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Lindenstrasse: Lesbenpaar ist zu stolz

Unfassbare Szenen in der Lindenstraße. Die Lesben Suzanne und Tanja pflegen ja ein Kind. Nun müssen sie sich ja auch darum kümmern. Klappt aber nicht immer so, weil sie ja auch Beruf und andere Verpflichtungen haben. Schon mal Käse.
Die Hilfe bestimmter Personen lehnen sie ab (”Benny kommt mir nicht in die Wohnung”). Suzanne könnte ja frei nehmen, wenn sie heiraten würden. Aber die beiden sind dafür zu stolz. Schließlich bekommt ein homosexuelles Paar in Deutschland nicht die gleichen Rechte wie ein Hetero-Paar. Dass man das als ungerecht empfindet ist ja noch nachvollziehbar. Aber das man aus Sturheit auf die ausreichende Pflege eines Kindes verzichtet nicht.

Dafür lügt Suzanne lieber ihren Chef an. Sie sei selber krank. Doch er bekommt das raus und gibt ihr eine Abmahnung (wegen der Lüge). Nun will Suzanne kündigen. Wieder ein Risiko, das am Ende auf Kosten des Kindes geht.

Auch wenn das sicherlich politisch korrekt so laufen soll, dass man sich als Zuschauer über die Rechtslage aufregen soll: ich kritisiere das Verhalten von Suzanne und Tanja.

2 Kommentare

  1. …Benny würde ich auch nicht in die Wohnung lassen, der ist nähmlich schon seit Jahren Tod, und Klaus ist nun mal aus Loyalität zu Nina nicht willkommen. Schön wie von Homosexuellen hier verlangt wird sich nicht an zustellen, und das recht auf Stolz verwehrt wird. Ein Lesbenpaar sind beide auch nicht, sie sind Bisexuell!!!

  2. Stimmt, ich habe in der Aufregung Klausi mit Benny verwechselt.
    Es stimmt nicht, dass der Schreiber homosexuell ist.
    Beides spielt aber in der Bewertung keine Rolle, ebenso wenig, ob beide auch schon mal etwas mit Männern gehabt haben.

    Es wird auch kein Stolz verwehrt. Abgesehen davon, dass ich die Eigenschaft Stolz für gefährlich halte (für sich selber und seine Umwelt), ging es mir nur um den Vergleich.
    Wie kann einem sein eigener Stolz wichtiger sein als die Fürsorge für sein Kind, seinen Partner und sich selber? Das kann ich nicht verstehen und das sollte ich damit zum Ausdruck bringen. Das gilt selbstverständlich auch für Hetero-Paare in vergleichbaren Situationen.

    Es kann nicht angehen, dass man sich ein Kind wünscht und dann vom Staat verlangt, dass er sich um alles kümmert. Dass es ungerechte Gesetze gibt und gewisser Ärger verständlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber deshalb eine Kündigung, Geldsorgen und fehlende Nahrungsmittel riskieren? Ich weiß nicht….


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Der Beitrag wurde am 30. Juli 2007 um 10:11 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Soap gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.