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DSDS: Unsere Favoritin ist Rania Zeriri

24. Februar 2008 um 11:08 Uhr

Nach den ganzen Debatten um die Verletzung der Menschenwürde und der aufgelegten Strafzahlung für RTL wegen angeblichem Verstosses gegen den Jugendschutz kommen wir nun endlich zum eigentlichen Sinn der Sendung. Wer wird der neue deutsche Superstar?

Am Samstag sind die letzten 15 Kandidaten von Dieter Bohlen, Bär & Co. ausgewählt worden. Mit der Auswahl können wir sehr gut leben. Es sind einige Kracher dabei. Bei den Namen fällt vor allem auf, dass kaum jemand einen typischen deutschen Namen hat. Daraus könnte man folgern, dass Menschen mit Migrantenhintergrund die Kultur im Lande bereichern.

Wir haben unsere Favoriten Top 15 schon mal zusammengestellt. Dabei zählt das Gesamtpaket. Stimme, Gesang, Aussehen, Gefühl, Ausstrahlung, Lebenseinstellung, Sozialverhalten - alles, soweit wir das auf Grund der TV-Aufnahmen bislang beurteilen können.

Unsere aktuelle Top 15:
1 Rania Zeriri
Die Holländerin zeigte schon auf Ibiza eine unglaubliche Natürlichkeit mit einer irren Lebensenergie. Tolle Ausstrahlung und eine gute Stimme. Auch ihre Klamotten- und Schmuckauswahl ist faszinierend.
2 Christopher Schnell
Durch den Tod seines Vaters während des Castings hatte er sehr schwere Wochen. Beeindruckt hat er uns vor allem mit seinem Lächeln und dem glänzenden Überspielen der Problemvorführung mit Juna. Ein unheimlich sympathischer Kerl mit großer Wirkung.
3 Juna Manaj
Die “Kleine” unter den Großen. Ein Goldkehlchen, dass nur ihre kleinen Zickigkeiten abstellen sollte. Aber großes Potential.
4 Linda Teodosiu
Ist schon jetzt ein Star. Optisch und gesanglich klasse, auch wenn manchmal die Nerven flattern.
5 Jermaine Alford
Der Mark Medlock dieser Staffel. Aber trotz seiner Selbstsicherheit ist er sehr bescheiden und wirkt sehr nett. 
6 Stella Salato
7 Sahra Drone
8 Collins Owusu
9 Benjamin Herd
10 Fady Maalouf
11 Simon Gincberg
12 Viviana Stengel
13 Monika Ivkic
14 Thomas Godoj
15 Felix Gaisberger

Wir sind mal gespannt, ob es “unsere” Top 10 auch tatsächlich in 2 Wochen in der Endscheidungsshow in die Mottoshows schaffen. Wäre eine tolle Zusammenstellung und dann die wohl beste Staffel aller Zeiten. 

Big Brother: Anki hat ausgemotzt

16. Februar 2008 um 11:13 Uhr

Es hat sich mal wieder einiges getan. Rebecca hat erneut die Rauswahl gewonnen. Anki musste das Haus verlassen. Zurecht, denn sie nervte doch ziemlich.

Auch Dirk ist leider nicht mehr im Haus. Er konte die Enge nicht mehr ertragen und hatet noch keine Zeit, um seinen Großvater zu trauern. Hinzu kamen der noch recht “normale” Patrick und Caro, die bislang auch einen ganz sympathischen Eindruck macht.

Naddel muss ganz schön durch die Hölle gehen. Ständig weint sie, da sie wegen Rebecca, Isi, ihrem Ex-Freund und auch Hassan verzwickte Situationen überstehen muss.

Neila ist nun Ersatz für die Zickenquote. Warum stänkern eigentlich immer nur Frauen rum? Rebecca ist zwar auch knallhart, aber geradeaus und nicht hinten rum. Damit hat sie sich bei uns von ganz unten nach oben geschoben. Etwas aufwärts geht es wieder für Kevin, dem Liebling der ersten Tage. Dafür hat der Aufwärtstrend von Isi wieder einen Dämpfer erhalten. Brachte sie doch zu viel Unruhe zwischen das Pärchen Naddel und Hassan rein.

