Lindenstrasse: Lesbenpaar ist zu stolz
Unfassbare Szenen in der Lindenstraße. Die Lesben Suzanne und Tanja pflegen ja ein Kind. Nun müssen sie sich ja auch darum kümmern. Klappt aber nicht immer so, weil sie ja auch Beruf und andere Verpflichtungen haben. Schon mal Käse.
Die Hilfe bestimmter Personen lehnen sie ab (”Benny kommt mir nicht in die Wohnung”). Suzanne könnte ja frei nehmen, wenn sie heiraten würden. Aber die beiden sind dafür zu stolz. Schließlich bekommt ein homosexuelles Paar in Deutschland nicht die gleichen Rechte wie ein Hetero-Paar. Dass man das als ungerecht empfindet ist ja noch nachvollziehbar. Aber das man aus Sturheit auf die ausreichende Pflege eines Kindes verzichtet nicht.
Dafür lügt Suzanne lieber ihren Chef an. Sie sei selber krank. Doch er bekommt das raus und gibt ihr eine Abmahnung (wegen der Lüge). Nun will Suzanne kündigen. Wieder ein Risiko, das am Ende auf Kosten des Kindes geht.
Auch wenn das sicherlich politisch korrekt so laufen soll, dass man sich als Zuschauer über die Rechtslage aufregen soll: ich kritisiere das Verhalten von Suzanne und Tanja.