäftes rüttelt und publikumsnah einen neuen Stil verkörpert, der die Herzen einer großen Zuhörerschaft höher schlagen lässt.</p>
<p>Dem ahnungslosen Laien wird unaufhörlich suggeriert, dass man im Musikgeschäft nur dann Fuß fassen kann, wenn man einer &#8220;bewährten&#8221; Schablone folgt. Man muss sich dann allerdings die Frage stellen, wie weit sich kommerziell gesteuerte Musik inzwischen von dem entfernt hat, was man im Allgemeinen unter KUNST versteht. Und auch wenn viele Menschen  inzwischen vergessen haben, dass es sich bei Musik um eine künstlerische Ausdrucksform handelt und Lieder (auf neudeutsch &#8220;Songs&#8221;) um ihrer selbst Willen gesungen werden, ist dies immer noch eine Tatsache und kein Musikproduzent dieser Welt kann sich dem verschließen. </p>
<p>Musiker, die leidenschaftlich ihrer Berufung nachgehen, müssen sicher auch ihren Lebensunterhalt sichern. Dagegen spricht auch nichts. Doch zu Zeiten der Beatles stand die Musik als solche im Vordergrund. Manager gab es da auch schon und das ganz zu Recht. Als &#8220;Musikproduzenten&#8221; verstanden sich aber die Bandmitglieder selbst. Und wenn sie auf der Bühne neue Songs vorstellten, dann war das IHRE Musik.</p>
<p>Was ist in dieser Zeitspanne passiert? Warum konnten herumhüpfende Marionetten (ich denke da an diverse Boygroups) so große Erfolge erzielen, obwohl ihnen faktisch alles eingedrillt wurde, ohne dass auch nur ein Hauch Eigenkreativität, die dem Ganzen eine authendische Note verliehen hätte, darin eingeflossen wäre? Lag es womöglich am veränderten Geschmack eines sich von Fertiggerichten und Fast-Food ernährenden Publikums? Auch wenn sich diese Frage wohl nicht sicher klären lässt, fakt ist jedoch: Das Publikum empfindet immer mehr, dass die Zeit für einen Wandel gekommen  ist.</p>
<p>Meiner tiefsten Überzeugung nach wird Rania Zeriri diesen Wandel mitgestalten und eine neue Musikrichtung, die sich wieder an den Wurzeln der Kunst orientiert, ins Leben rufen. Und wenn man Rania eines nicht absprechen kann, dann ihre Glaubwürdigkeit, mit der sie Emotionen ins Publikum trägt.</p>
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