Unser aktuelles Ranking der Sympathietabelle:
1 Rebecca
2 Naddel
3 Alex
4 Caro
5 Melly
6 Patrick
7 Hassan
8 Kevin
9 Isi
10 Marcel
11 Neila

Bundesvision Song Contest: Sieg für Brandenburg

um 11:01 Uhr

War das spannend und überraschend: Mit nur einem Punkt Vorsprung gewann Subway to Sally am Donnerstag den Bundesvision Song Contest von Stefan Raab für Brandenburg.
Die Band gehörte zwar zum erweiterten Favoritenkreis, zumal Oomph im letzten Jahr gewonnen hatte, aber eigentlich hatten man Culcha Candela oder die Sportfreunde Stiller ganz oben gesehen.
Diese schnitten aber gar nicht mal so gut ab. “Chica” ist ja auch nicht gerade ein guter Song.

Dagegen überraschte mich der Absturz der Sportfreunde mit ihrem “Antinazibund” schon wesentlich mehr. Psychologisch könnte man sogar sagen, dass sich eine rechtsradikale Tendenz im Hintergrund bemerkbar macht, der durch diese Wahl zum Vorschein kommt. Denn an der Songqualität kann es kaum liegen.

Ganz knapp auf Rang 2 lief der sympathische Clueso für Thüringen ein. Überhaupt kam der Ostteil des Landes sehr gut weg, was auch daran lag, dass sich die früheren DDR-Länder sich gegenseitig die Punkte zuschoben. Aber die Songs waren auch insgesamt gesehen am besten. Das lag insbesondere für die Newcomer Down Below aus Sachsen-Anhalt und Jennifer Rostock, die an Nenas Erfolge anschliessen könnte. 

Insgesamt war die Show sehr unterhaltsam, auch wenn die Hälfte der Songs doch recht banal waren. Aber das ist ja Geschmacksache.
NRW sollte vielleicht mal Karnevalsgruppen wie Brings oder die Höhner an den Start schicken. Erneut bekamen sie als einziges Land nicht die volle Punktzahl von den eigenen Bürgern.
Saarland und Sachsen wurden von keinen anderen Ländern bepunktet. Hat auch was tragisches an sich.

Das Endergebnis:
1. Brandenburg: Subway to Sally / Auf Kiel 147
2. Thüringen: Clueso / Keinen Zentimeter 146
3. Sachsen-Anhalt: Down Below / Sand in meiner Hand 96
4. Niedersachsen: Madsen / Nachtbaden 94
5. Mecklenburg-Vorpommern: Jennifer Rostock / Kopf oder Zahl 79
6. Schleswig-Holstein: Panik / Was würdest du tun 75
7. Berlin: Culcha Candela / Chica 66
8. Hessen: Rapsoul / König der Welt 51
9. Baden-Würtemberg: Laith Al-Deen / Du 46
10. Bayern: Sportfreunde Stiller / Anti-Nazibund 32
11. Bremen: Paulsrekorder / Anna 20
12. Hamburg: Das Bo / Ohne Bo 19
13. Rheinland-Pfalz : Peilomat / Jenny 17
14. NRW: Sisters / Unite 16
15. Saarland: Casino Zero / Gib mir einen Blick 12
16. Sachsen: Far East Band / Unfassbar 12
 

Die Qual mit den Absetzungen

um 10:50 Uhr

Regt euch das auch so auf? Da startet ein Sender eine Serie, die einen interessiert. 1, 2 oder vielleicht auch mal 3 Folgen. Und dann… schwupps, ist sie weg.
Der Grund: die Einschaltquoten liegen unter dem Senderschnitt.
dass das bei RTL durchaus auch mal 1 Million Zuschauer sein können, die Tele 5 liebend gerne mal hätte, spielt keine Rolle. Die Werbekunden wollen mehr. Also pfeif auf die Million Zuschauer und Sendung wird abgesetzt.

