Bauer sucht Frau: Ist Jungbauer Andy blind?
Da hat RTL mit der zweiten Staffel von “Bauer sucht Frau” ja mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Die Quoten sind extrem gut. Warum nur?
Das Erfolgskonzept: Unattraktive und weltfremde Bauern suchen Frauen, die auf üblichem Wege keinen Partner gefunden haben.
Aus den Postzuschriften durften sich die Bauern zunächst 2 Damen aussuchen. Nach einem Kennenlernabend nahmen sie dann i.d.R. eine von ihnen für kurze Zeit mit auf ihre Bauernhöfe.
Da kommen dann solch schöne direkte Sprüche wie “Etwas schlanker wäre schon schön”.
Die spannende Frage in der ersten Sendung war dann, für welche der beiden Frauen sich die Bauern entscheiden. Ok, das war manchmal Not gegen Elend, aber es gab auch einieg Ausnahmen. Erstaunlich ist, dass sich rund die Hälfte der Bauern sich nicht für die Dame entscheiden haben, die ich genommen hätte.
Ganz krass lief es dann bei Andy ab. Er hatte die mit Abstand attraktivste Frau im Feld, die Kristin (oder Christine?). Ich dachte mir, dass die zweite Frau Katrin nur pro forma eingeladen wurde und nicht die geringste Chance hätte. Sie tat mir vorab schon ein bißchen leid. Und dann entschied sich Andy doch tatsächlich für Katrin. Das ist so, als wenn jemand die Wahl zwischen einer Million Euro und einer Scheibe Brot hätte. Andy muss schon ganz schön verzweifelt sein, um sich solch eine Chance entgehen zu lassen.
Aber es ist ja alles Geschmackssache und das ist ja auch gut so.