Dinner for One: the same procedure…
Nach einer schöpferischen Pause melden wir uns im Jahr 2008 zurück. Ein frohes Neues!
Und wie in jedem Jahr gab es auch diesmal wieder zu Silvester “Dinner for One”. Diesmal kamen die dritten Programme auf insgesamt 300 Minuten Sendezeit, damit es auch wirklich niemand verpasst.
Mittlerweile gibt es ja auch einige regionale Varianten.
Gehen wir mal im Einzelnen darauf ein:
Deutschland:
Die bei uns bekannteste Fassung ist die NDR-Version vom 90. Geburtstag. Sie dauert 18 Minuten und stammt aus dem Jahr 1963.
Freddie Frinton und May Warden spielen die Hauptrollen von Butler James und Miss Sophie.
Schweiz:
Das ist im Prinzip die Urfassung von Dinner for One, die in der Schweiz aufgezeichnet wurde. Auch hier spielen Frinton und Warden die Hauptfiguren, sowie die verstorbenen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom.
Allerdings läuft hier alles etwas schneller ab, einige Gags fehlen und die Sendung ist schon nach 11 Minuten vorbei.
Im Vergleich schneidet sie schlechter ab.
Platt:
In der plattdeutschen Variante aus Schwerin spielen Marga Heiden und Eberhard Bremer.
Die Sätze sind jedoch immer noch gut genug zu verstehen. Speisen und Getränke sind lokal zugeordnet.
Auch die Namen der Verstorbenen wurden entsprechende geändert.
Ich fand die Variante viel zu steif und irgendwie lustlos.
Hessisch:
Die hessische Variante wurde erstmals gezeigt. Sie hält sich sehr stark ans Original. Leider kommt der hessische Akzent zu wenig zur Geltung.
Also auch nicht so berauschend.
Ruhrpott:
Ja, die Rhein-Ruhrler wissen, was Humor ist. Das fehlende Tigerfell wurde ersetzt durch den Moderator, der einen Schutzhelm trägt.
Das Essen kommt vom Schnellimbiss in Plastikboxen.
Der Slang ist hier gut umgesetzt und “Dinner for Wan(ne)” macht einfach Spaß. Die Hauptrollen sind mit Thomas Rech und Silke Volkner gut besetzt.
Fazit: an das Original kommt wohl niemand vorbei, aber die WDR-Fassung ist ebenfalls jetzt schon Kult. Wie wäre es mit einer bayerischen oder sächsischen Version?
Jahr gab es auch diesmal wieder zu Silvester “Dinner for One”. Diesmal kamen die dritten Programme auf insgesamt 300 Minuten Sendezeit, damit es auch wirklich niemand verpasst. Mittlerweile gibt es ja auch einige regionale Varianten. Gehen wir mal im Einzelnen darauf ein: Deutschland: Die bei uns bekannteste Fassung ist die NDR-Version vom 90. Geburtstag. Sie dauert 18 Minuten und stammt aus dem Jahr 1963. Freddie Frinton und May Warden spielen die Hauptrollen von Butler James und Miss Sophie. Schweiz: Das ist im Prinzip die Urfassung von Dinner for One, die in der Schweiz aufgezeichnet wurde. Auch hier spielen Frinton und Warden die Hauptfiguren, sowie die verstorbenen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom. Allerdings läuft hier alles etwas schneller ab, einige Gags fehlen und die Sendung ist schon nach 11 Minuten vorbei. Im Vergleich schneidet sie schlechter ab. Platt: In der plattdeutschen Variante aus Schwerin spielen Marga Heiden und Eberhard Bremer. Die Sätze sind jedoch immer noch gut genug zu verstehen. Speisen und Getränke sind lokal zugeordnet. Auch die Namen der Verstorbenen wurden entsprechende geändert. Ich fand die Variante viel zu steif und irgendwie lustlos. Hessisch: Die hessische Variante wurde erstmals gezeigt. Sie hält sich sehr stark ans Original. Leider kommt der hessische Akzent zu wenig zur Geltung. Also auch nicht so berauschend. Ruhrpott: Ja, die Rhein-Ruhrler wissen, was Humor ist. Das fehlende Tigerfell wurde ersetzt durch den Moderator, der einen Schutzhelm trägt. Das Essen kommt vom Schnellimbiss in Plastikboxen. Der Slang ist hier gut umgesetzt und “Dinner for Wan(ne)” macht einfach Spaß. Die Hauptrollen sind mit Thomas Rech und Silke Volkner gut besetzt. Fazit: an das Original kommt wohl niemand vorbei, aber die WDR-Fassung ist ebenfalls jetzt schon Kult. Wie wäre es mit einer bayerischen oder sächsischen Version?