Diese Vorgehensweise geht aber über alle Sender weg. RTL und SAT1 sind hier nur die Spitze des Eisberges. ProSieben ist kaum besser. Selbst ARD und ZDF haben sich in der Hinsicht schon einiges geleistet, obwohl sie so gut wie gar nicht von Werbeeinnahmen außerhalb der 17-20-Uhr-Schiene abhängig sind.

Das Publikum hat das Nachsehen. Stattdessen werden die x-ten Wiederholungen von Hausmeister Krause (nichts gegen ihn, aber doch nicht zum 100sten Mal) oder der Chart-Show gezeigt.

gerade in letzter Zeit häufen sich wieder solche Fälle. Und die sind sogar einige richtig gute Sachen dabei, wie das ITeam zeigt. Auch “Die Anwälte” oder “Herzog” wurden ganz schnell aus dem Verkehr gezogen. Der Fun-Freitag geht nun fast komplett den Bach runter.
Lieber Wiederholungen als Mut zum Neuen.

Schade, schade, liebe Sender. Mit dieser Politik vergrault ihr eure Zuschauer. Kein Wunder, dass sich viele Leute vermehrt dem Internet zuwenden und gar kein Fernsehen mehr schauen wollen.

Warum testet ihr neue Sendungen nicht mehr - z.B. auch im Internet für ein repräsentatives Testpublikum, das dafür auch noch Geld erhält?

Denkt daran: mit dem Absetzen könnten richtige Perlen verloren gehen. Auch die Lindenstrasse oder DSDS liefen zunächst katastrophal. Ein guter Wein muss reifen.

The next Uri Geller: Geller stoppte Farid vor dem Kopfschuss

um 10:37 Uhr

Letzte Woche kam es zu einem Eklat in der Live-Show. Farid spielte Russisch Roulett mit einem gefährlichen Handwerkzeug. Zum Schluss setzte er es sich wie eine Waffe an den Kopf. Uri Geller mochte das Bild gar nicht, weil es Kinder nachahmen könnten. Er sprang auf Farid zu und stoppte den Versuch. Fand ich gut.

Trotzdem kam farid weiter, so auch in der aktuellen Ausgabe. Dafür schied Leo Martin aus, der herausfand, wo welche Waffen versteckt waren. Interessant dabei war, dass er erstmals vor der Aussage des Promis Detlef D. Sost die Antwort dem Publikum zeigte.
So war es auch bei Alexander Hartmann mit seiner Hochfrisur. Andrea Sawatzki aß Wasser und hatte einen anderen Geschmack im Mund. Auch hier zeigte er dem Publikum die Lösung, bevor sie die Antwort nannte. Trotz dieser zusätzlichen Leistung wurde auch er abgewählt.

Im Halbfinale sind somit:

Nicolai Friedrich: er fand emotionale Fotos und stellte einen Schlüssel auf den Tisch, auf dem der Ort Biarritz, eine Farbe und eine Zahl stand. Diese Dinge dachte sich Andrea Sawatzki jedoch erst aus. Sehr erstaunlich. Bin gespannt, wie die Trickforscher auf eine Lösung kommen wollen.

David Goldrake: er begeisterte zunächst mit Karten, die er blind fand. Die letzte Übung mit Schlangen in Tonkrügen begann mit der Weigerung, die Vorführung durchzuführen. Angeblich sei die Angst zu groß. Ein bißchen zu viel Show, fand ich.

Farid wurde besser und spielte mit Christoph Maria Herbst Karten.

