CSI: Miami: Unterkühlte Fließbandarbeit
Im Zuge an der Arbeit an diesem TV-Blog schaue ich mir auch erfolgreiche Sendungen, auf die ich normalerweise verzichte. Und da kommt man an den CSI-Folgen natürlich nicht vorbei. Was ist an den enormen Einschaltquoten dran?
Mein Eindruck: Kriminalfälle werden hier mit präzisem medizinischem und kriminalistischem Feingespür aufgeklärt. Gute Grundidee und durchaus interessant umgesetzt. Ich vermisse aber so das gewisse Gefühl der Charaktere, sozusagen den psychologischen und moralischen Part. Es wird eher alles ein wenig unterkühlt, wie es bei modernen Krimiserien häufiger vorkommt. Der Grudaufbau der Serien steht. Jede Folge bekommt eine neue Story, aber die Einzelheiten lassen sich beliebig austauschen. Im Prinzip könnte eine Software mittlerweile sozusagen per Fließbandarbeit Serien schreiben. Das ist effektiv, geht schnell, ist günstig, aber mir fehlt die Seele.
Allerdings sehen das ja rund 5 Millionen Zuschauer in Deutschland nicht so, die die CSI-Teams aus Miami, New York oder in der Navy lieben. Na ja, zur Unterhaltung zwischendurch ist es ja gut genau.