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Doppelpass: Weidenfeller-Theater

Im Doppelpass ging es diesmal um Borussia Dortmund und vor allem um das Schmierentheater zwischen Asamoah und BVB-Torhüter Weidenfeller. Ich bin weder ein großer Schalke-Fan, noch zählt der BVB zu meinen Topteams. Asamoah finde ich aber gut. Dennoch finde ich die 3-Spiel-Sperre für Weidenfeller für eine Farce.

Was war passiert. Die beiden hatten eine Meinungsverschiedenheit auf dem Platz. So etwas passiert sicher alle 2 Minuten. Völlig normal. Asamaoh verletzte den Torwart leicht, Weidenfeller sagte ihm dazu einiges. Ok. Kurze Zeit später erzielte Asamoah ein Tor und machte eine unschöne Geste (Kopf abschneiden). Damit war sein Frust erledigt, also auch alles im Rahmen. Weidenfeller entschuldigte sich zudem noch bei ihm auf dem Platz.     

Auch später in Interviews wirkte Asamoah glücklich und äußerte sich zum Vorfall wohl nicht. Aber “gründliche” Journalisten wurden mißtrauisch und wollen ein “schwarzes Schwein” herausgelesen zu haben. Auf Nachfrage bestätigte das Asamoah, womit das große Theater anfing. Rassismus auf dem Platz. Weidenfeller bestätigte zwar, dass er ihn beleidigt habe, aber nicht mit diesen Worten. Angeblich soll es “schwules Schwein” gewesen sein. Was ist nun ein schlimmeres Schimpfwort: schwarz oder schwul. Oder sind das einfach nur Fakten?

Bei alle dem guten Willen, Fremdenhass in der Gesellschaft zu stoppen: so erreicht man eher das Gegenteil. Auch in der Sendung kam nun eher die Frage auf, warum man dann nicht auch Asamoah bestraft hätte wegen der Geste. oder lügt er gar? Auch diese Anschuldigungen halte ich für übertrieben.
Lasst die Fußballer auf dem Platz doch sagen, was sie wollen. Die machen das schon selber unter sich aus. Es ist nie ernst gemeint. Kindergarten DFB und Journalismus.


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Der Beitrag wurde am 28. August 2007 um 10:17 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Sport gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.