11 mal standen sie an der Rich List. Doch diesmal klappte bei den Champions Sylke aus Remscheid und Michael aus Frankfurt fast nichts. Zur Chronologie der Ereignisse:
der 10. Anlauf an der Rich List wurde schnell beendet. Die Top 30 der Städte mit der höchsten Lebensqualität mussten aufgezählt werden. München stimmt noch, doch Paris war dann schon falsch.
Eine schwierige Liste. Denn Qualitätsfaktoren sind ja irgendwie sehr subjektiv.
Stark dabei sind Australien, Neuseeland und Kanada: Adelaide, Auckland, Calgary, Melbourne, Montreal, Ottawa, Perth, Sydney, Toronto, Vancouver, Wellington.
Auch Deutschland hat viele Städte im Ranking: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Nürnberg und eben München. Dazu gesellen sich aus den Nachbarländern Amsterdam, Bern, Brüssel, Genf, Kopenhagen, Luxemburg, Wien und Zürich. Aus dem Norden finden wir Dublin, Oslo und Stockholm. Und aus den USA Honolulu und San Francisco. Keine Stadt aus Asien, Afrika und Südamerika. Auch Süd- und Osteuropa sind nicht vertreten. Sehr interessant, aber eben sehr subjektiv.
Dominique Cvek und Detlef Schmidt waren dann die nächsten Herausforderer. Die Champs versuchten sich zunächst an 16 von 50 der berühmtesten Komponisten und scheiterten an Puccini.
Die Liste: Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach, Pjor Iljitsch Tschaikowski, Richard Wagner, Franz Joseph Haydn, Franz Schubert, Giuseppe Verdi, Alban Berg, Alexander Borodin, Alexander Scriabin, Anton Webern, Antonio Vivaldi, Arcangelo Corelli, Arnold Schönberg, Béla Bartók, Carl Maria von Weber, Carl Philipp Emanuel Bach, Cesar Franck, Charles Gounod, Christoph Willibald Gluck, Claude Debussy, Claudio Monteverdi, Edgard Varèse, Erik Satie, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Gabriel Fauré, Georg Friedrich Händel, Giacomo Meyerbeer, Gioacchino Rossini, G. Pierluigi da Palestrina, Gustav Mahler, Hector Berlioz, Igor Strawinsky, Jean Sibelius, Jean-Baptiste Lully, Johannes Brahms, John Cage, Jules Massenet, Maurice Ravel, Max Reger, Modest Mussorgski, Nikolai Rimski-Korsakow,
Paul Dukas, Paul Hindemith, Richard Strauss, Robert Schumann, Vicenzo Bellini
Danach durften die Herausforderer selber ran. In welchen 20 Berufsständen haben die Deutschen am meisten Vertrauen? Polizisten, Rechtsanwälte und Ärzte waren richtig, der Zoll jedoch nicht. Der eigentliche Hammer waren die restliche Antworten: Apotheker, Feuerwehrmänner, Gewerkschaftsführer, Krankenschwestern, Landwirte, Lehrer, Meterologen, Piloten, Priester/Pfarrer, Reiseveranstalter und Taxifahrer. Ok, das könnte man noch verstehen.
Aber warum diese? Autoverkäufer, Finanzberater, Fußballspieler, Journalisten, Politiker, Richter. Politiker finde ich besonders amüsant. Und Richter haben ja in den letzten Monaten gerade im IT-Bereich nicht immer Sachverstand gezeigt. Finanzberater? Öhm…… will mal nicht aus dem Nähkästchen plaudern.
Und Journalisten? Das ist schon sehr gefährlich, wenn man so alles glaubt, was in der Presse steht. Ich bin hier als Blogger ja auch so eine Art Journalist. Ich könnte jetzt schreiben, dass in China ein Sack Reis umfällt. Überprüft das jemand? Nein, jeder würde mir wohl glauben. Sehr gefährlich! Vertraue nie einem Journalisten. Ist vielleicht noch gefährlicher als einem Politiker zu trauen.
Die Entscheidung musste in der KO-Runde fallen. Es ging um die 12 beliebtesten Karl May-Figuren Winnetou, Old Shatterhand, Old Surehand, Apanatschka, Hadschi Halef Omar, Sam Hawkins, Kara Ben Nemsi, Intschu-tschuna, Nscho-tschi
Old Firehand, Old Wabble, Sir / Lord David Lindsay.
Die Champions zogen in die 11. Rich List ein. Es ging um die 30 Sportidole der Deutschen. Michael Schumacher, Steffi Graf, Boris Becker und Franz Beckenbauer waren richtig. Fritz Walter stimmte nicht. Also kein weiterer Gewinn. Auf der Liste standen dafür Max Schmeling, Andre Agassi, Birgit Fischer, David Beckham,
Dirk Nowitzki, Franzi van Almsick, Henry Maske, Ian Thorpe, Jögi Löw, Jürgen Klinsmann, Kati Wilhelm, Kati Witt, Magdalena Neuner, Michael Ballack, Muhammed Ali, Oliver Kahn, Pele, Pete Sampras, Rico Groß, Roger Federer, Ronaldinho, Rudi Völler, Sven Fischer, Sven Hannawald, Tiger Woods, Torsten Frings.
Nun versuchten Kerstin Paulmann und Manuel Romero ihr Glück. Thema: Die 30 bekanntesten Models. Für mich ein Genickstoß. Auf Anhieb hätte ich nur 3 oder 4 nennen können. Die Herausforderer kamen auf 9. Fast schon erschreckend war dann die Liste, weil ich tatsächlich schon 18 der 30 vom Namen gehört habe. Woher nur? Ich mag doch gar keine Models mit ihren langen beinen und meist unnatürlich verkrampftem ernstem Auftreten.
Die Liste: Claudia Schiffer, Heidi Klum, Cindy Crawford, Naomi Campbell, Kate Moss, Eva Padberg, Linda Evangelista, Helena Christensen, Nadja Auermann, Adriana Lima, Alessandra Ambrosio, Barbara Meier, Carolyn Murphy, Christy Turlington, Elle Macpherson, Eva Herzigova, Gisele Bündchen, Julia Stegner, Karen Mulder, Karolina Kurkova, Laetitia Casta, Lena Gercke, Magdalena Wrobel, Michelle Alves, Milla Jovovich, Molly Sims, Natalia Vodianova, Tatjana Patitz, Tyra Banks, Uma Thurman.
Das Aus für die Champions kam dann bei den beliebtesten 30 Pop- und Rockkünstlern der 80er aus deutscher Sicht. Duran Duran und Madonna war richtig. Doch dann wurde Spandau Ballet genannt. Das wäre mir zu unsicher gewesen. Top 50 ok, aber unter den ersten 30? Sehr gewagt - und falsch. Richtig waren: A-ha, ABBA, Alphaville, Bangles, Bon Jovi, Culture Club, Bruce Springsteen, Depeche Mode, Dire Straits, Eurythmics, Frankie goes to Hollywood, George Michael, Limahl, Soft Cell, Michael Jackson, Modern Talking, Nena, OMD, Paul Young, Pet Shop Boys, Prince, Samantha Fox, Sandra, Spider Murphy Gang, Status Quo, The Cure, Trio, Ultravox.
Die neuen Champions räumten dann auf der Rich List sofort 100.000 Euro ab. Die Oscar-Preisträger für die Kategorie “Bester Schauspieler” waren für die beiden kein Problem.
Diese Spielshow ist derzeit für mich die beste in dieser Rubrik. Jede Minute packend. Und Kai Pflaume macht stets ein gutes Pokergesicht.