Verliebt in Berlin endet im Oktober
Mit Lisa Plenske war diese Telenovela sehr erfolgreich. Damals war ich noch nicht als Zuschauer dabei. Erst beim Hochzeitsfinale wollte ich mal sehen, was so viele daran finden. Na ja…..
Aber ich blieb am Ball. Bruno aus Kahlene (gespielt von Tim Sander) war mir auf Anhieb viel sympathischer. Ein netter, aber treudoofer Kerl, der das Herz an der rechten Seite hat, aber viel Chaos bringt. Zudem ist er in die völlig falsche Frau verliebt - in die versnobbte Kerima-Geschäftsführerin Kim Seidel. Dabei ist die sehr freundliche Hannah Refrath in Bruno verliebt. Das weiß Bruno mittlerweile auch, doch sein Herz schlägt für Kim - warum auch immer.
Einige Charaktere sind ganz gut, vor allem der Ur-Berliner Bernd. Dann sind da noch der zurückhaltende Fritze (Friedrich Seidel), der Oberfiesling Paolo Amendola, Kioskbesitzer Jürgen Decker, der schräge Modedesigner Hugo Haas und die mittlwerweile voll kaputte Sophie von Brahmberg.
Aber mal ehrlich. Ich freue mich, dass die Serie im Oktober endlich aufhört. Die Story zieht sich bis zum Geht-nicht-mehr. Was in wirklich guten Telenovelas wie “Wege zum Glück” oder “Sturm der Liebe” in 2 Folgen abgehandelt wird, benötigt in “Verliebt in Berlin” ein halbes Jahr. Spannung ist nach dem Mordanschlag an Sophie mittlerweile Fehlanzeige. Hannah hat sich zwar nun auch ein bißchen fehlverliebt, aber läuft wohl alles darauf aus, dass am Ende Bruno doch Hannah wählt.