Jericho: Serie wird unterbrochen
Man ist ja einiges von den Sendern gewohnt. Ist die Quote nicht ganz so wie erwartet, wird eine Serie mal eben knallhart abserviert und durch Wiederholungen bewährter Sendungen ersetzt. Oder sie verschwinden im Nachtprogramm.
In der Serie Jericho geht es um einen Atomanschlag in mehreren US-Städten. Nur die Stadt Jericho scheint verschont geblieben zu sein. Warum? Diese Frage soll in den nächsten Folgen beantwortet werden. Der Auftakt war ganz gut und spannend. In den letzten Wochen schleppte sich die Ereignisse ein wenig vor sich hin. In dieser Woche sind einige Bewohner in eine andere Stadt gefahren, um Medizin für einen kranken Vater zu besorgen. Dabei kam es zu Kämpfen mit Überlebenden dieser anderen Stadt. Eine sehr gute Folge, die auf einen spannenden und hoffentlich übersichtlichen Fortgang hoffen lässt. Denn daran hapert es oft bei dem Genre, wie auch Lost oder die nun wieder gestartete Serie 4400-die Rückkehrer zeigt: Ansätze und Ideen sind sehr gut, aber die Umsetzung wirkt manchmal etwas chaotisch.
Nun läuft Jericho aber nicht so wie erwartet. In den USA war sie auch nicht so der Hit. Also unterbricht Pro Sieben erstmal nach 14 Episoden am 20. August. Die restlichen 8 Folgen sollen erst später mit einer noch zu drehenden zweiten Staffel mit 7 Teilen gesendet werden.
Ob das so klug ist und der Zuschauer damit glücklich gemacht wird?