Nicht so richtig klar komme ich mit Vincent raven. Klar, der Rabe ist schön. Und seine Sprache hat auch was. Aber so richtig möchte die Anderswelt mit ihm nicht kommunizieren. Zunächst zauberte er Blut in ein Tuch und beim letzten Mal kontaktiert er die Oma eines Promis. Da steckt mehr drin - ist alles zu oberflächlich.

Ob nun Tricks dahinter stecken (einige Leser haben hier ja auch schon Links kommuniziert) oder ob das alles einen realen Hintergrund hat, ist im Prinzip egal. Die Show begeistert und die Vorführungen werden immer mysteriöser. Vor allem Nicolai überzeugt.

Alles typisch: nur noch sonntags

um 10:22 Uhr

Nur dreimal hielt SAT1 durch. Dann wurde “Alles typisch” auf den Sonntagnachmittag degradiert.

Wir werden uns auch etwas mit Kommentaren zurückziehen. Hier noch mal einige Klischees aus der Sendung:
7 Frauen können nicht werfen und fangen - ja, bestätigt
6 Hunde sehen aus wie ihre Herrchen - ja
5 Pokerspieler verziehen keine Miene - nein
4 Fußballer können keine Interviews geben - ja
3 dieses Klischee lassen wir weg, da wir Massenmördern hier keine Plattform bieten wollen
2 Frauen können kein Abseits erklären - ja
1 Bodybuilder haben nichts im Hirn - ja

Ingo Oschmann und Collien Fernandez führten diesmal die Testaufgaben durch.

Stars auf Eis: Uri Geller sah die Sieger voraus

um 10:18 Uhr

Die Sieger im Eistanzwettbewerb von Kati Witt stehen fest.
Im Halbfinale kam es zunächst zu folgendem Ergebnis:
Susanne Pätzold + Maurizio Margaglio 16,5/16,6 = 33,1 + 17,6/18,0 = 35,6, Total: 68,7 (4 + 3 = 7)
Patrick Nuo + Pauline Schubert 16,3/16,6 = 32,9 + 16,5/17,0 = 33,5, Total: 66,4 (2 + 4 = 6)
Frank Matthée, der Weddingplaner + Mikkeline Kierkgaard 16,0/17,6 = 33,6 + 16,9/17,6 = 34,5, Total: 68,1 (3 + 2 = 5)

Raus sind:
Christina Surer + Norman Jeeschke 16,2/16,8 = 33,0 + 16,2/16,7 = 32,9, Total: 65,9 (1 + 1 = 2)

Im Finale kam es zu folgendem verdienten Ranking:
Susanne Pätzold + Maurizio Margaglio 17,0/17,3 = 34,3 + 17,5/17,7 = 35,2, Total: 68,3 (3 + 3 = 6)
Patrick Nuo + Pauline Schubert 16,2/17,3 = 33,5 + 17,4/17,7 = 35,1, Total: 68,6 (1 + 2 = 3)
Frank Matthée, der Weddingplaner + Mikkeline Kierkgaard 16,7/17,2 = 33,9 + 17,0/17,8 = 34,8, Total: 68,1 (2 + 1 = 3)

Susanne von “Switch Reloaded” wirklich während der gesamten Show den besten Eindruck. Die freche Pauline und Patrick Nuo kamen sich anscheinend persönlich etwas näher. Weddingplaner Frank überzeugte vor allem durch Humor.

Auf Susanne Pätzold und Maurizio als Siegerin hätte ich also auch als Siegerpaar getippt. Das tat auch Uri Geller, der die Namen auf einen Löffel schrieb. Ein Trick konnte nicht dabei sein, da er bei der Auflösung nicht vor Ort war. War es also tatsächlich Voraussehung oder nur ein nicht unbedingt sehr gewagter Tipp?
Er sollte den Test wiederholen: alle Olympiasieger voraussehen. Dann würden wohl auch die größten Skeptiker leiser werden.

“Stars auf Eis” hingegen sollte eher in Rente gehen. Die Luft ist raus, auch wenn es beachtlich ist, was Laien in so kurzer Zeit auf die Kufe kriegen.